Quote:
Originally Posted by .StarSplash
Einer deiner Vorposter nahm Bezug auf die Illegalität des Ganzen, nicht du.
Was macht es für einen Unterschied, ob ich eine Privatperson oder ein Dienstleister bin? Was ist für den Fall, dass die dienstleistende Person in ihrer persönlichen Freizeit, ohne auf der Suche danach zu sein, einen Fehler findet?
Inwiefern ist es für eine Privatperson dreist, für ein Unternehmen jedoch nicht? Worin liegt hier der Sinn, entweder ist es immer dreist oder garnicht.
Wieso ist es unmoralisch eine Information für Geld herzugeben? Wie gesagt, dein Steuerberater oder dein KFZ Mechaniker geben dir auch keine Informationen für lau.
Im Übrigen erfordert das Finden eines Bugs IMMER Arbeit.
|
Weil ein Dienstleister seinen Lebensunterhalt damit verdient, das jedem bekannt ist und man ihn auch ggf. freiwillig damit beauftragt.
Jemand, der ohne nennenswerten Aufwand, z.B. durch Zufall, auf eine Lücke gestoßen ist, hat dadurch keine Kosten und insofern stellt es für ihn keinen Verlust dar, die Lücke nicht zu verkaufen.
Wenn ich auf der Straße jemanden mit einer Panne sehe und ihm helfen kann, verlange ich dafür auch nicht direkt Geld.
Es geht nicht um die Bezahlung, es geht um die Forderung danach.
Es ist und bleibt eine Gefälligkeit. Belohnungen dafür sind legitim, sie zu verlangen dreist.
Ich kann mir außerdem gut vorstellen, dass ein guter Anwalt das als Erpressung darlegen kann. Immerhin stellt sich die Frage, was du denn mit der Lücke anstellst, wenn du kein Geld bekommst. Nimmst du den Verlust dann etwa einfach so hin?
Zudem ist es ohnehin immer kritisch, Sicherheitslücken gezielt ohne die Zustimmung des Betreibers zu suchen, denn es kann immer auch als böswilliger Angriff gewertet werden. Pentester holen sich nicht ohne Grund vorher eine Einverständniserklärung.
Und wenn man nicht gezielt danach sucht, wären wir wieder bei der Gefälligkeit.