Die Diskussion gibts wie Sand am Meer und jemand der z.b. ohne zu Zögern etwas behauptet wie "Uni weil FH keine Herausforderung ist" oder "FH weil man an der Uni eine unter vielen einsamen ist" hat mit hoher Wahrscheinlichkeit nichtmal studiert.
Vorerst sei gesagt, dass bis auf ein paar Außnahmen egal ob Uni oder FH der nach dem Studium erworbene Bildungsgrad Bachelor oder Master ist.
Frag dich vorher erstmal was du studieren willst, es gibt Studiengänge die nur an Universitäten angeboten werden und es gibt wiederum Studiengänge die nur an FH's angeboten werden, jemand kann sich mit seinem Abi einen Ast abfreuen und kann meinen Studiengang dennoch an keiner Uni studieren.
Genauso gibt es eben Studiengänge die ich mit meinem FHR nicht studieren kann.
Und Uni ist nicht Uni bzw. FH ist nicht FH, das Niveau ist bei jeder Uni/FH unterschiedlich, hatte schon einige Unistudenten die sich gewundert haben dass das Niveau an meiner FH so hoch ist wie bei Ihnen, ich habe mich immer gewundert dass das Niveau mancher FH's wo meine Freunde studieren so niedrig ist.
Größter Vorteil einer FH ist eben die praxisnahe Ausbildung, die bekommst du an der Uni nunmal nicht.
Bist du also jemand der gerne in Lerngruppen im Team arbeitet und lernt ist die FH sicherlich die bessere Anlaufstelle.
FH's wählen speziell Dozenten mit viel Berufserfahrung, kommst du also an eine FH mit praxisnaher Ausbildung, wo dein Dozent gerne auch mal Erfahrungen aus seinem Berufsleben mit in die Vorlesung einbringt ist das Gold Wert.
Wenn du wissenschaftlich veranlagt bist und gerne hinterfragst würde ich an eine Uni gehen, speziell wenn du die Forschung und Entwicklung anstrebst.
Willst du promovieren solltest du gleich an eine Uni gehen, klar kannst du auch durch den Master der FH promovieren aber über den direkten Weg der Uni gehts einfacher.
Wichtig ist, dass du dich richtig informierst sonst bist du am Ende einer der Leute die im falschen Studiengang sitzen und dann nach 2-3 Semestern abbrechen, oder einer der Leute die von FH zu Uni oder Uni zu FH wechseln weil sie einfach mit der Lernumgebung nicht zurechtkommen.