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Originally Posted by MrSm!th
Es gibt durchaus Ansätze, dass man den Wert von Gütern ib Datenbanken gegenüberstellen könnte, ohne Geld als Zwischengut zu haben.
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und was substituiert die tauschmittelfunktion? sozusagen eine virtuelle währung? wäre dann wieder das selbe wie geld, nur eben virtuell, birgt größere gefahren als unser derzeitiges geld
wie wird exportiert/importiert ohne geld? wie wird entschieden, wem welches gut zugeteilt wird, wenn die kaufkraft dies nicht entscheidet?
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Originally Posted by MrSm!th
Letztendlich nutzen wir ja Geld tatsächlich nur, um den Wert von Dingen zu messen und gleichzeitig wird der Wert des Geldes über diese Dinge bestimmt.
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nein, der wert des geldes wird durch das angebot/die nachfrage und der marginalen zahlungsbereitschaft (die die konsumenten signalisieren) bestimmt, deswegen ist es extrem schwer den wert von öffentlichen gütern einzuschätzen, da kein mensch eine zahlungsbereitschaft signalisiert (sie ist dennoch vorhanden)
geld ist hier wieder nur ein hilfsmittel, es ist immer die frage, auf wieviel x verzichte ich um mir y zu kaufen/erwerben
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Originally Posted by MrSm!th
Ich denke nicht, dass es in der heutigen Gesellschaft schon möglich wäre, aber prinzipiell ist ein geldloses System nicht unmöglich.
Außerdem sollten Dinge wie Medikamente ohnehin zur Mindestversorgung gehören.
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auch in 100 jahren wird ein system ohne geld nicht funktionieren aus wirtschaftlicher sicht
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Originally Posted by MrSm!th
Mit dem angesprochen Ansatz müsste natürlich alles elektronisch ablaufen.
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was wiederum wesentlich einfacher zu manipulieren ist als gewöhnliches geld, in deinem fall hättest du dann "elektronisches geld"
wo ist dann der unterschied zum gewöhnlichen geld?
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Originally Posted by MrSm!th
Wieso? Freier Markt. Legt doch jetzt auch keiner Fest, das geschieht über Angebot und Nachfrage.
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marktregulierung über angebot/nachfrage funktioniert nur unter der prämisse der geldnutzung, ansonsten ist das system nicht möglich