Irene
Es war nicht der Sturm, der viele Teile Neuenglands lahmgelegt hat. Es war der mit "Irene" einhergehende Starkregen, der Brücken wegspülte und Straßen überschwemmte. So sind im Staat New York weit nördlich von New York City noch immer Häuser von der Außenwelt abgeschnitten. Ganze Ortschaften wurden hier verwüstet - besonders schwer getroffen etwa das 1900-Seelen-Nest Windham. In wenigen Stunden fielen hier 250 Millimeter Regen.
Zum Teil stand das Wasser 1,50 Meter hoch auf der Straße.Das Wasser kam die Hauptstraße herunter. Dieser kleine Bach wurde zum reißenden Fluss und schoss mit voller Kraft gegen die Brücke.
Mindestens 38 Menschen hat Irene allein in den USA das Leben gekostet. Der Sachschaden wird auf bis zu 20 Milliarden Dollar geschätzt. Rund fünf Millionen US-Bürger sind noch immer ohne Strom.
Bis zur Normalisierung der Verhältnisse wird noch viel Zeit vergehen. Positiv ist im Moment nur eines: Das Hochwasser hat den Scheitel längst überschritten. Deshalb können hier - wie in den anderen durch "Irene" betroffenen US-Staaten auch - die Aufräumarbeiten beginnen.