Geld regiert die Welt [Eure Meinung]

04/06/2013 17:33 VoiceOfAnInsane#106
Öl > Murica > Geld
04/06/2013 17:44 MrSm!th#107
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Originally Posted by Pataya40 View Post
Wenn ich nicht der einzige bin der nicht verstanden hat worauf du hinaus willst, versuchs doch noch mal zu erklären ;o
In deinem konkreten Beispiel verstehe ich nichtmal das Problem, ein Supermarkt ist eine Handelsstätte; die kann alles gebrauchen ;O Die nimmt halt den entsprechenden Gegenwert an Mehl und übergibt dafür das Bier. Irgendwer wird das Mehl schon brauchen.

Quote:
Mit so nem Gerät kann man unglaublich schnell bitcons minen (zumindest in der Theorie). Da Bitcoins normalerweise nicht verschwinden und da es so weit ich weiß eine maximal Grenze gibt, wird die Währung früher oder später sowiso zusammenbrechen.
So weit komme ich mit, hatte den Satz falsch gelesen/verstanden ;O
Dachte mit "rauskommen" wäre gemeint, wenn sie verschwinden und nicht "wenn sie auf den Markt kommen". Also das Gegenteil und deshalb hat mich die Aussage verwirrt ;f

Quote:
Originally Posted by .Detayl View Post
Ich würde euch gerne fragen, ob ihr diese Aussage bewerten und eventuell auch die Frage beantworten könnt. Suche schon lange nach der Antwort, habe bis jetzt keine gefunden:

"Geld regiert die Welt, aber wer regiert das Geld?"
Machtgier ;f
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Originally Posted by xSolution View Post
Öl > Murica > Geld
lolnein
04/06/2013 18:39 Pataya40#108
Quote:
Originally Posted by MrSm!th View Post
In deinem konkreten Beispiel verstehe ich nichtmal das Problem, ein Supermarkt ist eine Handelsstätte; die kann alles gebrauchen ;O Die nimmt halt den entsprechenden Gegenwert an Mehl und übergibt dafür das Bier. Irgendwer wird das Mehl schon brauchen.
Wer bestimmt den Gegenwert? Das ist denke ich eines der größten Probleme.
Wenn es quasi unendlich viele Zahlungsmittel gibt, wer entscheidet, wie viel man für einen bestimmten Güter wert ist.

Abgesehen davon wollte ich mit meinem Beispiel ausdrücken, dass man bei solch einem System immer jemanden braucht, der den Gegenstand den man anbietet, gegen den tauscht, denn man benötigt. Wenn das nicht so ist, muss einer der Beteiligten spekulieren und hoffen, dass er den Artikel, den er eigentlich gar nicht braucht, weiter tauschen kann.

Dazu kommt, dass das Handeln mit Mehl nicht besonders aufwendig sein dürfte, da es viel weniger zu berücksichtigende Parameter gibt als bei z.B Brot, Milch oder Tiere.

Außerdem müsste man sich überlegen, wie Dienstleistungen entlohnt werden würden.
04/06/2013 19:01 MrSm!th#109
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Originally Posted by Pataya40 View Post
Wer bestimmt den Gegenwert? Das ist denke ich eines der größten Probleme.
Angebot und Nachfrage, das ist der Punkt. Dafür muss man kein Geld als Zwischeneinheit haben, das kann man auch gegenüberstellen.
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Wenn es quasi unendlich viele Zahlungsmittel gibt, wer entscheidet, wie viel man für einen bestimmten Güter wert ist.
Wer entscheidet es denn bei endlich vielen Zahlungsmitteln aka verschiedenen Währungen? Der Markt.
Quote:
Abgesehen davon wollte ich mit meinem Beispiel ausdrücken, dass man bei solch einem System immer jemanden braucht, der den Gegenstand den man anbietet, gegen den tauscht, denn man benötigt.
Nein, man kann Dinge ja auch weitertauschen, wenn man sie nicht benötigt.
Quote:
Wenn das nicht so ist, muss einer der Beteiligten spekulieren und hoffen, dass er den Artikel, den er eigentlich gar nicht braucht, weiter tauschen kann.
Das ist keine Spekulation, irgendwer wird ihn irgendwann brauchen und so lange wird er halt weiter getauscht ;O Geld ist letztendlich auch nur eine (wenn auch sichere) Spekulation, da man vertraut, dass man morgen damit noch etwas erhalten kann, was man benötigt.

Quote:
Außerdem müsste man sich überlegen, wie Dienstleistungen entlohnt werden würden.
Eine Stunde Arbeit kann genau so anderen Gütern und anderer Arbeit gegenübergestellt werden. Ich sage ja nicht, dass der Ansatz ausgereift oder gar perfekt ist. Aber es ist prinzipiell nicht unmöglich, das ist alles.
04/06/2013 19:26 Pataya40#110
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Originally Posted by MrSm!th View Post
Wer entscheidet es denn bei endlich vielen Zahlungsmitteln aka verschiedenen Währungen? Der Markt.
Der unterschied ist, dass man um z.B ~1€ Euro in jedem Supermarkt eine Cola kaufen kann (der Preis variiert nur minimal).
Bei unendlich vielen Zahlungsmittel ist der Wert eines Gegenstandes stark davon abhängig was der Käufer braucht.

Quote:
Originally Posted by MrSm!th View Post
Nein, man kann Dinge ja auch weitertauschen, wenn man sie nicht benötigt.
Das ist keine Spekulation, irgendwer wird ihn irgendwann brauchen und so lange wird er halt weiter getauscht ;O Geld ist letztendlich auch nur eine (wenn auch sichere) Spekulation, da man vertraut, dass man morgen damit noch etwas erhalten kann, was man benötigt.
Das mag vielleicht bei Mehl funktionieren, aber was wenn jemand eine große Menge Joghurt ertauscht oder gar eine Kuh. So entstehen Nebenkosten für Strom, Futter oder einen geeigneten Platz für das Tier.

Aber selbst wenn das alles geregelt werden würde.
Früher oder später werden bestimmte Artikel bevorzugt, weil sie schlicht weg besser weiter getauscht werden können und besser zu lagern sind.

Quote:
Originally Posted by MrSm!th View Post
Eine Stunde Arbeit kann genau so anderen Gütern und anderer Arbeit gegenübergestellt werden. Ich sage ja nicht, dass der Ansatz ausgereift oder gar perfekt ist. Aber es ist prinzipiell nicht unmöglich, das ist alles.
Unmöglich ist es natürlich nicht, da hast du recht.
Dass sich der Aufwand aber lohnen würde, bezweifle ich stark ;o
04/07/2013 17:31 MrSm!th#111
Quote:
Originally Posted by Pataya40 View Post
Der unterschied ist, dass man um z.B ~1€ Euro in jedem Supermarkt eine Cola kaufen kann (der Preis variiert nur minimal).
Bei unendlich vielen Zahlungsmittel ist der Wert eines Gegenstandes stark davon abhängig was der Käufer braucht.
Nein, ist es doch auch nicht bei mehreren Währungen ;O Wenn der Verkäufer etwas nicht braucht, tauscht er es halt weiter. Daran würde es nun wirklich nicht scheitern.
Quote:
Das mag vielleicht bei Mehl funktionieren, aber was wenn jemand eine große Menge Joghurt ertauscht oder gar eine Kuh. So entstehen Nebenkosten für Strom, Futter oder einen geeigneten Platz für das Tier.
Und weiter?
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Aber selbst wenn das alles geregelt werden würde.
Früher oder später werden bestimmte Artikel bevorzugt, weil sie schlicht weg besser weiter getauscht werden können und besser zu lagern sind.
Dann würde man ja wieder den Umweg über ein Zahlungsmittel gehen, was es streng genommen wieder verkompliziert (nicht das Geld kompliziert wäre, aber streng genommen ist der direkte Tausch nunmal ein Eckpunkt weniger).
Quote:
Unmöglich ist es natürlich nicht, da hast du recht.
Dass sich der Aufwand aber lohnen würde, bezweifle ich stark ;o
Ich nicht und so ein Aufwand wäre es nun auch wieder nicht ;O
04/07/2013 18:16 Dingtax#112
Klar regiert Geld die Welt, aber ich persönlich möchte nur so viel Geld haben, dass ich mir darüber keine Sorgen machen muss.
04/07/2013 19:17 Carlos Lehder#113
Wenn es kein Geld mehr geben würde, würde niemand mehr um 5 Uhr aufstehen um dein Frühstück zum backen. Natürlich stimmt der Spruch und es ist auch gut so das es Geld gibt.
04/07/2013 19:17 Pataya40#114
Ich hab so das Gefühl, dass wir aneinander vorbei reden :o

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Originally Posted by MrSm!th View Post
Nein, ist es doch auch nicht bei mehreren Währungen ;O Wenn der Verkäufer etwas nicht braucht, tauscht er es halt weiter. Daran würde es nun wirklich nicht scheitern.
Eben nicht, ich kenne kein Geschäft in meinem Umfeld, dass z.B Dollar annehmen würde, obwohl der Kurs heutzutage in Sekunden überprüfbar wäre.

Offensichtlich ist selbst der umtausch von Dollar -> Euro ein zu großer Aufwand für das Unternehmen.

Wenn mit Tieren oder großen Mengen Grundnahrungsmittel gehandelt werden würde, würde niemand z.B eine Kuh als Zahlungsmittel akzeptieren, wenn er der Kuh einen geeigneten Platz inkl Futter und sonstige Verpflegung zur Verfügung stellen muss.

Quote:
Originally Posted by MrSm!th View Post
Und weiter?
Es enstehen kosten für das Unternehmen.
Wenn das Unternehmen zwischen Mehl und Kühe wählen kann, wird es das Mehl nehmen, weil dadurch weniger Folgekosten entstehen.

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Originally Posted by MrSm!th View Post
Dann würde man ja wieder den Umweg über ein Zahlungsmittel gehen, was es streng genommen wieder verkompliziert (nicht das Geld kompliziert wäre, aber streng genommen ist der direkte Tausch nunmal ein Eckpunkt weniger).
Wieso Umweg?

Güter die man selbst nicht braucht, haben einen geringeren Wert.
Wenn Person A einen Güter von Person B tauschen möchte, wird sich Person B überlegen, wie dringend sie den Güter von Person A benötigt.

Wenn Person A Wasser tauschen möchte und Person B Wasser dringend braucht, wird Person A für einen Liter Wasser viel bekommen.

Wenn Person A Kondensatoren tauschen möchte und Person B absolut keine Verwendung dafür hat, wird Person A verhältnismäßig weniger bekommen.

Außerdem würde Güter in einer Geld freien Welt viel schneller schlecht werden.
Momentan verkauft man seine Güter an Personen, die sie benötigen. D.h Mehl geht ohne großen Umweg an den Bäcker.
Wenn erst getauscht werden muss, geht das Mehl möglicherweise über 10 Leute bevor es der Bäcker in die Hände bekommt.

Geld ist d.h nur ein Mittel, um seine Güter schnellst möglich an die richtigen Leute zu bringen und um selbst schnell an benötigte Güter zu kommen. Sehe nicht, was so schlimm/schlecht daran sein soll.
04/07/2013 19:43 MrSm!th#115
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Originally Posted by JoyDEV View Post
Wenn es kein Geld mehr geben würde, würde niemand mehr um 5 Uhr aufstehen um dein Frühstück zum backen.
Bezweifel ich.

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Originally Posted by Pataya40 View Post
Eben nicht, ich kenne kein Geschäft in meinem Umfeld, dass z.B Dollar annehmen würde, obwohl der Kurs heutzutage in Sekunden überprüfbar wäre.
Elektronisch ist das kein Problem.
Ich sagte doch schon, dass ich es nicht für praktikabel in der heutigen Gesellschaft halte. Du versuchst irgendwie die ganze Zeit das Prinzip in den heutigen Alltag zu quetschen. Natürlich funktioniert das nicht.
Quote:
Wenn mit Tieren oder großen Mengen Grundnahrungsmittel gehandelt werden würde, würde niemand z.B eine Kuh als Zahlungsmittel akzeptieren, wenn er der Kuh einen geeigneten Platz inkl Futter und sonstige Verpflegung zur Verfügung stellen muss.
Ah, nun verstehe ich, was du meinst. Durchaus ein valider Punkt. Kann aber auch entkräftet werden, wie du weiter unten sehen wirst.

Quote:
Wieso Umweg?

Güter die man selbst nicht braucht, haben einen geringeren Wert.
Wenn Person A einen Güter von Person B tauschen möchte, wird sich Person B überlegen, wie dringend sie den Güter von Person A benötigt.
Nein, sie haben keinen geringeren Wert. Der Kurs vom Euro sinkt doch auch nicht, nur weil ich gerade kein Interesse daran habe, welche zu besitzen.
Gut, streng genommen schon, aber der Einfluss einer einzelnen Person auf den gesamten Kurs ist überschaubar.
Quote:
Wenn Person A Wasser tauschen möchte und Person B Wasser dringend braucht, wird Person A für einen Liter Wasser viel bekommen.
Du denkst die ganze Zeit in diesem "Ich ertausche mir Dinge, die ich brauche" wie beim Sammelkartentauschen. So ist es nicht gemeint. Man lässt schlichtweg das Geld als Zwischtauschmittel weg, das Werteverhältnis der Waren untereinander bleibt dasselbe.
Wenn jemand ganz dringend Wasser will, ist er auch bereit, mehr Euro dafür zu bezahlen. Verstehe nicht, was daran jetzt neu sein soll ;O
Quote:
Wenn Person A Kondensatoren tauschen möchte und Person B absolut keine Verwendung dafür hat, wird Person A verhältnismäßig weniger bekommen.
Nein, weil die Kondensatoren dennoch denselben Wert haben, den sie haben und weiter getauscht werden können.
Quote:
Außerdem würde Güter in einer Geld freien Welt viel schneller schlecht werden.
Sie müssen ja nicht real den Ort wechseln. Man kann schlichtweg das Besitzrecht tauschen. Wie gesagt, du denkst nicht weit genug bzw. in die falsche Richtung.
Quote:
Momentan verkauft man seine Güter an Personen, die sie benötigen. D.h Mehl geht ohne großen Umweg an den Bäcker.
Wenn erst getauscht werden muss, geht das Mehl möglicherweise über 10 Leute bevor es der Bäcker in die Hände bekommt.
Nö, ich sehe nicht, wieso es erst einen Umweg machen sollte und selbst wenn dies so wäre, wäre ein elektronischer Handel mit dem Besitzrecht in Sekunden erledigt.
Quote:
Geld ist d.h nur ein Mittel, um seine Güter schnellst möglich an die richtigen Leute zu bringen und um selbst schnell an benötigte Güter zu kommen. Sehe nicht, was so schlimm/schlecht daran sein soll.
Nein, Geld ist ein allgemeines Tauschmittel, um die Wertverhältnisse von Waren zueinander bemessen zu können. Man kann es auch umgehen.
An Geld ist prinzipiell nichts schlecht. Ich kann nur nochmal betonen, dass hier nie davon die Rede war, dass ich morgen ein neues Wirtschaftssystem einführen will. Es gibt ja auch nochmal große Unterschiede zwischen Theorie und Praxis. Der Punkt war: Geld ist in der Theorie unnötig. Und möglicherweise auch irgendwann in der Praxis.
Und ich wüsste genau so wenig, was dagegen spricht, etwas Unnötiges weg zu rationalisieren.
04/07/2013 19:56 theit000#116
Quote:
Originally Posted by JoyDEV View Post
Wenn es kein Geld mehr geben würde, würde niemand mehr um 5 Uhr aufstehen um dein Frühstück zum backen.
Dann gäbe es immer noch Frauen.

Your argument is invalid.
04/07/2013 20:34 Pataya40#117
Quote:
Originally Posted by MrSm!th View Post
Elektronisch ist das kein Problem.
Ich sagte doch schon, dass ich es nicht für praktikabel in der heutigen Gesellschaft halte. Du versuchst irgendwie die ganze Zeit das Prinzip in den heutigen Alltag zu quetschen. Natürlich funktioniert das nicht.
Ah, nun verstehe ich, was du meinst. Durchaus ein valider Punkt. Kann aber auch entkräftet werden, wie du weiter unten sehen wirst.
Natürlich ist es elektronisch kein Problem, trotzdem scheint der Aufwand zu groß zu sein.
Klar geh ich von der aktuellen Situation aus, wäre doch sinnlos von einer Struktur aus zu gehen, die man erst erreichen müsste um etwas verändern zu können ;o
Quote:
Originally Posted by MrSm!th View Post
Nein, sie haben keinen geringeren Wert. Der Kurs vom Euro sinkt doch auch nicht, nur weil ich gerade kein Interesse daran habe, welche zu besitzen.
Gut, streng genommen schon, aber der Einfluss einer einzelnen Person auf den gesamten Kurs ist überschaubar.
Genau das ist der Punkt.
Wenn man dass, das man erwirtschaftet sofort verkauft bekommt man dafür Geld, das man problemlos in einer kleinen Schachtel oder auf der Bank aufbewahren kann.

Wenn man aber eine Kuh durch einen Tausch erhält muss man, wie gesagt, Futter u Platz zur Verfügung stellen. Dadurch verliert natürlich nicht die Kuh an Wert, aber der neue Eigentümer muss täglich für die Verpflegung der Kuh aufkommen. So wird sein Budget täglich kleiner, bis er die Kuh wieder los wird.

Quote:
Originally Posted by MrSm!th View Post
Du denkst die ganze Zeit in diesem "Ich ertausche mir Dinge, die ich brauche" wie beim Sammelkartentauschen. So ist es nicht gemeint. Man lässt schlichtweg das Geld als Zwischtauschmittel weg, das Werteverhältnis der Waren untereinander bleibt dasselbe.
Wenn jemand ganz dringend Wasser will, ist er auch bereit, mehr Euro dafür zu bezahlen. Verstehe nicht, was daran jetzt neu sein soll ;O
Nur wer bestimmt das Wertverhältnis ?
Man müsste sich überlegen, wie viel kg Mehl eine Kuh wert ist, und wie viel Liter Wasser 10kg Brot wert ist usw. Das würde das ganze doch nur unnötig verkomplizieren.

Quote:
Originally Posted by MrSm!th View Post
Nein, weil die Kondensatoren dennoch denselben Wert haben, den sie haben und weiter getauscht werden können.
Dann muss erst einmal jemand gefunden werden, der Kondensatoren braucht.

Wenn man niemanden findet, tauscht man einfach mit jemanden, der keine Verwendung für die Kondensatoren hat. Also muss dann der andere überlegen wer Kondensatoren braucht und muss wieder nach einem Handelspartner suchen.
Quote:
Originally Posted by MrSm!th View Post
Sie müssen ja nicht real den Ort wechseln. Man kann schlichtweg das Besitzrecht tauschen. Wie gesagt, du denkst nicht weit genug bzw. in die falsche Richtung.
So entfallen nicht die Stromkosten, wenn man mit Eis handelt, oder die Futterkosten, wenn man mit Kühen handelt.
Die Kosten fallen lediglich auf den Verkäufer zurück.

Wenn also jemand eine Kuh verkauft und der Käufer die Kuh für eine Woche behält, fallen die Kosten auf den Verkäufer zurück. Fair finde ich das nicht.

Quote:
Originally Posted by MrSm!th View Post
Nö, ich sehe nicht, wieso es erst einen Umweg machen sollte und selbst wenn dies so wäre, wäre ein elektronischer Handel mit dem Besitzrecht in Sekunden erledigt.
Wie gesagt, elektronisch wäre der Handel zwar schnell abgeschlossen, Tiere oder große mengen Lebensmittel lassen sich aber nicht so einfach verschieben wie Einsen und Nullen.

Quote:
Originally Posted by MrSm!th View Post
Nein, Geld ist ein allgemeines Tauschmittel, um die Wertverhältnisse von Waren zueinander bemessen zu können. Man kann es auch umgehen.
An Geld ist prinzipiell nichts schlecht. Ich kann nur nochmal betonen, dass hier nie davon die Rede war, dass ich morgen ein neues Wirtschaftssystem einführen will. Es gibt ja auch nochmal große Unterschiede zwischen Theorie und Praxis. Der Punkt war: Geld ist in der Theorie unnötig. Und möglicherweise auch irgendwann in der Praxis.
Und ich wüsste genau so wenig, was dagegen spricht, etwas Unnötiges weg zu rationalisieren.
Theoretisch ist auch das Tauschen unnötig.
Kein Geld, kein Tausch, jeder nimmt was er braucht und kann sorgenlos Leben.
In der Praxis funktioniert das logischer weiße nicht.
04/08/2013 00:10 MrSm!th#118
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Originally Posted by Pataya40 View Post
Natürlich ist es elektronisch kein Problem, trotzdem scheint der Aufwand zu groß zu sein.
Mir nicht ;O
Ist dir bewusst, wie viel unser aktueller Geldapparat kostet?
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Klar geh ich von der aktuellen Situation aus, wäre doch sinnlos von einer Struktur aus zu gehen, die man erst erreichen müsste um etwas verändern zu können ;o
Dann verfehlst du das Thema, denn das habe ich von Anfang an klargestellt.
Quote:
Wenn man aber eine Kuh durch einen Tausch erhält muss man, wie gesagt, Futter u Platz zur Verfügung stellen. Dadurch verliert natürlich nicht die Kuh an Wert, aber der neue Eigentümer muss täglich für die Verpflegung der Kuh aufkommen. So wird sein Budget täglich kleiner, bis er die Kuh wieder los wird.
Ist doch auch so, wenn du sie für Geld kaufst.
Quote:
Nur wer bestimmt das Wertverhältnis ?
Der Markt.
Quote:
Man müsste sich überlegen, wie viel kg Mehl eine Kuh wert ist, und wie viel Liter Wasser 10kg Brot wert ist usw. Das würde das ganze doch nur unnötig verkomplizieren.
Nein, genau das passiert jetzt auch und zwar in der Einheit Euro.
Quote:
Dann muss erst einmal jemand gefunden werden, der Kondensatoren braucht.
Nö.
Quote:
Wenn man niemanden findet, tauscht man einfach mit jemanden, der keine Verwendung für die Kondensatoren hat. Also muss dann der andere überlegen wer Kondensatoren braucht und muss wieder nach einem Handelspartner suchen.
Er muss ihn nicht gezielt versuchen loszuwerden. Er nimmt ihn einfach als Tauschmittel für das nächste Gut, was er haben will.
Quote:
So entfallen nicht die Stromkosten, wenn man mit Eis handelt, oder die Futterkosten, wenn man mit Kühen handelt.
Die Kosten fallen lediglich auf den Verkäufer zurück.
Die entfallen auch nicht beim Vorhandensein einer Währung.
ück. Fair finde ich das nicht.

Quote:
Wie gesagt, elektronisch wäre der Handel zwar schnell abgeschlossen, Tiere oder große mengen Lebensmittel lassen sich aber nicht so einfach verschieben wie Einsen und Nullen.
Genau so leicht oder schwierig wie jetzt auch.
Quote:
Theoretisch ist auch das Tauschen unnötig.
Kein Geld, kein Tausch, jeder nimmt was er braucht und kann sorgenlos Leben.
Nein, schonmal was von Knappheit gehört?
04/08/2013 10:17 Motti2#119
ich glaube, du hast immer noch nicht den Sinn seiner Frage verstanden.
04/08/2013 18:29 Seriouz :3#120
Quote:
Originally Posted by MrSm!th View Post
Ich hatte so einen guten Konter für diese Weisheit und nun ärgere ich mich schwarz
Du Rassist :<







Und nein, mehr habe ich nicht zu dieser Diskussion zu sagen.