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Originally Posted by TonyM0ntana
Ich lese hier immer wieder "Solange es in Maßen ist" oder "Solange es in Grenzen bleibt". Doch wann ist das "Maß" denn voll? Wann sind die Grenzen überschritten? Dann wenn man im Koma liegt oder bereits viel früher?
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Keine wirklich relevante Frage, da ich mir ziemlich sicher bin, dass wir alle diese Grenze recht ähnlich empfinden, auch wenn sie so hier nicht ganz leicht definierbar ist.
Eindeutig überschritten ist sie für mich, wenn man keine wirkliche Kontrolle mehr über sich hat, die Risikobereitschschaft ein gefährliches Stadium erreicht hat, das Wohlbefinden abnimmt (sprich Übelkeit, Erbrechen) und Gedächtnislücken auftreten und man am nächsten Tag nicht mehr positiv darüber denkt.
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Originally Posted by Lynchhouse
Deutlich genug was ich meine?
Du siehst nicht nur kein Problem darin Alkohol bei Feiern zu trinken, sondern empfindest es als nicht richtig keinen Alkohol zu konsumieren.
Und da du damit in der Mehrheit bist (wobei die meisten anderen das durchaus sehr viel direkter ausdrücken als du..) wird auf die übrigen ein enormer Druck ausgebaut. Was bei Drogen dann doch ein Problem ist.
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Du scheinst mich wieder nicht verstanden zu haben.
Ich für
mich bevorzuge Alkohol beim Feiern. Das ist mein persönliches Empfinden. Und noch einmal: Ich verurteile niemanden, der keinen Alkohol trinkt.
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Originally Posted by Lynchhouse
Es ist zwar schön, dass du andere deswegen nicht (bewusst?) ausgrenzt, allerdings ist dieses eigentlich gehört Alkohol dazu problematisch,
da sich diese Einstellung, insbesondere für die von dir angesprochenen Jüngeren, dann als Norm einnistet.
Und die Folgen von Alkohol hast du ja scheinbar selbst erlebt.
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Ich wage zu behaupten, dass ich sie auch nicht unbewusst ausgrenze.
Tja, gegen den Gruppenzwang kann ich in dem Fall nichts tun. Dadurch, dass die meisten Alkohol beim Feiern konsumieren, wird immer ein gewisser Druck auf dem Rest lasten. Wer sich also absolut gegen jeglichen Alkohol entscheidet, wird entweder auch dazu stehen müssen, oder halt mal ein Bier trinken. Entweder man hat die mentale Stärke dazu oder man trinkt eben mal ein Bier - davon wird man nicht sterben.
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Originally Posted by Lynchhouse
Aber du bezweifelst, dass man ohne Alkohol gleichwertig Spaß empfinden kann. Findest du das nicht selber kritisch?
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Nein, empfinde ich nicht. Man kann auch ohne Alkohol Spaß haben, keine Frage. (Sagte ich auch mehrmals.)
Dennoch kann man vor allem beim Feiern mit dem, durch den Alkoholkonsum ausgelösten, außergewöhnlichen Zustand/Verhalten - solange man es nicht übertreibt - sehr viel und oft auch mehr Spaß haben als nüchtern. Mag auf den ersten Blick unmoralisch klingen, empfinde ich aber nicht so. Solange der Alkohol nicht für Spaß notwendig wird, halte ich das für absolut legitim.
Ich rede hier auch nicht von Alltagssituationen, die alkoholisiert mehr Spaß machen. Auch ich würde nicht jeden Tag Alkohol trinken, weil ich glaube, dass man dann mehr Spaß hat. Mir geht es insbesondere um's Feiern.