ab da kapiere ich nix mehr
Konfigurieren des Entpinguisierers
Man sollte erstmal in das zuvor erstellte Verzeichnis wechseln:
Zitat:
cd depenguin-2.0
Hier kann man nun mit einem:
Zitat:
mv depenguinator.conf.dist depenguinator.conf
die Beispielkonfiguration umbenennen. Wenn das erfolgt ist, oeffnet man sie in einem Editor seiner Wahl – z.B.:
Zitat:
nano depenguinator.conf
Ladet euch die depenguinator.conf runter und bearbeitet sie mit notepad++
Hier finden sich folgende Werte, die man entsprechend seines Systemes anpassen muss. Die entsprechenden Werte finden sich z.B. in /etc/network/interfaces und /etc/resolv.conf- je nachdem, welche Distribution man hat. Die Mac-Adresse bekommt man mit einem Aufruf von ifconfig heraus. Die einzige Sache, bei der ich mir nicht sicher war, ist der depenguinator_interfaces=”external”-Eintrag. Diesen kann man einfach so lassen. Man muss einfach nur alle anderen Werte korrekt ausfuellen.
FreeBSD7-CD herunterladen
Da man nun soweit ist mit konfigurieren, kann man dazu uebergehen eine
FreeBSD-Installations-CD herunterzuladen.
Zitat:
f t p : / / f t p . f r e e b s d . o r g / p u b / F r e e B S D / r e l e a s e s / a m d 6 4 / I S O - I M A G E S / 7 . 1 / 7 . 1 - R E L E A S E - a m d 6 4 - d i s c 1 . i s o
SSH-Key erstellen
Da man sich auf dem spaeter laufenden FreeBSD nicht per Passwort, sondern mit einem Key einloggt, erstellt man noch mit:
Zitat:
ssh-keygen -t rsa
die notwendigen Dateien – ein Passwort anzugeben ist dabei nicht notwendig. Dies legt die Dateien id_rsa und id_rsa.pub in ~/.ssh/ ab. Die id_rsa-Datei sollte man sich noch kopieren (runter von dem Server, am besten lokal auf den eigenen Rechner) – die braucht man spaeter noch.
Image erstellen und installieren
Um das noetige Image zu erstellen, benutzt man das beiliegende Script. Dies ruft man mit einem:
Zitat:
sh -e makeimage.sh disc1.iso 7.1-RELEASE ~/.ssh/id_rsa.pub
auf.
Um nun das erstelle Image zu benutzen, muss zunaechst der Swap des noch installierten Linux abgeschaltet werden. Dazu genuegt ein einfaches:
Zitat:
swapoff -a
Nun kommt der boese Teil der Geschichte. Als Ablage fuer das FreeBSD nutzt man den nun freigewordenen Platz (ehemals Swap). Mit dd kann man dort einfach das Image ablegen:
Zitat:
dd if=disk.img of=/dev/sda2
Hierbei sollte man natuerlich sicherstellen, dass /dev/sda2 auch das swap-Device war. Das bekommt man am einfachsten heraus, wenn man mal in /etc/fstab schaut.
Grub-Config anpassen
Nun hat man auf sda2 ein bootfaehiges FreeBSD liegen. Was nun noch fehlt ist der Eintrag im Bootloader. Hierzu schreibt man einfach ans Ende von /boot/grub/menu.lst:
title FreeBSD
root (hd0,1)
makeactive
chainloader +1
Weiterhin muss man den Eintrag default der Datei /boot/grub/menu.lst auf den entsprechenden Wert setzen. Da ich jetzt 3 Eintraege im Menue habe, muss ich den default-Wert also auf 2 setzen (Grub faengt bei 0 an zu zaehlen).
Fdisk und reboot
Nun fehlt nur noch ein Schritt. Das waere das Setzen von sda2 auf den Partitionstyp FreeBSD. Dazu startet man:
Zitat:
fdisk /dev/sda
Hier druckt man nun t, dann die 2 und als Code nimmt man a5 – damit hat man den Partitionstyp von SWAP auf FREEBSD geaendert. Nachdem man dies bestaetigt hat, schreibt man mit w die Partitionstabelle. Wenn das alles geschehen is, kann man Daumen druecken und rebooten.
Nun sollte die Kiste wieder da sein und man kann mit ssh -i id_rsa root@SERVER auf den Server verbinden – fertig. Ueber die feste Installation auf dem Server werde ich mehr schreiben, sobald ich damit vertraut bin.