UPDATE 04.09.2016: Seit der ersten Banwelle wurden KEINE weiteren Testaccounts gesperrt. Nicht einmal nach extremer Provokation (Porten, Snipen, 500KMH). Das heißt, es wird zur Zeit nur kräftig markiert und alles für die nächste Welle vorbereitet.
Genau das ist auch meine Meinung. Allein schon durch die CID könnte Niantic 100% der Botaccounts dicht machen. Wenn sie einen schlechten Tag haben und der Kaffee vom Chef kalt ist.Quote:
Ich bin zwar kein Programmierer, aber ich würde meinen, es gibt einige ganz entscheidende Faktoren, über die sich jeder Bot leicht identifizieren läßt:
1. Die inoffzielle API, die meines Wissens alle Bots nutzen. Nur weil die valide Werte für "Unknown6" liefert, bedeutet das nicht, daß diese Hashwerte auch denen eines echten Spielers entsprechen.
2. Der wahre Aufenthaltsort. Er läßt sich durch weitaus mehr Daten ermitteln als nur das GPS. GPS spoofing ist sicher nicht sicher.
3. Die Bewegungsmuster eines Bots entsprechen auch wenn die Geschindigkeit ganz niedrig eingestellt ist, Pausen eingelegt werden, usw. ganz klar nicht einem Menschen. Egal ob im Auto, auf dem Rad oder per pedes. Ein Mensch nimmt nie die exakt kürzeste Route zwischen zwei Punkten, er läuft nicht permanent zur Abkürzung durch Gebäude oder schwimmt in der Stadt durch Seen und Flüsse (ganz wichtiger Punkte wie ich meine), er bewegt sich insgesamt viel unregelmäßiger. Selbst wenn die Abweichungen nur minimal wären, ein Bot perfekt konfiguriert, ich fürchte in der großen Masse an Daten die Niantic auf dem Tisch hat lassen sich unweigerlich Muster die Bots zweifelsfrei identifizieren auslesen.
4. Der Mensch wirft gerne mal einen Pokeball mal daneben, er fährt zu schnell an einem Pokestop vorbei und kann ihn nicht rechtzeitig öffnen, er übersieht einen Pokestop, er rennt genervt von einem Hornliu weg das sich trotz CP10 zum 5ten mal aus dem Ball befreit, er läßt mal hier und da ein Taubsi aus, er bewegt sich mal auf der Suche nach einem speziellen Pokemon Route vor und zurück, geht im Kreis, etc. Alles Kleinigkeiten, die menschliches Verhalten vom zu perfekt agierenden Bot unterscheiden.
Mag etwas paranoid klingen, aber ich denke die Jungs von Niantic sind keine Anfänger und haben wesentlich mehr drauf, als nur Geschwindigkeiten, Orte, Pokestops/gefangene Pokemons pro Zeiteinheit X zu vergleichen.
Kurz: Ich drücke die Daumen, daß das Experiment Früchte trägt. Hut ab für die Mühe! :awesome: Der Pessimist in mir sagt aber: Feierabend, Niantic hat das Netz inzwischen so eng geknüpft, daß kein Fisch mehr durchschlüpft, auch wenn der Ban auf sich warten läßt.
Da eine IP hinsichtlich dazu völlig unbedeutend ist aufgrund von VPNs usw... - sag mir doch, aus welchen Daten fernab des GPS lässt sich denn der Aufenthaltsort ermitteln?Quote:
Der wahre Aufenthaltsort. Er läßt sich durch weitaus mehr Daten ermitteln als nur das GPS.
Falsch.Quote:
3. Die Bewegungsmuster eines Bots entsprechen auch wenn die Geschindigkeit ganz niedrig eingestellt ist, Pausen eingelegt werden, usw. ganz klar nicht einem Menschen.
Der Bot auch. :DQuote:
4. Der Mensch wirft gerne mal einen Pokeball mal daneben
???Quote:
Allein schon durch die CID könnte Niantic 100% der Botaccounts dicht machen.
Der Aufenthaltsort lässt sich auf so viele verschiedene weisen herausfinden.Quote:
Da eine IP hinsichtlich dazu völlig unbedeutend ist aufgrund von VPNs usw... - sag mir doch, aus welchen Daten fernab des GPS lässt sich denn der Aufenthaltsort ermitteln?
Falsch.
Es kommt darauf an, welche variablen Spielräume der Bot hat - oder auch darauf, ob ein manuell vorgefertiger Weg durch den Bot abgegangen werden soll anstatt durch Häuser und Seen zu spazieren.
Der Bot auch. :D
???
Also abgesehen von Mobilfunkzellen, GPS und Geolocation - wobei erstere und letztere vom Prinzip her gleich funktionieren - gibt es keine weiteren Möglichkeiten.Quote:
Der Aufenthaltsort lässt sich auf so viele verschiedene weisen herausfinden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Location_AreaQuote:
Und was zur Hölle ist CID?
Ergo über Mobilfunkzellen; die doppelte Auflistung von Beispielen mit CID ist damit irreführend.Quote:
Wie realistisch ist es, das jemand konstant via VPN und WLAN unterwegs sein kann? Selbst in Großstädten und bei Nutzung aller Hotspots käme das niemals hin.Quote:
Methode über Mobilfunkzellen fällt ebenfalls flach, wenn der Mobilfunk deaktiviert wurde - kommt dem gleich als würde die SIM fehlen
Theoretisch ja, nur entspricht randomisiertes Verhalten innerhalb bestimmter Variablen nicht automatisch menschlichem Verhalten. Bei einer Anzahl von Accounts im zweistelligen Millionenbereich dürfte es nicht so schwer sein, hier ganz feine aber eindeutige Unterschiede zu finden. Hinzu kommt: Wer macht sich die Mühe, Routen so exakt festzulegen, daß sie so abgelaufen werden, wie ein Mensch das machen würde?Quote:
Falsch.
Es kommt darauf an, welche variablen Spielräume der Bot hat - oder auch darauf, ob ein manuell vorgefertiger Weg durch den Bot abgegangen werden soll anstatt durch Häuser und Seen zu spazieren.
Ja, aber auch hier: Wirft der Bot so daneben, wie ein Mensch?Quote:
Der Bot auch. :D
Kommt auf den Menschen an, der das so handhabt.Quote:
Wie realistisch ist es, das jemand konstant via VPN und WLAN unterwegs sein kann?
Eben; und mit etwas Vorarbeit ist das auch praktisch möglich.Quote:
Theoretisch ja
Der, welcher die maximierte "Sicherheit" herauskitzeln will. Wer sonst...Quote:
Wer macht sich die Mühe, Routen so exakt festzulegen, daß sie so abgelaufen werden, wie ein Mensch das machen würde?
Irrelevant, da kein Problem von Bots.Quote:
Noch ein ganz anderes Problem: Hier im Forum wie auch anderswo werden oft Koordinaten veröffentlicht, die die Leute per Copy & Paste in einen Bot übernehmen.
Er wirft unterschiedlich daneben; wie auch ein Mensch...Quote:
Ja, aber auch hier: Wirft der Bot so daneben, wie ein Mensch?