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Originally Posted by Satan
Ob man nun eine andere Meinung hat oder nicht, Rücksicht auf andere Menschen sollte man immer haben. Komischerweise sind ja aber auch diese andersdenkenden Personen zum "Teil" auch die Personen, die keine Rücksicht für andere haben.
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Ob jemand einem rücksichtsvoll erscheint oder nicht, ist stark von der Wahrnehmung abhängig. Der Spieß ist sehr schnell umgedreht, wenn man das Objekt auf das Rücksicht ausgerichtet wird, verändert. Hinter der Relativierung der Gefahr, die vom Virus ausgeht, stecken in den wenigsten Fällen Menschen, die die Existenz des Virus` verleugnen. Das Bild des "Corona-Leugners" wurde erfolgreich medial in die Gesellschaft transportiert und stellt eigentlich nur einen kleinen Teil der Kritiker dar. Je eher die Stimmen dieser Kreise medial aufgepumpt wird, desto stummer macht man die eigentlichen Kritiker und desto kritikunfähiger den naiven Medienkonsumenten. Das ist selektive Meinungsmache at it's finest und somit nur billige Propaganda. Dabei untertreibe ich sehr stark mit meiner Wortwahl. Wer sich Gedanken darüber machen möchte, woher die täglichen Informationen, die wir so konsumieren kommen und wie diese entstehen, wird relativ schnell merken, dass das Mär von der freien Presselandschaft in der "westlichen Welt" ein Bluff ist. (Dazu empfehle ich gerne Noam Chomsky's "Manufacturing Consent: The Political Economy of the Mass Media"). Natürlich haben uns Plattformen wie Twitter, YouTube etc. ein Stück näher an die Idee der freien Presse gebracht, aber diese werden stets restriktiver und üben selbst fleißig Zensur aus.
In den meisten mir bekannten Fällen handelt es sich bei Kritikern um Menschen, die die Gefahr des Virus anerkennen, aber die teils sinnlosen Maßnahmen als Schadensverursacher ansehen, welche keineswegs die Situation verbessern. Dabei rede ich nicht nur von wirtschaftlichen, sozialen oder psychologischen Schäden, die es unverkennbar gibt, sondern von Schäden, die sich ebenso wie die täglichen "Corona-Infizierten und -Toten" bemessen ließen, jedoch vorallem wegen des nahezu unvorhandenen medialen und politischen Interesses keine bemerkenswerte Beachtung finden.
Niemand scheint sich für die Schäden zu interessieren, die durch verschobene Operationen (um Kapazitäten freizuhalten, die in nur wenigen Krankenhäusern "überlastet" sind) oder ängstliche Kranke, die wegen der Angst nicht Krankenhäuser besuchen, entstanden sind. Man könnte meinen, dass diese Zahlen im Gegensatz zu den "Corona-Zahlen" marginal sind, aber das ist leider nicht der Fall. Ein paar Links:
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Zu solchen und ähnlichen Nebeneffekten der medialen Angstmache und der politischen Maßnahmen würde ich mir gerne mehr Nachrichten und Diskussionen wünschen, aber vergeblich. Damit würden Medien und Politik nur die Schuld, die sie auf sich geladen haben, sichtbarer machen.
Ich will gar nicht ausschweifen, der Text ist sowieso viel zu lang geworden. Auf meine Zweifel zu den täglichen "Corona-Statistiken", dem verantwortungslosen Umgang mit neuen Impfstoffen, der Sinnlosigkeit vieler Maßnahmen und vielen weiteren Einzelheiten will ich gar nicht eingehen, da man gerade da sehr schnell in bestimmte Ecken gerückt wird und ich außerdem nicht den ganzen Tag damit verbringen kann, um für eine verlorene Sache zu debattieren. Aber einer Politik, Medienlandschaft und Gesellschaft, die so beschränkt mit einer so komplizierten Lage umgeht, kann man ruhig sein Vertrauen versagen. Ich sehe keineswegs, dass die Politik darauf ausgelegt ist, Schaden zu minimieren. Bei so viel Konformität und Geschlossenheit kann hier noch undenkbar großer Schaden entstehen - unabhängig vom Schaden, den der Virus verursacht. Daher verstehe ich Menschen sehr gut, die affektgesteuert in eine verachtende Position gehen und mit Kommentaren wie "schaut ihr mal weiter Tagesschau" um sich werfen oder von Panikmache sprechen. Man hat halt nicht immer Bock gegen eine so einheitliche Meinung differenziert zu argumentieren, gerade wenn man in Opposition ist und keine Gewinnaussichten hat. Man kann manchmal nur gelähmt zusehen wie die Dinge in bestimmte Richtungen fortschreiten.