Bundestagswahl 2017

04/04/2017 12:55 Charly™#31
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Originally Posted by Beni View Post
>"Merkel ist kacke weil sie die Grenzen öffnete"
Empfehle etwas mehr recherche, evtl auch das Buch "Die Getriebenen" (habe es selbst nicht gelesen). Soweit ich es weiß, wollte kein Politiker die Verantwortung übernehmen die Grenzen zu schließen. Es war schon der Befehl an den Polizeichef geschrieben, dass die Grenzen dicht gemacht werden, jedoch kam eben kein GO aus Berlin. Weder CDU oder SPD oder sonstwer wollte sich dazu stellen. Und da hat wohl Merkel die Konsequenz draus gezogen, dass die Grenzen geöffnet werden. Und dann muss man sich eben dazu stellen, und seine Entscheidung verteidigen/dafür gerade stehen - was, wie ich finde, Merkel sehr gut gemacht hat.
Wenn man eine Grenze öffnen möchte, braucht man erstmal eine geschlossene Grenze. Merkel hätte allerhöchstens die Grenze schließen können. Zu öffnen gab es da nichts.
04/06/2017 13:30 Ih¢sãs123#32
Beides totale Nullnummern => Keinen.
04/09/2017 23:20 weirdo61#33
Merkel:
Weil ich gegen Rot-Rot-Grün bin

eigentlich nur gegen rot-grün (linke/grüne)
07/06/2017 08:56 Caney27#34
Sind doch eh beide Marionetten als ob es eine echte Demokratie gibt.
07/08/2017 17:26 Bgzocker#35
Eigentlich bin ich für Merkel, da Sie ihren Job m.E. ganz gut gemacht hat und sie es auch weiterhin machen kann -> Stabilität ist derzeit sehr wichtig.
Jedoch hat Sie gegen die "Ehe für Alle" gestimmt und dann auch noch als Gewissensentscheidung. Welche Entscheidung als Oberhaupt eines Landes ist keine Gewissensentscheidung? Wenn es wirklich eine Gewissensentscheidung war (was ich nicht wirklich glaube) ist ihr Gewissen für mich in dieser Position nicht tragbar. Andererseits wenn sie aufgrund von Symapathietaktiken so gestimmt hat ist sie für mich auch nicht tragbar...

Zu Schulz habe ich keine wirklich Meinung... Ist mir nie positiv aufgefallen...
07/15/2017 13:03 Kraizy#36
Ich denke mal für mich würde es auch auf Merkel hinauslaufen. Weder die SPD (bzw. Schulz) noch irgendeine Partei würde ich freiwillig wählen.

Schulz ist mir einfach zu unsympathisch, ich stimme dem Wahlprogramm der SPD nicht genügend zu, als dass ich diese wählen würde und Merkel hat in meinen Augen auch bisher eine vertretbare Politik gemacht. Für mich gibt es also kein Grund zu wollen, dass sie geht.
07/15/2017 21:54 '~BuFu_-©#37
Ich bin eigentlich weder für den einen, noch für die andere. Aber wieso unbedingt nur die Zwei?

Auch wenn ich mich nicht wirklich mit Schulz auseinander gesetzt habe, bin ich weder für ihn, aber eher gegen Merkel. Ihre Politik geht meiner Meinung nach einfach in die falsche Richtung. Wobei man erstmal das Augenmerkt darauf legen sollte, die Gesetzgebung in Deutschland mal etwas zu modernisieren.

Vorallem, wieso leben die "eigenen Landsleute" verarmt auf den Straßen und fremde "Flüchtlinge" auf unsere Kosten in Wohnungen?
07/16/2017 11:15 Kraizy#38
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Originally Posted by '~BuFu_-© View Post
Aber wieso unbedingt nur die Zwei?
Vermutlich deswengen, weil SPD und CDU wie immer die beiden stärksten Parteien sein werden und der Kampf um das Kanzleramt dementsprechend nur von diesen beiden Parteien bzw. deren Kanzlerkanditaten ausgetragen wird.
07/16/2017 11:18 '~BuFu_-©#39
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Originally Posted by Kraizy View Post
Vermutlich deswengen, weil SPD und CDU wie immer die beiden stärksten Parteien sein werden und der Kampf um das Kanzleramt dementsprechend nur von diesen beiden Parteien bzw. deren Kanzlerkanditaten ausgetragen wird.
Auch das, wird sich ändern. Ist lediglich eine Frage der Zeit. Es gibt immer mehr junge Menschen (zumindest in meinem Umfeld) die sich mit den beiden Parteien nicht identifizieren können.
07/16/2017 14:07 Odang#40
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Originally Posted by '~BuFu_-© View Post
Vorallem, wieso leben die "eigenen Landsleute" verarmt auf den Straßen und fremde "Flüchtlinge" auf unsere Kosten in Wohnungen?
Die Menschen, die auf der Straße leben, bekommen wie alle anderen Bedürftigen auch Hilfe, wenn sie es wollen.
Wenn Flüchtlinge ihre Anträge nicht ausfüllen und sich nicht an Termine halten - was die Menschen ohne Obdach meistens nicht tun und deshalb keine Hilfe mehr erhalten - würden sie auch kein Asyl erlangen, geschweige denn eine Unterkunft.
07/17/2017 13:30 ster0#41
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Originally Posted by '~BuFu_-© View Post
Auch das, wird sich ändern. Ist lediglich eine Frage der Zeit. Es gibt immer mehr junge Menschen (zumindest in meinem Umfeld) die sich mit den beiden Parteien nicht identifizieren können.
Das Problem dabei ist trotzdem der demographische Wandel. Wieviel Prozent der Wahlberechtigten machen denn zB die unter 30 Jährigen (die zähle ich jetzt mal als junge Leute) aus? 10%? 15%?
Selbst wenn alle diese kaum noch SPD oder CDU wählen würden, hätte das keine allzu großen Auswirkungen auf das Gesamtergebnis.
Natürlich unter der Prämisse, dass diese wenn sie älter werden mehrheitlich wieder eine der beiden großen "Volksparteien" wählen. Davon ist aber auszugehen.
07/17/2017 13:44 Epvp User#42
Schulz, weil ich das kleinere Übel wähle.
07/17/2017 14:22 algernong#43
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Originally Posted by ster0 View Post
Das Problem dabei ist trotzdem der demographische Wandel. Wieviel Prozent der Wahlberechtigten machen denn zB die unter 30 Jährigen (die zähle ich jetzt mal als junge Leute) aus? 10%? 15%?
Selbst wenn alle diese kaum noch SPD oder CDU wählen würden, hätte das keine allzu großen Auswirkungen auf das Gesamtergebnis.
Natürlich unter der Prämisse, dass diese wenn sie älter werden mehrheitlich wieder eine der beiden großen "Volksparteien" wählen. Davon ist aber auszugehen.
So krass ist der Unterschied auch gar nicht:

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CDU + SPD ist fast konstant in allen Altersgruppen.
07/17/2017 15:41 ster0#44
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Originally Posted by algernong View Post
So krass ist der Unterschied auch gar nicht:

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CDU + SPD ist fast konstant in allen Altersgruppen.
Ok diese Umfrage wundert mich schon etwas. Da hab ich bei vergangenen Wahlen schon deutlich stärkere Unterschiede gesehen. Gerade bei der Union ist es ja so, dass sie umso stärker ist je älter die Menschen sind. (vgl. : [Only registered and activated users can see links. Click Here To Register...] )
07/17/2017 16:09 Odang#45
Das Problem ist leider, dass die neue Generation von der alten Generation immer beeinflusst wird. Insbesondere im Elternhaus, aber auch in anderen Bereichen. Ich denke, dass wird hier jeder kennen, wenn die Oma oder der Onkel von der CDU schwärmt, während man (manche von uns) sich nur denkt, ob die überhaupt Ahnung von deren Wahlprogramm haben.

Wie man auch in diesem Thread ist die neue Generation teilweise komplett uninformiert. Sie wählen Schulz, weil Merkel die Flüchtlinge zu offenherzig aufnimmt. Allerdings ist Schulz auch dafür und will wie Merkel eine gesamteuropäische Lösung. Nur um ein Beispiel zu nennen. Es gibt leider nur wenige Jugendliche(damit meine ich 18-25), die sich wirklich mit Politik beschäftigen. Und diese werden auch immer von den Eltern beeinflusst, sprich die wählen das, was die Eltern wählen. Noch drastischer: sie wählen gar nicht.

Deshalb glaube ich, dass wir diese großen Parteien wie SPD/CDU noch eine ganze Zeit lang haben werden. Aber das ist echt nur Spekulation.