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sie mienen das es nur um draufen und agressives gewaltausleben geht!
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Du musst deinen Eltern erklären, dass es eben nicht so ist.
Ich bin jetzt nicht im Karate, um das genau zu beurteilen, allerdings bin ich im Thaiboxen. Das Training wird schon auf dich abgestimmt, so dass du nicht nach dem ersten Besuch mit einem blauen Auge herauskommst. Es ist ebenso kein Spaziergang, easy-going oder dergleichen. Du stößst auf Grenzen, über Grenzen und verbesserst dich sowohl in sportlichen Bereichen, sprich Ausdauer, Verteidigung und so weiter, aber auch im Kopf. Außerdem heißt es, dass man durch den Kampfsport "weniger aggressiv wird". Du weist, wie du mit Situationen umzugehen hast und bist dementsprechend aufmerksamer (Kontrolle mit der Situation). Was bedeutet mir Kampfsport? Sportlich verbessern, konzentrierter werden, mit Leuten zusammen sein, Kampfkünste kennenlernen (auch geschichtlich), über Grenzen schreiten, meinen Willen erweitern, in mich kehren und vorallem Spaß zu haben! Du siehst, ich könnte nun etliche Punkte nennen. Das du dich verletzen kannst, ist klar. Nur ist beispielsweise, so meine ich, die Verletzungsgefahr von Muay Thai zu Karate anfälliger. Du kannst außerdem sagen, wenn es dir zu hart ist. Keiner zwingt dich in irgendeinen Ring zu steigen. Außerdem gibt es zusätzlich noch Schutzausrüstung.
Die Aussage deiner Eltern ist meiner Meinung nach typisch und vor allen Dingen normal. Sie machen sich sorgen, was ich verstehen kann.
Rede nochmal mit ihnen und überrede sie zu einem Probetraining, was ich übrigens nur jedem empfehlen kann, der sich schon mal rund um dieses Thema schlau gemacht hat - sei es nun Karate oder sonst was.
Soweit so gut, wenn du weitere Fragen hast kannst du dich gerne an mich wenden.
Jey~