Öl > Murica > Geld
In deinem konkreten Beispiel verstehe ich nichtmal das Problem, ein Supermarkt ist eine Handelsstätte; die kann alles gebrauchen ;O Die nimmt halt den entsprechenden Gegenwert an Mehl und übergibt dafür das Bier. Irgendwer wird das Mehl schon brauchen.Quote:
Wenn ich nicht der einzige bin der nicht verstanden hat worauf du hinaus willst, versuchs doch noch mal zu erklären ;o
So weit komme ich mit, hatte den Satz falsch gelesen/verstanden ;OQuote:
Mit so nem Gerät kann man unglaublich schnell bitcons minen (zumindest in der Theorie). Da Bitcoins normalerweise nicht verschwinden und da es so weit ich weiß eine maximal Grenze gibt, wird die Währung früher oder später sowiso zusammenbrechen.
Machtgier ;fQuote:
Ich würde euch gerne fragen, ob ihr diese Aussage bewerten und eventuell auch die Frage beantworten könnt. Suche schon lange nach der Antwort, habe bis jetzt keine gefunden:
"Geld regiert die Welt, aber wer regiert das Geld?"
lolneinQuote:
Öl > Murica > Geld
Wer bestimmt den Gegenwert? Das ist denke ich eines der größten Probleme.Quote:
In deinem konkreten Beispiel verstehe ich nichtmal das Problem, ein Supermarkt ist eine Handelsstätte; die kann alles gebrauchen ;O Die nimmt halt den entsprechenden Gegenwert an Mehl und übergibt dafür das Bier. Irgendwer wird das Mehl schon brauchen.
Angebot und Nachfrage, das ist der Punkt. Dafür muss man kein Geld als Zwischeneinheit haben, das kann man auch gegenüberstellen.Quote:
Wer bestimmt den Gegenwert? Das ist denke ich eines der größten Probleme.
Wer entscheidet es denn bei endlich vielen Zahlungsmitteln aka verschiedenen Währungen? Der Markt.Quote:
Wenn es quasi unendlich viele Zahlungsmittel gibt, wer entscheidet, wie viel man für einen bestimmten Güter wert ist.
Nein, man kann Dinge ja auch weitertauschen, wenn man sie nicht benötigt.Quote:
Abgesehen davon wollte ich mit meinem Beispiel ausdrücken, dass man bei solch einem System immer jemanden braucht, der den Gegenstand den man anbietet, gegen den tauscht, denn man benötigt.
Das ist keine Spekulation, irgendwer wird ihn irgendwann brauchen und so lange wird er halt weiter getauscht ;O Geld ist letztendlich auch nur eine (wenn auch sichere) Spekulation, da man vertraut, dass man morgen damit noch etwas erhalten kann, was man benötigt.Quote:
Wenn das nicht so ist, muss einer der Beteiligten spekulieren und hoffen, dass er den Artikel, den er eigentlich gar nicht braucht, weiter tauschen kann.
Eine Stunde Arbeit kann genau so anderen Gütern und anderer Arbeit gegenübergestellt werden. Ich sage ja nicht, dass der Ansatz ausgereift oder gar perfekt ist. Aber es ist prinzipiell nicht unmöglich, das ist alles.Quote:
Außerdem müsste man sich überlegen, wie Dienstleistungen entlohnt werden würden.
Der unterschied ist, dass man um z.B ~1€ Euro in jedem Supermarkt eine Cola kaufen kann (der Preis variiert nur minimal).Quote:
Wer entscheidet es denn bei endlich vielen Zahlungsmitteln aka verschiedenen Währungen? Der Markt.
Das mag vielleicht bei Mehl funktionieren, aber was wenn jemand eine große Menge Joghurt ertauscht oder gar eine Kuh. So entstehen Nebenkosten für Strom, Futter oder einen geeigneten Platz für das Tier.Quote:
Nein, man kann Dinge ja auch weitertauschen, wenn man sie nicht benötigt.
Das ist keine Spekulation, irgendwer wird ihn irgendwann brauchen und so lange wird er halt weiter getauscht ;O Geld ist letztendlich auch nur eine (wenn auch sichere) Spekulation, da man vertraut, dass man morgen damit noch etwas erhalten kann, was man benötigt.
Unmöglich ist es natürlich nicht, da hast du recht.Quote:
Eine Stunde Arbeit kann genau so anderen Gütern und anderer Arbeit gegenübergestellt werden. Ich sage ja nicht, dass der Ansatz ausgereift oder gar perfekt ist. Aber es ist prinzipiell nicht unmöglich, das ist alles.
Nein, ist es doch auch nicht bei mehreren Währungen ;O Wenn der Verkäufer etwas nicht braucht, tauscht er es halt weiter. Daran würde es nun wirklich nicht scheitern.Quote:
Der unterschied ist, dass man um z.B ~1€ Euro in jedem Supermarkt eine Cola kaufen kann (der Preis variiert nur minimal).
Bei unendlich vielen Zahlungsmittel ist der Wert eines Gegenstandes stark davon abhängig was der Käufer braucht.
Und weiter?Quote:
Das mag vielleicht bei Mehl funktionieren, aber was wenn jemand eine große Menge Joghurt ertauscht oder gar eine Kuh. So entstehen Nebenkosten für Strom, Futter oder einen geeigneten Platz für das Tier.
Dann würde man ja wieder den Umweg über ein Zahlungsmittel gehen, was es streng genommen wieder verkompliziert (nicht das Geld kompliziert wäre, aber streng genommen ist der direkte Tausch nunmal ein Eckpunkt weniger).Quote:
Aber selbst wenn das alles geregelt werden würde.
Früher oder später werden bestimmte Artikel bevorzugt, weil sie schlicht weg besser weiter getauscht werden können und besser zu lagern sind.
Ich nicht und so ein Aufwand wäre es nun auch wieder nicht ;OQuote:
Unmöglich ist es natürlich nicht, da hast du recht.
Dass sich der Aufwand aber lohnen würde, bezweifle ich stark ;o
Eben nicht, ich kenne kein Geschäft in meinem Umfeld, dass z.B Dollar annehmen würde, obwohl der Kurs heutzutage in Sekunden überprüfbar wäre.Quote:
Nein, ist es doch auch nicht bei mehreren Währungen ;O Wenn der Verkäufer etwas nicht braucht, tauscht er es halt weiter. Daran würde es nun wirklich nicht scheitern.
Es enstehen kosten für das Unternehmen.Quote:
Und weiter?
Wieso Umweg?Quote:
Dann würde man ja wieder den Umweg über ein Zahlungsmittel gehen, was es streng genommen wieder verkompliziert (nicht das Geld kompliziert wäre, aber streng genommen ist der direkte Tausch nunmal ein Eckpunkt weniger).
Bezweifel ich.Quote:
Wenn es kein Geld mehr geben würde, würde niemand mehr um 5 Uhr aufstehen um dein Frühstück zum backen.
Elektronisch ist das kein Problem.Quote:
Eben nicht, ich kenne kein Geschäft in meinem Umfeld, dass z.B Dollar annehmen würde, obwohl der Kurs heutzutage in Sekunden überprüfbar wäre.
Ah, nun verstehe ich, was du meinst. Durchaus ein valider Punkt. Kann aber auch entkräftet werden, wie du weiter unten sehen wirst.Quote:
Wenn mit Tieren oder großen Mengen Grundnahrungsmittel gehandelt werden würde, würde niemand z.B eine Kuh als Zahlungsmittel akzeptieren, wenn er der Kuh einen geeigneten Platz inkl Futter und sonstige Verpflegung zur Verfügung stellen muss.
Nein, sie haben keinen geringeren Wert. Der Kurs vom Euro sinkt doch auch nicht, nur weil ich gerade kein Interesse daran habe, welche zu besitzen.Quote:
Wieso Umweg?
Güter die man selbst nicht braucht, haben einen geringeren Wert.
Wenn Person A einen Güter von Person B tauschen möchte, wird sich Person B überlegen, wie dringend sie den Güter von Person A benötigt.
Du denkst die ganze Zeit in diesem "Ich ertausche mir Dinge, die ich brauche" wie beim Sammelkartentauschen. So ist es nicht gemeint. Man lässt schlichtweg das Geld als Zwischtauschmittel weg, das Werteverhältnis der Waren untereinander bleibt dasselbe.Quote:
Wenn Person A Wasser tauschen möchte und Person B Wasser dringend braucht, wird Person A für einen Liter Wasser viel bekommen.
Nein, weil die Kondensatoren dennoch denselben Wert haben, den sie haben und weiter getauscht werden können.Quote:
Wenn Person A Kondensatoren tauschen möchte und Person B absolut keine Verwendung dafür hat, wird Person A verhältnismäßig weniger bekommen.
Sie müssen ja nicht real den Ort wechseln. Man kann schlichtweg das Besitzrecht tauschen. Wie gesagt, du denkst nicht weit genug bzw. in die falsche Richtung.Quote:
Außerdem würde Güter in einer Geld freien Welt viel schneller schlecht werden.
Nö, ich sehe nicht, wieso es erst einen Umweg machen sollte und selbst wenn dies so wäre, wäre ein elektronischer Handel mit dem Besitzrecht in Sekunden erledigt.Quote:
Momentan verkauft man seine Güter an Personen, die sie benötigen. D.h Mehl geht ohne großen Umweg an den Bäcker.
Wenn erst getauscht werden muss, geht das Mehl möglicherweise über 10 Leute bevor es der Bäcker in die Hände bekommt.
Nein, Geld ist ein allgemeines Tauschmittel, um die Wertverhältnisse von Waren zueinander bemessen zu können. Man kann es auch umgehen.Quote:
Geld ist d.h nur ein Mittel, um seine Güter schnellst möglich an die richtigen Leute zu bringen und um selbst schnell an benötigte Güter zu kommen. Sehe nicht, was so schlimm/schlecht daran sein soll.
Natürlich ist es elektronisch kein Problem, trotzdem scheint der Aufwand zu groß zu sein.Quote:
Elektronisch ist das kein Problem.
Ich sagte doch schon, dass ich es nicht für praktikabel in der heutigen Gesellschaft halte. Du versuchst irgendwie die ganze Zeit das Prinzip in den heutigen Alltag zu quetschen. Natürlich funktioniert das nicht.
Ah, nun verstehe ich, was du meinst. Durchaus ein valider Punkt. Kann aber auch entkräftet werden, wie du weiter unten sehen wirst.
Genau das ist der Punkt.Quote:
Nein, sie haben keinen geringeren Wert. Der Kurs vom Euro sinkt doch auch nicht, nur weil ich gerade kein Interesse daran habe, welche zu besitzen.
Gut, streng genommen schon, aber der Einfluss einer einzelnen Person auf den gesamten Kurs ist überschaubar.
Nur wer bestimmt das Wertverhältnis ?Quote:
Du denkst die ganze Zeit in diesem "Ich ertausche mir Dinge, die ich brauche" wie beim Sammelkartentauschen. So ist es nicht gemeint. Man lässt schlichtweg das Geld als Zwischtauschmittel weg, das Werteverhältnis der Waren untereinander bleibt dasselbe.
Wenn jemand ganz dringend Wasser will, ist er auch bereit, mehr Euro dafür zu bezahlen. Verstehe nicht, was daran jetzt neu sein soll ;O
Dann muss erst einmal jemand gefunden werden, der Kondensatoren braucht.Quote:
Nein, weil die Kondensatoren dennoch denselben Wert haben, den sie haben und weiter getauscht werden können.
So entfallen nicht die Stromkosten, wenn man mit Eis handelt, oder die Futterkosten, wenn man mit Kühen handelt.Quote:
Sie müssen ja nicht real den Ort wechseln. Man kann schlichtweg das Besitzrecht tauschen. Wie gesagt, du denkst nicht weit genug bzw. in die falsche Richtung.
Wie gesagt, elektronisch wäre der Handel zwar schnell abgeschlossen, Tiere oder große mengen Lebensmittel lassen sich aber nicht so einfach verschieben wie Einsen und Nullen.Quote:
Nö, ich sehe nicht, wieso es erst einen Umweg machen sollte und selbst wenn dies so wäre, wäre ein elektronischer Handel mit dem Besitzrecht in Sekunden erledigt.
Theoretisch ist auch das Tauschen unnötig.Quote:
Nein, Geld ist ein allgemeines Tauschmittel, um die Wertverhältnisse von Waren zueinander bemessen zu können. Man kann es auch umgehen.
An Geld ist prinzipiell nichts schlecht. Ich kann nur nochmal betonen, dass hier nie davon die Rede war, dass ich morgen ein neues Wirtschaftssystem einführen will. Es gibt ja auch nochmal große Unterschiede zwischen Theorie und Praxis. Der Punkt war: Geld ist in der Theorie unnötig. Und möglicherweise auch irgendwann in der Praxis.
Und ich wüsste genau so wenig, was dagegen spricht, etwas Unnötiges weg zu rationalisieren.
Mir nicht ;OQuote:
Natürlich ist es elektronisch kein Problem, trotzdem scheint der Aufwand zu groß zu sein.
Dann verfehlst du das Thema, denn das habe ich von Anfang an klargestellt.Quote:
Klar geh ich von der aktuellen Situation aus, wäre doch sinnlos von einer Struktur aus zu gehen, die man erst erreichen müsste um etwas verändern zu können ;o
Ist doch auch so, wenn du sie für Geld kaufst.Quote:
Wenn man aber eine Kuh durch einen Tausch erhält muss man, wie gesagt, Futter u Platz zur Verfügung stellen. Dadurch verliert natürlich nicht die Kuh an Wert, aber der neue Eigentümer muss täglich für die Verpflegung der Kuh aufkommen. So wird sein Budget täglich kleiner, bis er die Kuh wieder los wird.
Der Markt.Quote:
Nur wer bestimmt das Wertverhältnis ?
Nein, genau das passiert jetzt auch und zwar in der Einheit Euro.Quote:
Man müsste sich überlegen, wie viel kg Mehl eine Kuh wert ist, und wie viel Liter Wasser 10kg Brot wert ist usw. Das würde das ganze doch nur unnötig verkomplizieren.
Nö.Quote:
Dann muss erst einmal jemand gefunden werden, der Kondensatoren braucht.
Er muss ihn nicht gezielt versuchen loszuwerden. Er nimmt ihn einfach als Tauschmittel für das nächste Gut, was er haben will.Quote:
Wenn man niemanden findet, tauscht man einfach mit jemanden, der keine Verwendung für die Kondensatoren hat. Also muss dann der andere überlegen wer Kondensatoren braucht und muss wieder nach einem Handelspartner suchen.
Die entfallen auch nicht beim Vorhandensein einer Währung.Quote:
So entfallen nicht die Stromkosten, wenn man mit Eis handelt, oder die Futterkosten, wenn man mit Kühen handelt.
Die Kosten fallen lediglich auf den Verkäufer zurück.
Genau so leicht oder schwierig wie jetzt auch.Quote:
Wie gesagt, elektronisch wäre der Handel zwar schnell abgeschlossen, Tiere oder große mengen Lebensmittel lassen sich aber nicht so einfach verschieben wie Einsen und Nullen.
Nein, schonmal was von Knappheit gehört?Quote:
Theoretisch ist auch das Tauschen unnötig.
Kein Geld, kein Tausch, jeder nimmt was er braucht und kann sorgenlos Leben.