Spielwährungshandel rechtlich

03/13/2016 20:23 Yanghekk#1
Eig. ist ja das Handeln mit Items und Spielwährung nur ein Verstoß gegen die AGBs der Spiele-Typen, aber ist es auch eine Straftat?

Halten sich Seiten wie IG-Vault nur dadurch, dass sie sich wie Kinox & Co vor dem Gesetz verstecken, oder dadurch, dass sie ganz einfach nichts verbotenes tun?

Denn wo kein Kläger da kein Richter und wenn etwas nicht eindeutig als verboten definiert ist, kann man doch auch nicht dafür belangt werden oder?
03/13/2016 20:30 schamon#2
Wieso denkst du haben diese Seiten ihren "Hauptsitz" in Hongkong bzw. Asien oder wie epvp in Mexico?

Ah ja, weil ja alles so legit ist :bandit:
03/13/2016 20:31 'Apo#3
Strafgesetzbuch -> AGBs

Die Transferaccounts von Seiten wie Igvault können gesperrt werden wegen Verstoß gegen die AGB aber rechtlich passiert da nichts.
03/13/2016 20:33 Yanghekk#4
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Originally Posted by The_Apocalyptic View Post
Strafgesetzbuch -> AGBs

Die Transferaccounts von Seiten wie Igvault können gesperrt werden wegen Verstoß gegen die AGB aber rechtlich passiert da nichts.
also ist quasi sogar gewerblicher Handel sozusagen "legal" (einfach weil er nicht eindeutig illegal ist)??

Ich will jetzt nicht der nächste IG-Vault Boss werden. Aber privat hier und da ein bisschen Yang verticken wär schon nicht schlecht :D
03/13/2016 20:35 b~p#5
Wie du schon sagtest, es ist ein Verstoß gegen die AGBs und zwar nur gegen die AGBs. AGBs sind nach §305 BGB -unter gewissen Voraussetzungen- Bestandteil eines Vertrages, aber kein Gesetz per se. Ein Verstoß dagegen ist dann höchstens eine Pflichtverletzung (aus dem Vertrag heraus) aber sicherlich keine Straftat.
@[Only registered and activated users can see links. Click Here To Register...] Diese Seiten haben ihren Hauptsitz nicht aus Angst vor den AGBs ins Ausland verlagert, sondern viel mehr weil es keine ordentlichen Unternehmen sind die Betreiber auch keine Lust haben Steuern zu zahlen.
03/13/2016 20:35 "Snake"#6
machs doch einfach kannst höchstens gebannt werden wenn du dich zu doof anstellst :D
03/13/2016 20:39 Seskahin#7
Hi,
Der Handel von virtuellen Gütern wie Gold und Items gegen Echtgeld ist gegen die Agbs des Publishers.
Jedoch ist es nicht gegen das Gesetz in Deutschland.
Das Gesetz in Deutschland steht über den Agbs.
Jedoch kann der Publisher Dich von seinem Spiel ausschließen.

Edit: Wenn Du mit solchen Waren handelst und dort eine Gewinnabsicht vorleigt, dann liegt kein privater Verkauf vor sondern gewerblich.
Dann musst Du überlegen wie Du es machst Selbständigkeit etc. Wenn Du es nicht versteuerst, dann liegt her Steuerhinterziehung vor und das ist ne Straftat.
03/13/2016 20:43 Yanghekk#8
Quote:
Originally Posted by Seskahin View Post
Hi,
Der Handel von virtuellen Gütern wie Gold und Items gegen Echtgeld ist gegen die Agbs des Publishers.
Jedoch ist es nicht gegen das Gesetz in Deutschland.
Das Gesetz in Deutschland steht über den Agbs.
Jedoch kann der Publisher Dich von seinem Spiel ausschließen.

Edit: Wenn Du mit solchen Waren handelst und dort eine Gewinnabsicht vorleigt, dann liegt kein privater Verkauf vor sondern gewerblich.
Dann musst Du überlegen wie Du es machst Selbständigkeit etc. Wenn Du es nicht versteuerst, dann liegt her Steuerhinterziehung vor und das ist ne Straftat.
sagen wir jetzt mal als Beispiel:

Ich meld ein Gewerbe an als Yangverkäufer.
Hoste ne Seite und verkaufe professionell Unmengen an Yang und verdien fett Geld, mit Steuerabgaben usw usw

Natürlich bestens ausgerüstet und vorbereitet gegen eventuelle Banns usw.

Können die mich nicht irgendwie fiquen?
03/13/2016 20:47 Seskahin#9
Nope sie haben keine rechtliche Grundlage für.
Und da Du brav Steuern zahlst, brauchst Dir seitens Finanzamt auch keine Sorgen zu machen.
03/13/2016 20:48 b~p#10
Quote:
Originally Posted by Yanghekk View Post
sagen wir jetzt mal als Beispiel:

Ich meld ein Gewerbe an als Yangverkäufer.
Hoste ne Seite und verkaufe professionell Unmengen an Yang und verdien fett Geld, mit Steuerabgaben usw usw

Natürlich bestens ausgerüstet und vorbereitet gegen eventuelle Banns usw.

Können die mich nicht irgendwie fiquen?
Solange du deine Steuern zahlst lässt dich zumindest die Finanzverwaltung in Ruhe.
Rechtlich wird da auch nicht viel passieren, da es zu 100% Schlupflöcher gibt um das ganze (rein rechtlich gesehen) in zumindest einen grauen Bereich zu verlagern.
03/13/2016 20:50 Yanghekk#11
wie geil ist das denn :D
03/13/2016 20:53 b~p#12
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Originally Posted by Yanghekk View Post
wie geil ist das denn :D
Du weißt schon, dass enorm hohe Kosten anfallen bis du so ein Unternehmen zum Laufen bekommst? Ich kann mir nicht vorstellen, dass Yang verkaufen so lukrativ ist damit sich das irgendwann mal lohnt.
03/13/2016 21:01 Yanghekk#13
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Originally Posted by b~p View Post
Du weißt schon, dass enorm hohe Kosten anfallen bis du so ein Unternehmen zum Laufen bekommst? Ich kann mir nicht vorstellen, dass Yang verkaufen so lukrativ ist damit sich das irgendwann mal lohnt.
rede ja wie gesagt von Privatverkauf, das war jetz nur ein kurzes Beispiel
03/13/2016 21:05 Seskahin#14
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Originally Posted by b~p View Post
Du weißt schon, dass enorm hohe Kosten anfallen bis du so ein Unternehmen zum Laufen bekommst? Ich kann mir nicht vorstellen, dass Yang verkaufen so lukrativ ist damit sich das irgendwann mal lohnt.
Das ist Käse.

Du machst zunächst ein Kleingewerbe auf das ist vie lviel günstiger.
Vom Gewinn ziehste Strom kosten und alls mögliche ab pc teile etc.
Dann natürlich noch steuern wieder holen etc.
Bleib einfach unter ca 9k € Gewinn im Jahr
03/13/2016 21:28 Jeoni#15
Habe zwar noch nicht gehört, dass da was passiert ist, aber als größerer Publisher könnte man vielleicht versuchen einen Prozess wegen irgendwelchen Verstößen gegen das UWG anzustrengen. Zum Raussuchen von Paragraphen für den Zweck bin ich jetzt zu faul, aber selbst wenn es für den Publisher nicht so aussichtsreich ist, wird ein Verfahren durchaus Zeit und Geld kosten.
Abgesehen davon würde ich mich meinen Vorposten anschließen.
Mit freundlichen Grüßen
Jeoni