Subwoofer springt nicht an.

01/03/2013 22:12 comentdenner#1
Hi community. Habe neulich meine Harman Kardon Anlage ausgepackt um sie mal wieder nutzen zu können. Aber aus irgendeinem Grund springt der wuffi nicht an.. Angeschlossen ist auf jedenfall alles. Gibts hier evtl jemanden der wissen könnte wo die ursache liegt? Habe einen Harman Kardon HKTS210sub/230 wuffi. Hoffe ihr könnt mir weiterhelfen. Ansonsten komme och an einem 200 Euro teuren neukauf des wuffis nicht vorbei..
01/04/2013 11:46 Frutex#2
#moved
01/04/2013 13:41 comentdenner#3
Danke fürs moven. War.mir ned sicher wo ich das rein packen sollte. Hat jemand ahnung davon? Habe bereits mit einem Phasenprüfer geprüft ob in der Box strom ankommt. Der test war positiv. Allerdings ist da eine kleine LED drinnen die grün leuchten sollte. Sie tut es aber nicht. Ist da irgendwas an der platine kaputt?
01/04/2013 15:01 Muddy Waters#4
Hast du denn ein Eingangssignal draufgegeben? Denn solche Subwoofer laufen ja typischerweise im Standby Mode, bis tatsächlich ein Eingangssignal reinkommt.

Ich habe [Only registered and activated users can see links. Click Here To Register...] ein Handbuch gefunden, von einer Status LED ist dort nichts zu sehen, wohl aber von einem Schalter für eine solche Einschaltautomatik.

Wenn es daran nicht liegt und es dort tatsächlich eine LED gibt, die im eingeschalteten Zustand leuchten sollte, dann ist möglicherweise das Netzteil hinüber.
01/04/2013 15:50 comentdenner#5
Die LED muss leuchten das tat sie auch als sie funktionierte. Habe auch ein Eingangssignal durchgegeben. Sprich Lautsprecher rein und Track per Aux Kabel und Handy / Laptop abgespielt. Tut sich nichts.. das Ding ist der Phasenprüfer zeigt mir dass da eine Stromzufuhr stattfindet. Das habe ich getestet indem ich das Stromkabel von der Platine geklippt und dann das Ende am Leiter und am Null Leiter mit dem Phasenprüfer getestet habe. Das Lämpchen im Prüfer ist dabei auch angegangen. (Beim Leiter natürlich)
01/05/2013 11:50 Muddy Waters#6
Wenn das Ding tatsächlich gar nichts von sich gibt ist vermutlich das Netzteil hinüber oder es ist im besten Fall irgendeine Sicherung durch. Um das sicher zu sagen müsste man das Ding öffnen und direkt und die Ausgangsspannungen des Netzteils durchmessen (per DMM). Dafür müsstest du aber mindestens eine elektrotechnisch unterwiesene Person sein und etwas Ahnung von der Materie haben, ansonsten macht das keinen Sinn und wäre zudem zu gefährlich.
01/06/2013 17:01 comentdenner#7
Ich bin momentan in der ausbildung zum Anlagenmachaniker. Werde dann auch zur Elektrofachkraft wenn ich fertig bin. Denke das bekomme ich noch mit der zeit mit.. wenns das netzteil ist dann kann ich den wuffi wegwerfen oder?
01/06/2013 18:24 Muddy Waters#8
Ja, wobei ich eher zum Aufheben tendieren würde, wenn du in absehbarer Zeit das nötige know-how erwerben wirst und Zugang zu entsprechenden Messmitteln hast. Es könnte schließlich sein, dass nur irgendeine Kleinigkeit kaputt ist, die sich durch den Austausch von ein paar Bauelementen beheben lässt. Aber das kann man eben so pauschal nicht genau sagen, da müsste man schon messen.
01/06/2013 20:37 comentdenner#9
Mhm von der schule nen Messgerät mitgehen lassen ist leider nicht. Würde es etwas nützen wenn ich relativ scharfe Bilder des Innenlebens posten würde? Ich glaube nämlich gerade eine minimale Brandspur gefunden zu haben.. bin mir aber nicht so sicher.

Edit: habe es jetzt mal hochgeladen:
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Wenns nicht so gut zu erkennen tuts mir leid. Habe das Bild mit dem Handy geschossen.
01/07/2013 00:06 Muddy Waters#10
Zum mitgehen lassen habe ich dich auch nicht auffordern wollen. ;)

Das sieht in der Tat verdächtig aus. Ich kann ohne Schaltplan jetzt zwar nicht ohne weiteres sagen, welche Funktion dieser Widerstand dort erfüllt und wie elementar dieser für die Funktion ist. Ich bin nichtmal ganz sicher, ob das Bauelement was dazu in Reihe geschaltet ist ein Kondensator oder doch ein Varistor ist.

Wie dem auch sei, das sieht in jedem Fall seltsam aus. Leistungswiderstände werden zwar durchaus warm, was auch so sein muss, weil an ohmschen Widerständen Wirkleistung in Form von Wärme verbraten wird, aber sie werden eben normalerweise nicht derart heiß, dass in dem Maße Verfärbungen auf der Leiterplatte auftreten. Ich würde den Widerstand mal auslöten und durchmessen, könnte gut sein, dass dieser hochohmig ist.

P.S.: Sei bitte mit den Ladeelkos vorsichtig (das sind die großen Runden Kondensatoren mit schwarzer Kunststoffverkleidung). Man sieht es zwar auf dem Bild nicht so genau, aber das sind sehr wahrscheinlich die Ladeelekos, welche beim Anschluss ans Netz auf den Scheitelwert der Netzspannung aufgeladen werden und diese Ladung je nach äußerer Beschaltung noch über einige Minuten lang halten können. D.h. im schlimmsten Fall liegen dort ca. 300V an und wenn du dort anfasst brennst du dir ein Loch in den Finger - den Fehler hab ich vor Jahren mal gemacht, ist relativ unangenehm. Darum immer vorher die Spannungsfreiheit feststellen und gegebenenfalls über einen Widerstand oder im Notfall über einen Schraubendreher o.ä. entladen.
01/07/2013 07:43 comentdenner#11
Ich bezweifle dass ich das so ohne weiteres tun sollte.. 300V sind dann doch ne nummer zu viel für mein wohlbefinden. Ich hab mir auch gedacht dass die widerstände warm bis heiss werden ist ja normal aber so derart dass es sogar an der lötstelle zu brandverfärbungen kommt ist sicher nicht normal.. ich schau mir das nochmal mit nem Messgerät an und werd dann sehen wies weiter geht. Bin noch nicht erfahrungsgemäß so weit dass ich mich am 300V rannwage. Vielen dank muddy waters bist n guter kerl.