Das größte Problem auf der Welt, meiner Meinung nach, ist die Angst oder Furcht vor Veränderung.
Deutlich wird dies schon im Alltag, nehmen wir also ein Beispiel daraus. Bildung.
Es gibt Lehrer der alten Schule und eben neue (noch) engagierte Lehrer. Neue Lehrer verfolgen oft das Ziel ihren Stoff interessant und "neuartig" zu vermitteln und einige, gar den Lernprozess zu revolutionieren. Wo liegt das Problem? Alte oder ältere Lehrer übernehmen oft "Führungspositionen", also sowas wie Bereichsleiter oder Schuldirektor oder Ähnliches. Das bedeutet, die "Unterstellten", müssen sich bei einigen Dingen, wenn es zum Beispiel an Projekte oder Ausflüge geht, erst die Genehmigung einholen um dass sie diese Methoden anwenden können. Viele ältere Lehrer sehen dies aber als "Zeitverschwendung" an, da sie der Meinung sind "Die alten Lernmethoden haben sich über Jahrzehnte bewährt, also brauchen wir diesen neumodischen Quatsch nicht.". Dies bedeutet also, dass sie dem Ganzen nicht mal die geringste Chance geben, somit die engagierten Lehrer ausgebremst und "abgestumpft" werden, also die Motivation etwas neues zu machen verlieren und man das alte System beibehält. So kommt es dass es entweder Ewigkeiten dauert bis sich ein neues System auch nur etwas Ansehen "erarbeitet", oder gar niemals nur die Chance bekommt sich zu beweisen.
Jetzt könnte man argumentieren "Ach ja, Bildung ist ja nicht das größte Problem der Welt" und dort stimme ich eindeutig zu. Dies war allerdings nur ein Beispiel von vielen. Wir könnten die Angst vor politischer Veränderung oder der Finanzwelt ebenfalls betrachten im Sinne von "hat ja immer geklappt, warum dann was neues?". Und vielleicht, aber auch nur ganz vielleicht leuchtet der Punkt den ich hier anspreche plötzlich ein.