Broadwell-E (6800K) ist gegenüber Haswell-E (5820k) deutlich schlechter zu übertakten. Außerdem rechtfertigt der erhöhte Preis gegenüber dem 5820k geanu deshalb nicht die neue Technologie, denn Quantensprünge wirst du hier nicht haben. Ich selbst habe immer noch den 5820k und konnte den auf 4,6 GHz (6h prime stable) übertakten. Allerdings bin ich wieder auf dem Standardtakt, weil das Teil einfach extrem heiß wird und ich die Leistung aktuell nicht brauche. Dementsprechend wird der 6800k bei gleichem Spanungswert viel wärmer und hat deshalb eine viel höhere Hitzeverlustleistung.
Du müsstest für dich selber nur entscheiden, ob du wirklich übertakten möchtest und die Leistung brauchst. Wenn man sich einen 5820k oder einen 6800k holt, dann kommst du ums übertakten nicht rum, sonst lohnt es sich einfach nicht. Wenn dir Grafikdesign wirklich so wichtig ist, dass du einen Hexa-Core benötigst, dann solltest du meiner Meinung nach eher zum 5820k greifen, da der besser zu übertakten ist. Wenn du allerdings keine anspruchsvollen Programme nutzt und nur ein wenig mit Photoshop rumspielst, dann würde ich sowieso die Finger von den K-Prozessoren lassen und eher - wie Krotos schon geschrieben hat - zu dem Xeon E3-1230v5 greifen, der bringt dir was P/L angeht am meisten. Dann sparst du auch viel Geld für teurere Komponenten. Wenn dir die 40 Euro mehr nicht weh tun, dann kannst du dir natürlich auch den 6700 holen.
Übertakte nur wenn du es wirklich brauchst, denn ein übertakteter 5820k/6800k verbraucht einfach viel mehr Strom und wird extrem warm. Den 6700k zu übertakten lohnt es einfach absolut nicht, da die Mehrleistung, die du im Verhältnis gegenüber dem Preis erhältst, einfach viel zu gering ist.
just my two cents