Du hast es auf den Punkt getroffen. Kein Mensch hat das Recht über Leben und Tod zu entscheiden. Nur frage ich dich nochmal - was willst du mit einem Mörder, der sich dieses Recht nimmt, bitte anfangen? Was wäre, deiner Meinung nach gerecht?Quote:
Kein Mensch hat das Recht zu entscheiden, ob jemand anders es verdient hat zu leben. Wo kommen wir denn da hin. Und wieso hilfst du ihm, wenn er lebenslang ins Gefängnis kommt? Die Familie hat auch dadurch Ruhe vor ihm.
Todesstrafe mit einer Freiheitsstrafe gleichzustellen, ist meiner Meinung nach übertrieben.
Ich halte es für die einzig gerechte Lösung dem Toten und der Familie gegenüber, dem Mörder das Leben zu nehmen. Menschlichkeit hin oder her - wer jemanden tötet, handelt unmenschlich und nimmt sich Freiheiten, die niemandem zustehen sollten. Das Verbrechen an einem Menschen soll genausogut durch ein "Verbrechen durch die Justiz am Mörder" gerechtfertigt werden.
Was bringt's der Familie, Ruhe vor ihm zu haben? Ich als Familienmitglied kreige dadurch den toten Verwandten auch nicht wieder. Ich bin zwar vor ihm in Sicherheit, aber was kümmert mich das?
Wo wir dahinkommen? Wir würden zumindest in eine Richtung rücken, wo ein Mensch es sich 2x überlegt, jemanden zu töten und damit rechnen darf, sein eigenes Leben zu verlieren und nicht sein Leben lang in einer Zelle zu hocken und auf den Tod zu warten. Was anderes ist dieser lebenslängliche Kram doch nicht, oder doch? Klar man lässt ihn leben, nur lässt man ihn jeden Tag eingesperrt ein Leben führen, was einem selbst nicht gerecht wird. Von daher halte ich die Gleichstellung der Todesstrafe mit Freiheitsstrafe für gerechtfertigt mit dem Unterschied, dass der Täter seine finale Strafe direkt erhält und man ihn nicht noch jahrelang auf Kosten der Steuerzahler durchfüttert.