Wollte eigentlich erst was zu der Serie sagen wenn ich damit fertig bin aber die letzten beiden Folgen die ich gesehen hab, haben mich einfach so umgehauen das doch jetzt mache (möglichweise großes Review wenn ich den Rest gesehen hab).
Inside Number 9 ist meiner Meinung nach zumindest in der zweiten (und eine Folge in der ersten) auf Black Mirror Niveau. Damit mein ich Black Mirror Staffel 2 und 3, nicht die letzte.
Ebenfalls eine britische Anthology Serie aber ohne das Sci-Fi Element. Wie jede Anthology lebt Inside No 9 vom Plottwist, und ich kenn keine Serie die es so gut macht. Sie lösen nicht diese deprimierende Leere aus wie Black Mirror es versucht und das wollen sie auch nicht. Sie schoken wirklich stark mit den Twists, aber es ist der Twist selbst nicht die Implikation des Twists wie bei Black Mirror. Es geht nur darum was eine Person tut, nicht was falsch mit der Menschheit ist.
Die Folgen an sich haben nichts miteinander zutun, auser das sie alle in einem Haus mit der Hausnummer 9 spielen (daher der Name) und das Reece Shearsmith und Steve Pemberton in jeder Folge eine Rolle haben. Das sind die beiden Autoren der Serie, und beide sehr talentierte Schauspieler.
Was die Serie für mich so besonders macht ist das sie es schafft das man sich in jeder Folge (auser in einer) recht sicher fühlt da die Atmosphere relativ entspannt ist,wodurch es sich wirklich so anfühlt als ob einem der Boden unter den Füßen weggezogen wird wenn die Folge endet. Durch die fürs Genre ungewöhnliche Folgenlänge von 30 Minuten erwartet man den Twist auch noch nicht.
Die ersten beiden Folgen waren gut, aber die dritte war die Folge die mich wirklich überzeugt hat.
Die 4te Staffel wurde letzte Woche beendet und die 5te ist schon für 2019 bestätigt.