Es stimmt schon, dass nur knapp 15% der bis zu 30j alten Menschen Wahlberechtigt sind. Aber hier mal, auch für alle, die denken, ihre Stimme "sei nichts wert" ein kleiner Vortrag: [Ich beziehe mich aber auf die offizielle Ziffer von 61,5 Millionen Wahlberechtigten laut Bundeswahlleiter]Quote:
Ich kann die Jugendlichen jedoch verstehen. Würden alle unter 30 jährige Wählen gehen, wären sie trotzdem Prozentual weniger als die, die über 60 sind. Auf Deutsch: Jugendliche denken das sie eh nichts zu sagen haben, und das auch zum Großteil so ist. 1 Stimme von ~40 Millionen wahlberechtigte sind porzentual circa 0,0000025% - also so viel Kraft hat eine Stimme dann auch nicht.
Ebenso wird in Schulen nicht viel über Politik besprochen, einzelne Wahlprogramme und wen man lieber Wählen würde..
Ja, eine Stimme hat nur eine prozentuale Auswirkung von 0,0000016 % ca. Sogar noch ein paar Kommastellen dahinter. Gerne überprüfen und die %-Zahl x Wahlberechtigte nehmen = ~100
Gut, meine Stimme hat erstmal kaum Kraft. Das ist richtig. Aber sie gewinnt an Kraft, da eigentlich ja alle wählen gehen sollen. Gibt ja eine Wahlpflicht, eigentlich.
Je mehr Menschen sich aber einreden, dass ihre Stimme keinen Wert hat, verliert sie tatsächlich ihren Wert und verfälscht das Wahlergebnis, meist zugunsten einer stark rechten und populistischen Partei. Denn die können ihre Hardcore-Fans immer mobilisieren. Man siehe Facebook und die da einhergehende Dummheit (teilweise).
Man muss immer daran denken, dass man als Kollektiv wählen geht. Zusammen ist man stark. Ich finde schade, dass viele das immer wieder vergessen. Meine Stimme gewinnt an Wert, wenn alle wählen gehen. Dann wählen viell. auch mehr meine Partei und andere könnten Prozentual runterrutschen.
Genauso finde ich auch wie du, dass in Schulen viel mehr Politik, am besten so 7/8 Klasse beginnend, geredet werden sollte. Und zwar eine gesunde Mischung daraus, wie Politik funktioniert und was Politik macht - Wie was bedeutet und wie wo Parteien stehen und was sie sagen und wofür sie stehen. Damit sich jedes Kind ein eigenes Bild machen kann.
Obwohl, eigentlich darf man gerne schon viel früher anfangen. Wenn man manchmal sieht, wie Kinder von den Eltern völlig fehlerzogen werden und zu Fremdenfeindlichkeit und Rassismus gebracht werden - und Kinder niemals die Eltern in jungen Jahren hinterfragen würden (außer ich, ich habe das immer gemacht, komischerweise. Aber meine Eltern fanden das auch gut so, da ich mir selbst meine Meinung bilden wollte). Natürlich sollte man etwas seichter in früheren Klassen an das Thema rangehen. Aber Politik ist kein Thema für studierende Nerds - Und gar nicht mal so schwer, sofern man nicht Kanzler oder in den BTW will.
Wollt ich einfach nur mal so los werden. Und für AfD-Anhänger, eure Partei will ja fairen Wahlkampf... Aber dann sowas? Sorry, aber wer solch eine Partei unterstützt... [bezogen auf den FB-Beitrag mit Martin Schulz, das andere ist einfach nur wieder ein schöner Self-Diss. Wie wäre es mit Selbstanzeige ;) ]
Die AfD kann nur mit Beleidigungen gegen andere Politiker wettern, oder mit Begriffen und Vorwürfen umsich werfen, die völlig haltlos sind und keine Quellen haben.
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ANMERKUNG: Ich möchte übrigens dazu sagen, dass man eine gemäßigte, rechte Einstellung auch dulden und respektieren kann. Denn normale, rechte Politik hat nichts mit Rassismus und Populismus zu tun. Ich sähe sogar einen Gewinn für den Bundestag, wenn wir eine Koalition und zwei starke Oppositionen aus verschiedenen Lagern haben. Nur müsste die Opposition zusammenarbeiten können. Mit einer AfD im Bundestag haben wir das gleiche Problem wie mit der GroKo. Eine geteilte Opposition ist keine Opposition. Bzw. kommt dann gar nichts mehr vorran und darin sehe ich noch eine Gefahr. Aber das auszuarbeiten, wird für einen EPvP Post zu lange. Diesen Vortrag hebe ich mir für meine Schule auf.
Wie gesagt, eine gemäßigte rechte Partei kann man vertreten - Nur gibt es die in einer Stärke wie die AfD nicht. Nur in Bayern, sie nennt sich CSU. Ich verstehe das Bündnis CDU/CSU sowieso nicht. Klar, beides christliche Partein. Aber keiner kann von der Hand weisen, dass die CSU mehr im rechten Ufer schwimmt während die CDU immer zwischen Links und Rechts trudelt. Ich möchte "Rechts" hier auch nicht als Abwertend nutzen, sondern lediglich eine politische Einstellung damit beschreiben. Man muss auch zwischen Rechts und Rechtspopulistisch unterscheiden können. Das nur mal so nebenbei.