Denkt ihr man sollte aktiv nach dem eigenen Glück suchen? Bzw. versuchen glückselig zu werden?
In welchem Sinn meinst du das?Quote:
Denkt ihr man sollte aktiv nach dem eigenen Glück suchen? Bzw. versuchen glückselig zu werden?
Du sprichst von vorhandenem Glück.Quote:
Nein. Wenn du zwanghaft versuchst glücklich zu sein, wirst du nie glücklich sein. Immerhin gibt es IMMER etwas das dein Glück nach unten zieht oder etwas ins Unglück zieht. Wenn du also immer nach dem perfekten glücklich sein strebst, wirst du nie die Zeit haben dein vorhandenes Glück zu genießen.
Das ist wahrscheinlich bei jedem anderst, individuell eben.Quote:
Es geht um Glückseligkeit, eudaimonia. Um glücklich sein, nicht um Glück haben.
Ich spreche von beidem. Auf der ewigen Suche nach dem Glück wird man zwangsweise irgendwann mal Glück finden, wie viel sei mal dahingestellt. Wenn man nun weiter sucht und sich nicht auf dieses Glück einlässt, wird man nie glücklich sein, denn das "perfekte Glück" existiert nicht. Das einzige was existiert ist Glück gemischt mit ein wenig Unglück - eine perfekte Balance eben.Quote:
Du sprichst von vorhandenem Glück.
Wie wäre es mit der Annahme, dass Glück ein reflektierender Begriff ist? Bist du glücklich weißt du das meist garnicht, bzw. realisierst das in diesem Moment garnicht. Meist sagt man "Ich bin glücklich" doch erst nach dem der Moment vorrüber ist?
Da ich perfektes Glück als etwas langfristiges bezeichnen würde, würde ich behaupten das dir Drogen nicht viel helfen. Was bringt es dir 1-2h high zu sein wenn du danach wieder zurück in dein beschissenes Leben sinkst? Klar können sie dir kurzfristig helfen, aber mehr auch nicht.Quote:
Kommt drauf an ob du Drogen miteinbeziehst oder außen vor lässt...:D
Ja und Nein.Quote:
Da ich perfektes Glück als etwas langfristiges bezeichnen würde, würde ich behaupten das dir Drogen nicht viel helfen. Was bringt es dir 1-2h high zu sein wenn du danach wieder zurück in dein beschissenes Leben sinkst? Klar können sie dir kurzfristig helfen, aber mehr auch nicht.
Zumindest ist das meine Meinung dazu.
Sowohl als auch existiert mMn nicht. Ein allumfassender Glückszustand ist nichts als eine Illusion - sollte man je der Meinung sein einen solchen zu besitzen. Es gibt immer etwas negatives. Auch auf Drogen.Quote:
Ja und Nein.
Ich redete eigentlich nicht von langfristigem, hab deine Aussage so verstanden das perfektes Glück als perfekte Momente mit einem allumfassenden Glückszustand nicht möglich sein sollen nach deiner Ansicht (im Falle von Drogen eher Stunden als Momente).
Aber auch langfristig kann sich einiges bessern, ich selbst bin da nur ein Beispiel von vielen bei denen sich die Ansichten & Motivation komplett verändert hatten nach gewissen Schlüsselmomenten auf diversen Substanzen.
Ich weiß zwar nicht was du denkst was ich für ein Weltbild habe, aber da ich schon jede gängige Droge durch habe, kann ich guten Gewissens sagen das mir keine davon in irgendeiner Art und Weise etwas positives gebracht hat.Quote:
edit: anzumerken ist das es natürlich auch völlig in die Hose gehen kann.
Ich glaube dein Weltbild in dem du so festgefahren bist wäre nach Erfahrungen mit LSD oder XTC völlig zertrümmert, nur weiss ich nicht ob positiv oder negativ
Drogen sind eben nur Mittel zum betrügen der eigenen Psyche. Glücklich wird man in diesem Zustand nur durch das Ausschütten von Endorphine. Trotz allem muss selbst ich zugeben, dass die Wirkung von Gras z.B bei Schlafstörungen hilft.Quote:
Da ich perfektes Glück als etwas langfristiges bezeichnen würde, würde ich behaupten das dir Drogen nicht viel helfen. Was bringt es dir 1-2h high zu sein wenn du danach wieder zurück in dein beschissenes Leben sinkst? Klar können sie dir kurzfristig helfen, aber mehr auch nicht.
Zumindest ist das meine Meinung dazu.
Schonmal bekifft und ausgehungert die Pizza bekommen die du vor 60 Minuten bestellt hast? Erzähl mir nix, Glück in purster Form! :DQuote:
Drogen sind eben nur Mittel zum betrügen der eigenen Psyche.
Habe ich nie.Quote:
Eine Besserung durch Substanzen? Wenn das bei dir so ist - super. Ich denke aber nicht das man das als eine allgemeine Aussage fertigen sollte.
Gerade bei XTC war es bei mir genau andersherum. ^ Kann aber auch schnell in die andere Richtung gehen wenn man die Substanz missbraucht.Quote:
Währenddessen können aber Substanzen wie Ecstasy durchaus mehr negatives mit sich bringen als positives.
Ich rede nicht von irgendwelchen Heroinsüchtigen, glaube das hast du etwas missverstanden. Erfahrungen machen > integrieren.Quote:
Grundsätzlich ist das natürlich von Mensch zu Mensch anders und ich muss ganz ehrlich sagen das jemand der sein Glück an Substanzen fest macht wohl kein so gutes Leben führen kann. Würde es so sein gäbe es keine Notwendigkeit sein Glück an selbigen festzumachen.
Die medizinische Wirkung, was bei Schlafstörungen der Fall ist, würde ich auch niemals bestreiten oder als etwas negatives hinstellen.Quote:
Drogen sind eben nur Mittel zum betrügen der eigenen Psyche. Glücklich wird man in diesem Zustand nur durch das Ausschütten von Endorphine. Trotz allem muss selbst ich zugeben, dass die Wirkung von Gras z.B bei Schlafstörungen hilft.
Ich hoffe mal das du das nicht ernst meinst.Quote:
Schonmal bekifft und ausgehungert die Pizza bekommen die du vor 60 Minuten bestellt hast? Erzähl mir nix, Glück in purster Form! :D
Wollte ich damit auch gar nicht sagen. Das war nur ein allgemeiner Satz der mal raus sollte, mehr nicht. Du weißt doch wie viele komische Menschen es im Internet gibt die sofort alles falsch verstehen und als Verallgemeinerung nutzen.Quote:
Habe ich nie.
Bei dir. Wenn man sich aber die Statistik anschaut oder auch nur mal die Nachrichten, dann sieht man doch wie schnell der Gebrauch von gewissen Substanzen negativ endet.Quote:
Gerade bei XTC war es bei mir genau andersherum. ^ Kann aber auch schnell in die andere Richtung gehen wenn man die Substanz missbraucht.
Ich rede auch nicht direkt von Süchtigen.Quote:
Ich rede nicht von irgendwelchen Heroinsüchtigen, glaube das hast du etwas missverstanden. Erfahrungen machen > integrieren.
Och Shiinya. Dachte der Smiley und das "seriously" danach signalisiert dies genug, obwohl man das auch eigentlich ohne beides merkt :DQuote:
Ich hoffe mal das du das nicht ernst meinst.
Kommt halt darauf an, wenn jemand durch Erfahrungen auf bestimmten Substanzen sein Leben überdenkt / ändert und glücklicher mit sich selbst und seinem Umfeld wird, dauerhaft, ist es dann Gegenstands- / Substanzgebunden? Eigentlich ja nicht wirklich, aber genau darauf wollte ich hinaus.Quote:
Ich rede auch nicht direkt von Süchtigen.
Und um mal nur von Drogen wegzukommen - ich halte Glück das sich auf Gegenstände(oder hier Substanzen) bezieht oder daher kommt eher weniger für "wahres" Glück. Denn Glück durch Gegenstände/Substanzen ist vergänglich. Wahres Glück ist/sollte nichts vergängliches sein.