'Es' war auch nicht der große Hit imo. Der Clown war sehr schön gemacht. Das verstörende Gesicht, die Transformationen etc. Allerdings hat mich das kalt gelassen, obwohl ich Clowns nicht ausstehen kann. Die Kinder waren sehr talentiert in ihrer Rolle, allerdings fand ich ihr Verhalten irrational. Sie werden aufs heftigste traumatisiert, aber es scheint sie nicht wirlich zu kümmern. Die unterschiedlichen Quellen der Angst in den Kindern schwankte auch stark. Beverlys arc war wirklich gut, Mikes war ganz in Ordnung, der Rest war uninteressant, weil nicht wirklich ausgereift. Dann war das Setting insgesamt unglaubhaft, weil es scheinbar keinen kümmert, dass so viele Kinder verschwinden.
Ein großes Problem des Films war die unglaublich langweilige Struktur, die sich konstant wiederholt. Immer der gleiche Aufbau für einen Jumpscare, der mit Hilfe von eingespielten lauten Geräuschen versucht Wirkung zu zeigen => Langweilig. Nichts in dem Film war wirklich überraschend. Dafür konnte ich über Richies dummes Gelaber lachen.
Alles in allem ist der Film eine 2/5 in meinen Augen. Da hatte das Jahr mit 'A Cure for Wellness', 'Get Out' und 'It comes at Night' schon deutlich mehr für das Horror genre zu bieten.
Quote:
Originally Posted by Klekt
Hast du die ersten 2 Verfilmungen von ES gesehen gehabt(1990)?
Würde mich interessieren. Vielleicht könnte ich es dann nachvollziehen wieso du so enttäuscht warst.
TIP: Geht nie in einen Film wo ihr hohe Erwartungen habt, ihr werdet nur enttäuscht.
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Ja und Nein. Macht sicherlich was aus, liegt aber dann eher an falschen Erwartungen. Z.B. als ich vor > nen Monat in Baby Driver ging, hatte ich auch extrem hohe Erwartungen, weil Edgar Wright und der Film hat mir durch und durch Spaß gemacht. 5/5
Was interessanter ist, wie viele Informationen man vorher zu dem Film hat. Ich habe z.B. von Kingsman 2 nicht einen einzigen Trailer angeschaut und nichts dazu gelesen, deshalb konnten mich einige Szenen dann doch überraschen. Denn als ich dann den Trailer im nachhinein angesehen habe, ist mir aufgefallen wie viel er eigentlich Spoilert. Es ist viel interessanter, so wenig wie möglich zu wissen, wenn man in einen Film geht, damit man genau das Erlebnis hat, welches der Regisseur sich vorstellt.