Kommunisten überzeugen

03/16/2014 07:57 Sushi#1
Hey
Wie & mit welchen Argumenten würdet ihr einen Kommunisten überzeugen, dass Marktwirtschaft besser als Planwirtschaft ist?
03/16/2014 08:28 고조선#2
Bei einer Planwirtschaft würde es häufig dazu kommen, dass Produkt oder Rohstoff entweder im Überfluss oder kaum vorhanden ist. Da es neben dem Staat keinen anderen Produzenten gibt, würde es dazu führen, dass es keine Marktpreise für die einzelnen Güter gibt, wodurch es wiederum schwer fällt wirtschaftliche Entscheidungen zu treffen. Weiterhin ist in einem derartigen System keine Demokratie präsent, da seit jeher Planwirtschaft mit einer Ein-Parteien-Regierung und/oder Diktatur einhergeht. Auch ist die Selbstbestimmung der einzelnen Menschen beeinschränkt, da sie nur Arbeiten verrichten dürfen, die die Regierung "anordnet".
Bei der Marktwirtschaft hast du zwar durch die nicht-staatlichen Produzenten den bösartigen Kapitalismus, den kein Kommunist haben will, dafür ist das Land aber auch wirtschaftsfähig und erlebt nicht selten ein Wachstum. Es würde weiterhin kein Überschuss oder Mangel an einzelnen Produkten herrschen, da sie alle produziert werden. Auch würden die Menschen eher in einer Demokratie leben, in der sie ein komplettes Recht auf Selbstbestimmung haben würden.

Wenn irgendwas ein bisschen merkwürdig rüberkommt, bin gerade erst aufgestanden und noch in so ner halben Tiefschlafphase.
03/16/2014 09:17 Delfinarium#3
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Originally Posted by Der Baum View Post
Weiterhin ist in einem derartigen System keine Demokratie präsent, da seit jeher Planwirtschaft mit einer Ein-Parteien-Regierung und/oder Diktatur einhergeht.
Dazu musst du aber sagen, dass es bis jetzt noch keinen richtigen Kommunismus gab. SU, DDR usw. waren alles kein Kommunismus. Dort gab es z.B. Parteimitglieder etc. die höher gestellt waren als andere Bürger. Eine Klassengesellschaft widerspricht dem Kommunismus als klassenloses System aber schon im Ansatz. Daher kannst du nicht sagen wie es im Kommunismus laufen würde, da es noch keine Beispiele dafür gibt oder gab. Das was die Leute immer als Kommunismus hinstellen, waren meistens nichts anderes als Diktaturen.
03/16/2014 09:22 ZeroShout#4
Es gibt keine.
03/16/2014 09:50 Merkur Magnus#5
Mach deine Hausaufgaben selbst :'D
03/16/2014 14:08 MrSm!th#6
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Originally Posted by L-M View Post
Hey
Wie & mit welchen Argumenten würdet ihr einen Kommunisten überzeugen, dass Marktwirtschaft besser als Planwirtschaft ist?
Warum lässt du ihm nicht seine Meinung? Wieso denkst du das denn, wenn du nicht einmal Argumente hast?
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Originally Posted by Der Baum View Post
Bei einer Planwirtschaft würde es häufig dazu kommen, dass Produkt oder Rohstoff entweder im Überfluss oder kaum vorhanden ist. Da es neben dem Staat keinen anderen Produzenten gibt, würde es dazu führen, dass es keine Marktpreise für die einzelnen Güter gibt, wodurch es wiederum schwer fällt wirtschaftliche Entscheidungen zu treffen. Weiterhin ist in einem derartigen System keine Demokratie präsent, da seit jeher Planwirtschaft mit einer Ein-Parteien-Regierung und/oder Diktatur einhergeht. Auch ist die Selbstbestimmung der einzelnen Menschen beeinschränkt, da sie nur Arbeiten verrichten dürfen, die die Regierung "anordnet".
Bei der Marktwirtschaft hast du zwar durch die nicht-staatlichen Produzenten den bösartigen Kapitalismus, den kein Kommunist haben will, dafür ist das Land aber auch wirtschaftsfähig und erlebt nicht selten ein Wachstum. Es würde weiterhin kein Überschuss oder Mangel an einzelnen Produkten herrschen, da sie alle produziert werden. Auch würden die Menschen eher in einer Demokratie leben, in der sie ein komplettes Recht auf Selbstbestimmung haben würden.

Wenn irgendwas ein bisschen merkwürdig rüberkommt, bin gerade erst aufgestanden und noch in so ner halben Tiefschlafphase.
Weder geht Kommunismus automatisch mit Diktatur einher, noch bedeutet Marktwirtschaft Selbstbestimmung.
03/16/2014 18:15 l3 E A S T+#7
Ich bin auch dafür, dass du deine Hausaufgaben selbst machst ;)
Da du aber für das bestimmt zu dumm bist, ein paar Tips ausm GW-Profil(Oberstufe):
-DDR/Russland wars ja auch so -> die Umstände da waren auch Dreck
-Luxus oder Genuss sehr teuer und fast garnicht zu bekommen, von allem nötigen aber genug da
03/16/2014 18:21 .StarSplash#8
Eine Planwirtschaft funktioniert auf Dauer ausschließlich wenn du eine Person hast, die absolut jede Eventualität mit einkalkuliert, also ein allumfassendes Wissen besitzt. Wenn es solch eine Person gäbe, wäre eine Planwirtschaft tatsächlich die beste Form. Allerdings gibt's die nicht.
03/18/2014 00:45 Nisso#9
das einzig schlechte am kommunismus ist das dieser eine utopie ist
03/18/2014 01:11 Unick#10
Ganz einfach: Angebot und Nachfrage
Mehr muss man nicht erklären. Aber warte du willst ihn ja überzeugen... einen Extremisten von seiner Meinung abbringen... schwierig.
03/18/2014 03:15 .StarSplash#11
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Originally Posted by Unick View Post
Ganz einfach: Angebot und Nachfrage
Mehr muss man nicht erklären. Aber warte du willst ihn ja überzeugen... einen Extremisten von seiner Meinung abbringen... schwierig.
Wo genau ist "Angebot und Nachfrage" nun ein Argument? Dass ist das Grundprinzip, in einer Planwirtschaft ist das schlichtweg nicht nötig, das spricht weder für oder gegen eine Marktwirtschaft.
03/18/2014 09:28 MrSm!th#12
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Originally Posted by Unick View Post
Ganz einfach: Angebot und Nachfrage
Mehr muss man nicht erklären. Aber warte du willst ihn ja überzeugen... einen Extremisten von seiner Meinung abbringen... schwierig.
Erzähl uns mehr über deine Argumentation, Herr Extremist.
03/18/2014 10:44 Unick#13
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Originally Posted by .StarSplash View Post
Wo genau ist "Angebot und Nachfrage" nun ein Argument? Dass ist das Grundprinzip, in einer Planwirtschaft ist das schlichtweg nicht nötig, das spricht weder für oder gegen eine Marktwirtschaft.
Angebot und Nachfrage finden in einer Planwirtschaft weit entfernt von einem Optimum zueinander. Der Grund ist die zentralisierte Schaltstelle die versucht diese vorauszusagen und natürlich daran scheitert. Mal mehr, mal weniger.
Marktwirtschaft ist ein dezentralisierter Ansatz das wirtschaftliche Problem zu lösen und m.M.n. auch ein erfolgreicherer.

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Originally Posted by MrSm!th View Post
Erzähl uns mehr über deine Argumentation, Herr Extremist.
Schmidt, du kannst auch mit anderen Leuten sprechen. Nicht immer im Spiegel schauen und mit dir selber diskutieren.
03/18/2014 11:45 l3 E A S T+#14
Fragen hier echt Menschen, was Angebot und Nachfrage ist? Sagen wir 10000 Menschen suchen ein Produkt namens X und wollen es(Nachfrage) es gibt auf dem Markt 100 stück(Angebot) was passiert? Der Wert/Preis vom Angebot steigt natürlich. Daraus schließen wir, dass es anders herum genauso läuft. Wenn Lidl zu viele Würstchen hat die nicht verkauft wurden wirds eben als Sonderangebot billiger verkauft, damit mehr Leute kaufen. Ich spiele selbst Yugioh und dort kann man das Prinzip sehr gut erkennen z.b. ein neues Deck kommt raus, welches einen Reprint(selbe Karte wie ausm pack/tin nur nochmal gedruckt, meist einfach zu erhalten(Beispiel: secret rare maxx c kommt in der tin Als promo in super und die dragon ruler statt rare in secret) wenn dieses deck eine Karte braucht, die 10 Sets als ist, geht der Preis von 10ct auf 10€ hoch(ist zwar nicht mehr so, das ist aber passiert) sprich - desto mehr es wollen, desto teurer wird es.
03/18/2014 14:07 .StarSplash#15
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Originally Posted by Unick View Post
Angebot und Nachfrage finden in einer Planwirtschaft weit entfernt von einem Optimum zueinander. Der Grund ist die zentralisierte Schaltstelle die versucht diese vorauszusagen und natürlich daran scheitert. Mal mehr, mal weniger.
Marktwirtschaft ist ein dezentralisierter Ansatz das wirtschaftliche Problem zu lösen und m.M.n. auch ein erfolgreicherer.



Schmidt, du kannst auch mit anderen Leuten sprechen. Nicht immer im Spiegel schauen und mit dir selber diskutieren.
In einer funktionierenden Planwirtschaft ist stets ein optimales Angebot zu einem optimalen Preis verfügbar, das wurde durch die -für eine funktionierende Planwirtschaft notwendige- allwissende Person im Voraus kalkuliert.

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Originally Posted by TheBl4ckOut1337 View Post
Fragen hier echt Menschen, was Angebot und Nachfrage ist? Sagen wir 10000 Menschen suchen ein Produkt namens X und wollen es(Nachfrage) es gibt auf dem Markt 100 stück(Angebot) was passiert? Der Wert/Preis vom Angebot steigt natürlich. Daraus schließen wir, dass es anders herum genauso läuft. Wenn Lidl zu viele Würstchen hat die nicht verkauft wurden wirds eben als Sonderangebot billiger verkauft, damit mehr Leute kaufen. Ich spiele selbst Yugioh und dort kann man das Prinzip sehr gut erkennen z.b. ein neues Deck kommt raus, welches einen Reprint(selbe Karte wie ausm pack/tin nur nochmal gedruckt, meist einfach zu erhalten(Beispiel: secret rare maxx c kommt in der tin Als promo in super und die dragon ruler statt rare in secret) wenn dieses deck eine Karte braucht, die 10 Sets als ist, geht der Preis von 10ct auf 10€ hoch(ist zwar nicht mehr so, das ist aber passiert) sprich - desto mehr es wollen, desto teurer wird es.
Bitte, ist das jetzt dein Ernst?