Todesstrafe

01/06/2013 02:12 kinggrave#46
Wäre toll wenn das opfert selbst entscheiden könnte, was mit denen passieren soll. So kann sich jeder kreativ entfalten ^^
01/06/2013 02:14 lukas_k#47
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Originally Posted by kinggrave View Post
Wäre toll wenn das opfert selbst entscheiden könnte, was mit denen passieren soll. So kann sich jeder kreativ entfalten ^^
Geht in diesem Fall leider nicht, die Frau ist im Krankenhaus verstorben. Davon abgesehen ist das Opfer beeinflussbar und der Täter könnte evtl durch Einschüchterung die Strafe mildern...

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Originally Posted by Topas18 View Post
natürlich brauch man um sowas verarbeiten zu können halt irgendwie ein normales leben aber, in jeder stillen minute was weiß ich wird man drann denken was eins passierte...
verarbeiten ist die eine, es zu vergessen und von vorne anzufangen was ganz anderes...
Vergessen wird man sowas nie, mach kann aber lernen damit um zu gehen.
01/06/2013 02:24 Shiinya#48
Das Problem ist weniger die eigentliche Vergewaltigung als die damit einhergehenden Ängste.
Du hast Angst vor Berührungen & Personen. Du vertraust keinem mehr, du hast Angst alleine irgendwo zu sein, du fühlst dich unwohl im dunkeln, du entwickelst Paranoia. Je nachdem wo es passiert ist entwickelst du dagegen Ängste usw.

Das Problem liegt in den Ängsten, nicht in der Vergewaltigung selbst, das diese Verarbeitet werden kann ist klar, aber die Ängste selbst sind sehr schwer zu behandeln.
01/06/2013 02:32 lukas_k#49
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Originally Posted by iFate View Post
Das Problem ist weniger die eigentliche Vergewaltigung als die damit einhergehenden Ängste.
Du hast Angst vor Berührungen & Personen. Du vertraust keinem mehr, du hast Angst alleine irgendwo zu sein, du fühlst dich unwohl im dunkeln, du entwickelst Paranoia. Je nachdem wo es passiert ist entwickelst du dagegen Ängste usw.

Das Problem liegt in den Ängsten, nicht in der Vergewaltigung selbst, das diese Verarbeitet werden kann ist klar, aber die Ängste selbst sind sehr schwer zu behandeln.
Das ist mir durchaus klar, man kann aber auch lernen mit seinen Ängsten zu leben und diese zu überwinden. Wenn man als Beispiel in einem Fahrstuhl vergewaltigt wurde und dann Angst hat einen zu benutzen ist das durchaus nachvollziehbar. Dem Opfer wird es in diesem Fall sicher niemals wieder Spaß machen einen Fahrstuhl zu benutzen, aber so lange es möglich ist ihn zu benutzen ohne eine Panikattacke zu bekommen kann man ein fast normales Leben führen.
01/06/2013 10:32 SCOP1X#50
Welche Strafe sie bekommen ist eigentlich egal mit beiden werden sie leiden.

Ich denke die Todesstrafe wäre ihnen lieber und gnädiger. Da wären sie abgeschotte von den anderen Mithäftlingen.

Als Kindervergiwaltiger und Frauenschänder hat man es nicht leicht im Gefängnis da braucht man keine Folter mehr. :)
01/06/2013 10:38 Kekscoder#51
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Originally Posted by <RaZoR> View Post
Ich kann mir sehr gut Vorstellen, dass viele Vergewaltigungsopfer nach 1-2 Jahren wieder ein normales Leben haben, mache etwas später, andere schon früher.
stell dir vor was du willst, dem ist aber nicht so.
Ich kenne in meinem Freundeskreis 1-2 Damen denen so etwas in Ihrer Kindheit widerfahren ist. Sie können heut noch kein klaren Gedanken fassen wenn Sie sich im Bett einen Jungen nähern, da die Angst zu groß ist das so etwas noch einmal passiert. Meist fangen sie an zu weinen und der Junge denkt etwas falsch gemacht zu haben.
Auch ich habe so etwas schon mit erlebt. Und ich kann sagen wenn die Freundin einem dann so etwas erzählt, denkt man ganz anders nach über sowas.
01/06/2013 10:42 Ares#52
Die Todesstrafe geht gegen meine menschliche Ethik und ich schäme mich ehrlich gesagt für jeden Einzelnen, der für die Todesstrafe gestimmt hat.
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Originally Posted by PrinceJaden View Post
Vergiss mal das niveau, sowas ist unmenschlich und verstößt gegen die Gesetze.
Aber Menschen das Recht zu geben über das Leben und den Tod von anderen Menschen zu entscheiden ist nicht unmenschlich und verstößt auch nicht gegen deine Moral? Wenn ja, mein Beileid.
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Originally Posted by PrinceJaden View Post
Wie schön das du verständnis für die Täter zeigst.
Wie schön, dass du Mörder unterstützt.
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Originally Posted by iFate View Post
Die Todesstrafe ist dem Verbrechen aber leider nicht angemessen.
Todesstrafe heißt, das die Täter "erlöst" werden, statt das man sie straft.
1. Die Todesstrafe ist keinem Verbrechen auf der Welt angemessen.
2. Wieso geht jeder Mensch automatisch davon aus, dass es nach dem Tod besser ist? Oder warst du schon mal im Himmel oder in der Hölle? :rolleyes: Das sind Spekulationen und Mutmaßungen, und kein Argument.

Wo ist denn Sm!th, wenn man ihn mal braucht.
01/06/2013 10:55 Artsy Xeemy#53
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Originally Posted by Ares​ View Post
Die Todesstrafe geht gegen meine menschliche Ethik und ich schäme mich ehrlich gesagt für jeden Einzelnen, der für die Todesstrafe gestimmt hat.
Was willst du bitte mit einem Mörder machen? Jeder mag seine Motive haben, auch wenn diese noch so absurd sind. Willst du denen ein Leben gönnen und versuchen, diese Menschen zu rehabilitisieren? Ich würde das nicht wollen, denn mit einem Mord zerstören die Täter nicht nur 1, sondern mehrere Leben.

Die Todesstrafe mag noch so verwerflich und unmenschlich klingen. Mördern ein unmenschliches Leben zu schenken halte ich für noch verwerflicher. Das Recht auf Leben mag jeder haben - wenn jemand einem dieses Recht auf Leben nimmt, sollte ihm genauso das Recht auf Leben genommen werden, ganz einfache Sache für mich.
01/06/2013 10:58 Ares#54
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Originally Posted by Artsy Xeemy View Post
Was willst du bitte mit einem Mörder machen? Jeder mag seine Motive haben, auch wenn diese noch so absurd sind. Willst du denen ein Leben gönnen und versuchen, diese Menschen zu rehabilitisieren? Ich würde das nicht wollen, denn mit einem Mord zerstören die Täter nicht nur 1, sondern mehrere Leben.

Die Todesstrafe mag noch so verwerflich und unmenschlich klingen. Mördern ein unmenschliches Leben zu schenken halte ich für noch verwerflicher. Das Recht auf Leben mag jeder haben - wenn jemand einem dieses Recht auf Leben nimmt, sollte ihm genauso das Recht auf Leben genommen werden, ganz einfache Sache für mich.
Mit diesem Schneeball-System ist auch keinem geholfen. Die Tote wird dadurch nicht wieder lebendig.
01/06/2013 10:59 Yishai#55
In so einem Falle(wenn es um die Bestrafung geht) darf man weder Mitgefühl für die Opfer zeigen noch Hass denn Tätern gegenüber dann kommen nämlich so unqualifizierte Antworten wie die der member hier bei rum.
(Naja bei dem Durchschnittsalter und der Lebenserfahrung ja kein Wunder. ;) )
01/06/2013 11:06 Artsy Xeemy#56
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Originally Posted by Ares​ View Post
Mit diesem Schneeball-System ist auch keinem geholfen. Die Tote wird dadurch nicht wieder lebendig.
Das ist doch auch nicht das Ziel bei der Sache. Am ehesten ist der Familie damit geholfen, wenn sie zumindest die Gewissheit haben, dass demjenigen, der das Leben der Familie zerstört hat, genauso das Leben genommen wird.
Ich sehe es auch nicht ein, einem Mörder noch irgendwie helfen zu wollen. Wer so tief sinkt und nicht weiß, wie er sich selbst helfen bzw. ein Problem nur mit einem Mord beseitigen kann, der hat es nicht verdient zu leben. Das ist meine Meinung. :)
01/06/2013 11:14 Menan#57
So ich nehme mir jetzt mal die Zeit und schreibe hier etwas mehr dazu.

So, nachdem ich mir jetzt meinen Kaffee und meine morgentliche Kippe geholt habe, kann es ja los gehen.

Das Problem der Todesstrafe ist die moralische Sichtweise. Wer hat das Recht über das Leben von anderen zu entscheiden? Ein Mörder nimmt sich das Recht und entscheidet über den Tod anderer. Doch bekommt dadurch der Staat das R echt über das Leben des Mörders zu urteilen? Setzt eine Straftat die eigenen Grundrechte außer Kraft?

Um jetzt noch auf die Strafe an sich selbst einzugehen. Warum bestraft der Staat?

Man kann dort mehrere Gründe sehen:

- Resozialisierung der Täter
- Schutz der Allgemeinheit
- Vergeltung

Nun ist die Frage, wenn ich die Allgemeinheit vor einer Person schützen möchte, müsste ich ihr Lebenslang das Recht auf Freiheit nehmen. Doch ist dies nicht genau ein gleiches einschreiten des Staates in das Leben einer Person, wie die Todesstrafe?

Ich denke eine normale Freiheitsstrafe, die dem Sinn der Resozialisierung gilt, ist in diesem Fall nicht angemessen.
Nun ist die Frage Lebenslang oder Todesstrafe?
Doch wer nimmt sich das Recht dies zu entscheiden? An sich ist beides eine harte Strafe.

Edit:// Man könnte das ganze auch aus verschiedenen Moralischen Ansichten Begründen. (Kant, Ultilitarismus, etc). Eventuell schreib ich da nacher mal was dazu.
01/06/2013 11:16 Ares#58
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Originally Posted by Artsy Xeemy View Post
Das ist doch auch nicht das Ziel bei der Sache. Am ehesten ist der Familie damit geholfen, wenn sie zumindest die Gewissheit haben, dass demjenigen, der das Leben der Familie zerstört hat, genauso das Leben genommen wird.
Ich sehe es auch nicht ein, einem Mörder noch irgendwie helfen zu wollen. Wer so tief sinkt und nicht weiß, wie er sich selbst helfen bzw. ein Problem nur mit einem Mord beseitigen kann, der hat es nicht verdient zu leben. Das ist meine Meinung. :)
Kein Mensch hat das Recht zu entscheiden, ob jemand anders es verdient hat zu leben. Wo kommen wir denn da hin. Und wieso hilfst du ihm, wenn er lebenslang ins Gefängnis kommt? Die Familie hat auch dadurch Ruhe vor ihm.

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Originally Posted by Menan View Post
Nun ist die Frage, wenn ich die Allgemeinheit vor einer Person schützen möchte, müsste ich ihr Lebenslang das Recht auf Freiheit nehmen. Doch ist dies nicht genau ein gleiches einschreiten des Staates in das Leben einer Person, wie die Todesstrafe.
Todesstrafe mit einer Freiheitsstrafe gleichzustellen, ist meiner Meinung nach übertrieben.
01/06/2013 11:20 TheConnor#59
Ich bin dagegen was bringt es dem Opfer wenn die Männer jetzt Tod sind.

Jeder Mensch hat eine 2 Chance verdient.

Die Todesstrafe ist unmenschlich.
01/06/2013 11:23 Menan#60
Gut, bei Lebenslang nimmt sich der Staat das Recht, der Person das Recht auf Freiheit für immer einzuschränken.

Bei der Todesstrafe, erlischt das Recht auf Leben. Natürlich gibt es einen Unterschied, doch es ist Anssichtssache, wie groß dieser ist.

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Die Todesstrafe ist unmenschlich.
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