Text Verschlüsselung mittels eigen entwickeltem Alghoritmus

09/12/2013 21:51 YatoDev#31
Nein darauf kommt es nicht an alles ist im groben ja nur ascii welches dann irgendwie von dir mithilfe des passwords verschluesselt wird hoffe ich mal ;)
du solltest nicht mit rechenaufgaben arbeiten falls das so ist

Bei mir ist aes schneller als bei dir sedrika.

achso und du solltest nicht mit zu großen arrays und strings arbeiten (auch integer wenn du sowas wie nen zaehler nutzt)
09/12/2013 22:24 DeinMud#32
Quote:
Originally Posted by dready View Post
Ohne nun auf dich einschlagen zu wollen, warum dann nicht tatsächlich ein OTP Algo nehmen der erwiesenermassen Sicher ist wenn wir jetzt mal davon absehn das dein Random nich Random genug ist. Also welchen Vorteil hat deiner ?
Wie kann Random nicht Random genug sein? Hast glaub ich nicht richtig verstanden wie das funktioniert.
Zu dem Zeitpunkt wo die Datei verschlüsselt wird - sind die Zufälle von Bedeutung. Da der Typ, der jetzt versucht diese Datei zu entschlüsseln, jedoch NICHTS und nichts herausfinden kann, da die Zufälle bereits gesetzt worden sind, kann er absolut nichts dagegen machen.
09/12/2013 22:26 dready#33
Random ist nur Random wenn du es von einer echten Externen tatsächlich Zufälligen Quelle bekommst.
09/12/2013 22:32 DeinMud#34
Ja, aber zu dem Zeitpunkt als der Random gesetzt wird - hat der Entschlüsseler keinen Zugriff darauf.

Selbst wenn bestimmte Gleichheiten bestehen, musst du eines bedenken;
Man kann den Text nur als ganzes entschlüsseln, heisst;
Angenommen es bestehen Gleichheiten und der Zufall ist immer nur +2 als der vorherige Zufall.
Jetzt weiß der Entschlüsseler jedoch den ersten Zufall nicht, wie soll er also die anderen kennen? Den ersten Zufall kann er auch nicht einfach so rausfinden - da dies bloß ein Buchstabe ist und das kann sogesehen jeder buchstabe sein..Der Text macht also nur als ganzes Sinn, Teilstücke können nicht entschlüsselt werden und deswegen ist es egal wenns nicht 100% Zufall ist.


@FlutterShy

Der Key wird nur umkonventiert damit beim entschlüsseln, immer nur ein Zeichen gelesen werden soll. Sonst würden ja zahlen (also die Abstände) rauskommen und wenn diese zweistellig oder dreistellig wären - müsste ich irgendwas einbauen um das unterschieden zu können.


Ich könnte die Dauer der Ent- bzw Verschlüsselung erheblich verkürzen wenn ich die Anzahl der Zeichen zwischen den Buchstaben senken würde (momentan sind es zwischen 9 und 30 zeichen). Dann wär's natürlich "einfacher" zu knacken mit bruteforce.
09/12/2013 22:42 dready#35
Du unterschätzt hier ein wenig die Möglichkeiten der statistische Analysen.
Das Problem ist das deine zufällig gewählten Zeichen eben nicht tatsächlich zufällig sind.
Mit einem Ausschnitt deiner codierten Datei der groß genug ist, kann ein Angreifer auf den Zustand deines RND Generators schliesen, hat er diesen eleminiert er alle Zeichen außer dennen die nicht durch den Generator erzeugt wurden. Ist das klasische Beispiel wann Einwegverschlüsselungen versagen, nämlich beim Fehlen von wahrem Zufall.

Wird das jemand machen um Tante Gretes Post zu lesen, ist anzuzweifeln. Aber zu sagen es wäre sicher ist da nunmal nichtmehr gegeben im Vergleich zu einer richtigen OTP Verschlüsslung die einen wirklichen Random Faktor nutzt.
09/12/2013 22:50 DeinMud#36
Okay;
Dann entschlüssel mir das hier sind bloß 3 Wörter:

!QHiJwo1WS,Eßm-mP-Hcu,iveCaTF0ydLQjqVQEFD0at#w#ppqzb3j bRK5lN5LQ1zOsV8,esDkvdcsßSznTCg´p?LNzhNoFY+ZrSEPM7 BvvG´8#ßAL8eUB8iKrjUOhwpXßuxlT5CdUTtiiTArfPO czRx36O7u.+udfE5MysRn-iS OC0XZ-PßAwmzo#oCef i3Xzpb1Z9O´,7h.NSQO6YK7n´?P?eutPj13U0K31n´I n0aßprSCn5hToDO,ZG53kG´FQsv.dJBBS1Kcon+.AJuYCJE,qt iOr6NWy71DtN.wO?Tha´?AQ,nLiHXOC,mxdJwsRV,Ziß6Mp Fn9´QCD´x-ßwgFq5UUIhtqXVrIbuffS7ßqwhKulQUAQzOQy,L19svm3F´ePz vwO3xZMz f6.#we0iyY3fG?9ydAVx1XTz,.Xtgrt5cqzX?vQ,

Du hast oben nicht verstanden was ich damit sagen wollte, damit er gewisse Rhytmen in dem "Zufall" findet - braucht er einen Anhaltspunkt (bedeutet eine Zufallszahl muss bekannt sein), um diesen jedoch herauszufinden muss er die anderen ebenso herausfinden, da er mit einem Buchstaben nicht prüfen kann ob dieser richtig ist. Er könnte dann weiter gewisse rhytmische Abstände prüfen, dass würde dann aber auch zulange dauern. Wenn du jedoch meinst ginge, dann zeigs. Den Key kriegst du gleich auch mit dazu
09/12/2013 22:59 Schlüsselbein#37
@DeinMud: Du musst über den Tellerrand schauen. Ich klink mich hier jetzt aus.
09/12/2013 23:05 DeinMud#38
Er meint man könnte mit einer statischen Analyse etwas erreichen - Das Programm selber weiß jedoch ebenso wenig was das Wort ist bzw wo die Buchstaben sind - das wird alles mit dem Key geliefert und da bei der Verschlüsselung der Typ der die Datei entschlüsseln will - nicht da war - kann er keine Rückschlüsse darauf ziehen.


Das wäre so, als würde ich sagen:

Ich denke mir jetzt 10 Zahlen aus;
Alle zwischen 9-30.

Viel Spaß beim herausfinden
09/12/2013 23:08 dready#39
Ich denk nicht das du verstanden hast worauf ich raus wollte.

Warum denkst du den das jemand prüfen können muss ob es ein Zufälliger Buchstabe ist ? Der Algo der deine Zufallszahlen generiert ist bekannt, eine Datenmenge die Groß genug ist wird die den Startzeitpunkt des Generators liefern, danach kannst du die zufälligen Zeichen die er ausgeben würde nachvollziehn. Daran lässt sich nichts drehen und wenden .. Ohne einen wirklichen Zufall kommst du nicht drum rum das es eben nicht sicher ist.

Und natürlich stellt sich eine ziemlich gravierende Frage, welchen Vorteil siehst du hier in deinem Algo, der die eigentliche Nachrichtenlänger ver 9-30facht im Vergleich zu einem OTP-like Verfahren bei dem Nachricht und Schlüssel einfach gleichlang sind und damit die Datenmenge maximal bei x2 liegt ?
09/12/2013 23:12 DeinMud#40
Mein Schlüssel ist genauso lang wie die Nachricht (unverschlüsselte). Der verschlüsselte Text ist 9-30facht.
Meinst du jetzt:
Ich lasse z.B. mit einem Programm eine Zufallszahl generieren. beende das Programm und lasse erneut eine Zufallzahl generieren.

Kann ich nun herausfinden welche Zufallszahl beim ersten Programmstart erzeugt wurde? Denn das wäre die einzig ersichtliche Lösung, wenn das möglich wäre.

Nochmal was ich sagen will;

Der Entschlüsseler hat während das Dokument verschlüsselt wird keinen Zugriff.
Die "Zufallszahlen" bestimmen die Abstände zwischen den Buchstaben und werden halt nach jedem Buchstaben erneut gesetzt.
Der Key besitzt die Zufallszahlen * 4 in Ascii Code.
Da, wenn jetzt keine Zufallszahl bekannt ist - sich dort Zeichen befinden die ebenso im Passwort stehen könnten - müssen die Zufallszahlen bekannt sein.

Kannst du dir so vorstellen;

Verschlüsselter Text:
HandaierLoqwneaisdliwneqwlqiwenasoqdaswf
normaler Text:
Hallo
Key:
4-10-4-7-8 (Im ascii code * 4 ohne "-")
09/12/2013 23:21 tolio#41
ich kann dready da hier nur vollkommen zustimmen
@TE
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Volume 2, Chapter 3 irgendwo her besorgen, lesen und verstehen
dann wird dir auch klar werden welche probleme hier angesprochen werden.
09/12/2013 23:21 dready#42
Mit genügend Informationen ? Ja.

Bsp für etwas was wir als RND einsetzen aber von nem PC kommt.

Ich nehme Minuten,Stunden und Sekunden auf meiner Uhr.

2 3 : 1 7 :3 3

Ich zähle alle zusammen

19



So, würdest du sagen das die Zahl zufällig ist ? Oder das es nicht möglich ist von der Endzahl mit dem Wissen über den Algo wieder auf die Uhrzeit zu kommen ?
09/12/2013 23:22 DeinMud#43
@dready

Der Entschlüsseler weiß aber zudem Zeitpunkt wo die Datei verschlüsselt wurde den Zeitpunkt und sonstige gegebene Faktoren nicht - er könnte alles ausprobieren dass würde aber wie gesagt sehr lange dauern.
Er hat eben 0 Informationen, wenn er den Alghoritmus kennt, weiß er bloß das nach jedem Textbuchstaben zwischen 9 und 30 Zeichen sind. Er kennt weder die Länge des richtigen Dokuments, noch andere Dinge bis auf das oben erwähnte.

und natürlich ist die Zahl nicht zufällig, jedoch wenn man nicht weiß WANN die Zufallszahl erzeugt wurde (also das Dokument verschlüsselt wurde), ist es nur noch Zufall für den Entschlüsseler.

22:18:33 würde ebenfalls 19 ergeben.
oder 21:19:33.
Dann müsste für jede Zahl probiert werden und bei nem Riesen Text ist dass ein Riesen Aufwand
09/12/2013 23:35 dready#44
Er weiß aber was der Algo ausgespuckt hat und kann so mit genug Daten eben auf genau diese Informationen kommen.

Um das ganze noch ganz kurz anzureißen, die 9-30 Zeichen verraten Informationen über deinen Text, in wieweit sich das auswirkt kann ich dir nicht verraten, aber es sind defintiv mehr Informationen als einem Angreifer bei einem klassischen einweg Verfahren hätte. Das wäre nämlich von Anfang an als mathematisch bewiesen sicher wenn der Random tatsächlich Random ist.

Ein Beispiel dafür wie schwer es ist etwas tatsächlich zufälliges zu erzeugen hast du übrigens selbst gegeben ;)

Verschlüsselter Text:
HandaierLoqwneaisdliwneqwlqiwenasoqdaswf
normaler Text:
Hallo

Ich bin mir recht sicher das du das mit Hand getippt hast da es nicht wirklich zufällig wirkt.


Edit: Sorry ich klink mich dann hier aus, lies es bitte nach und versuch es zu verstehn. Mein das ganze ja nich böse, es ist einfach nicht zufällig und damit grundsätzlich angreifbar.
09/12/2013 23:38 DeinMud#45
War auch mit Hand, das hier ist aber vom Programm:

!QHiJwo1WS,Eßm-mP-Hcu,iveCaTF0ydLQjqVQEFD0at#w#ppqzb3j bRK5lN5LQ1zOsV8,esDkvdcsßSznTCg´p?LNzhNoFY+ZrSEPM7 BvvG´8#ßAL8eUB8iKrjUOhwpXßuxlT5CdUTtiiTArfPO czRx36O7u.+udfE5MysRn-iS OC0XZ-PßAwmzo#oCef i3Xzpb1Z9O´,7h.NSQO6YK7n´?P?eutPj13U0K31n´I n0aßprSCn5hToDO,ZG53kG´FQsv.dJBBS1Kcon+.AJuYCJE,qt iOr6NWy71DtN.wO?Tha´?AQ,nLiHXOC,mxdJwsRV,Ziß6Mp Fn9´QCD´x-ßwgFq5UUIhtqXVrIbuffS7ßqwhKulQUAQzOQy,L19svm3F´ePz vwO3xZMz f6.#we0iyY3fG?9ydAVx1XTz,.Xtgrt5cqzX?vQ,

Weiß nicht wie du das sagen möchtest - meinst du da sind gewisse Rhytmen in dem Text da oben?
Könnte auch einen eigenen Zufall versuchen zu erzeugen und dann damit arbeiten - wäre das dann sicherer? Ich würde dann einfach mehrere Faktoren zusammenpacken.