@VxBlizzxV:
Ich muss zugeben, dass dies der mit Abstand konstruktivste Beitrag zu diesem Thema war. Obgleich ich dankbar für die konstruktiven Elemente deines Feedbacks bin, sagt mir der allgemeine Tenor des Postings nicht sehr zu. Deine Wortwahl bedient leider nur das verbreitete Klischee der unkultivierten Untergrundszene, was ich in diesem Zusammenhang nicht nachvollziehen kann. Denn der Großteil deines Beitrags zeigt, dass du grundsätzlich zum vernünftigen Informationsaustausch fähig zu sein scheinst.
Daher entzieht sich mir die Notwendigkeit mancher Ausdrücke wie "zu versaufende Gehirnzellen" oder "Mother_Fut" (Letzteres wird wohl die Kurzform eines beliebten Schimpfwortes sein). Obwohl ich deine Empfehlung zum Verfassen von E-Books zur Kenntnis nehme, kann ich deine Andeutungen, ich hätte versucht etwas zu "verschleiern" bzw. du würdest es mir nicht "abkaufen", überhaupt nicht nachvollziehen. Was bitte hätte ich hier denn zu verschleiern versucht und mit welcher Intention? Schließlich habe ich kein Produkt beworben und auch nicht versucht, die Besucher dieses Forums von irgendetwas zu überzeugen. Wenn du meinen Beitrag vollständig erfasst hättest, so hättest du eigentlich erkennen müssen, dass es mir lediglich um den Austausch von Erfahrungen ging.
Doch wie du inmitten deines Vortrags ganz unverblümt bekanntgabst, hast du dies wohl nicht getan:
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Oh mein Gott, gerade habe ich deine story erst richtig gelesen!
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Nun, dies scheint eine allgemeine Tendenz des Web 2.0 zu sein, was ich mit großem Missfallen beobachte. Auch der Großteil der Vorposter hat meinen Beitrag wohl nicht zur Gänze vernommen, sich dem Drang einen Kommentar abgeben zu müssen jedoch nicht verwehren konnten. Nichtsdestotrotz begrüße ich es natürlich, dass sich überhaupt jemand bereit zeigt sich mit der Thematik ernsthaft auseinanderzusetzen. Daher gehe ich gern auf deine Ausführungen ein.
Zunächst einmal gestehe ich ein, dass ich insgesamt zu unaufmerksam an das Projekt heranging. Dies steht jedoch nicht zur Debatte, da ich es in meinem Beitrag eindeutig dargelegt hatte. Mit Sicherheit hätte ich mir von Beginn an intensiver über die beste Vorgehensweise Gedanken machen müssen. Dies ist größtenteils meinem zur Bequemlichkeit neigenden Charakter (anders: Faulheit) zu Schulden:
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SIM-Karten sind zu besorgen, das ist nicht das Problem. Ich war einfach nur zu bequem und dachte, ich könnte auf diese Weise eine Karte mindestens bis zu 99 mal verwenden.
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Des Weiteren kam hinzu, dass ich auf dem Segment des Affiliate Marketing nicht viel Erfahrung besitze, zumindest in Bezug auf die Prüfverfahren der Anbieter. Wäre ich nicht auf besagte Anleitung im Netz gestoßen (siehe Beitrag), hätte ich es wohl gar nicht versucht. Da diese nicht besonders professionell verfasst wurde, ging ich davon aus, Firstload wäre eher nachlässig bei der Überprüfung ihrer Partner. Das wichtigste Kriterium, eine Rufnummer so oft wie möglich wiederzuverwenden, lag für mich in der Gefahr begründet, die die Bestellungen der SIM-Karten mit sich bringt. Ich hatte bereits eine beträchtliche Menge an Karten zugestellt bekommen, vollständig auf Phantasie-Namen versteht sich (Ein Nachname kann nur bis zu 4 mal verwendet werden). Obwohl unser Postbote was die Korrektheit der Empfängerdaten angeht sehr kulant zu sein scheint (schwer vorstellbar, dass er die ständig wechselnden Namen schlicht übersieht), wollte ich mein Glück nicht zu sehr herausfordern und versuchte daher, eine Karte mehrmals zu verwenden, wie es in der Anleitung beschrieben wurde. Natürlich meinte der Verfasser, er würde eine Karte nicht mehr als 5 mal benutzen. Seine Empfehlungen erachtete ich aber als sehr vage, vor allem schien er diese nicht auf tatsächliche Erfahrungen stützen zu können. Deshalb sah ich diese mehr als Richtlinien denn als Regeln an. Ich sah mich gezwungen, einen gesunden Kompromiss zwischen der Anzahl der SIM-Karten Bestellungen und Vorsichtsmaßnahmen bei Firstload zu finden.
Natürlich bin ich kein absoluter Naivling. Mir war bewusst, dass meine Fahrlässigkeit zu jedem Zeitpunkt bestraft werden könnte, was schließlich auch eintraf. Trotzdem bereue ich es nicht zwingend, sondern tue es als wertvolle Erkenntnis ab, die mir bei zukünftigen Projekten dienlich sein wird. Aufgrund der unzureichenden Anleitung wollte ich herausfinden, ob es wirklich so simpel wäre. Schließlich wollte ich nicht den ganzen Tag damit verbringen, das wäre ja völlig im Kontrast zu den Prinzipien, wegen derer ich es überhaupt hiermit versuchen wollte. Ich nahm mir vor, sollte es nicht klappen, beim zweiten Versuch die gesammelten Erfahrungen zu nutzen und so auf alles gefasst sein zu können.
Was das Verhältnis von Clicks und Anmeldungen betrifft, so kann ich deine Argumentation nur bedingt nachvollziehen. Im ersten Moment ist mir die Statistik Anzeige wie gesagt gar nicht aufgefallen, in der Anleitung fand sie überdies keine Erwähnung. Dies soll keine Rechtfertigung sein, natürlich habe ich anschließend entsprechend gehandelt. Jedoch bleibe ich dabei, dass dies das letzte Kriterium sein sollte, was bei der Überprüfung eine Rolle spielt. Natürlich, wenn schon alles andere so verdächtig ist wie bei mir, dann tut die Statistik ihr übriges. Doch wie bei allem im Leben können Statistiken nicht als Beweis geführt werden. Wenn alles andere sauber scheint, kann es nicht sein, dass einem wegen einer unplausibel erscheinenden Statistik Verstoß gegen die AGB vorgeworfen wird. Denn darin wird nirgends ein Wort über "Mindestanzahl Clicks pro Lead" verloren. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, den Link direkt weiterzugeben, also auch ohne viel Traffic auf seiner Website zu erzeugen. Eigentlich ist dafür ein spezieller Link vorgesehen, der sich von dem der Bannerwerbung unterscheidet. Daher hätte ich wohl lieber diesen verwenden sollen, doch im Nachhinein ist man immer schlauer und die niedrigen Click Zahlen waren nicht mehr zu korrigieren.
Deine Irritation über die tatsächliche Anzahl der von mir angegeben Click Werte kann ich ebenfalls nicht wirklich nachvollziehen, da ich mich meines Erachtens klar ausgedrückt habe:
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Da ich die eingegeben Intervalle erst testen musste, variierten die Zahlen in den ersten Tagen von knapp über 100 auf 70 und wieder rauf auf ca. 130. Es stabilisierte sich schließlich bei etwa diesem Wert für die letzten 2 bis 3 Tage.
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Wenn ich von der Gesamtzahl der Clicks gesprochen hätte, hätte der Wert zwischenzeitlich nicht sinken können.
Wie dem auch sei, ich bleibe bei meiner Aussage, dass bei einem wasserdichten Profil Clicks keine Rolle spielen dürften. Sicherheitshalber sollte man eben nicht über den Werbebanner gehen, sondern über den direkten Ref-Link (ist im Benutzerprofil hinterlegt). Andererseits sollte man sich natürlich um ein authentisches Bild bemühen, deshalb empfehle ich definitiv nach Möglichkeit ein gutes Click-Lead Verhältnis. Die Frage ist eben, was ist ein gutes Verhältnis? Du schreibst, 5 Leads bei 120 Clicks seien unrealistisch. Wären 500 Clicks realistischer? Ein weiterer Punkt wäre die Art der Werbemittel. Genügt ein Werbebanner oder sollte man lieber aus dem Vollen schöpfen und seine Seiten mit Bannern, Layern und Headern nur so zuknallen?
Da ich kein IT-Profi bin, wäre es wichtig zu erfahren, ob der Referrer des Werbemittels festgestellt werden kann. Im Klartext, ob Firstload nachvollziehen kann, auf welcher Seite der Werbebanner eingesetzt wurde. Das würde der ganzen Aktion natürlich eine völig neue Dimension verschaffen, denn dann würde ein trister Blog mit nur einem Artikel nicht mehr ausreichen, wie es in der besagten Anleitung aus dem Netz beschrieben wird. Ist so etwas möglich? Kann Firstload nachvollziehen, ob der Werbelink direkt aufgerufen wurde oder auf einer Website eingebunden ist und geklickt wurde und wenn ja, kann die Adresse der Website nachvollzogen werden? Ich hoffe nicht, denn dann müsste man viel Arbeit in eine inhaltlich relevante Webpräsenz investieren. Außerdem hätte ich in diesem Fall auch Datenschutzbedenken. Betreibt man die Firstload Werbung z.B. auf einer Warez-Site, welche ja im Allgemeinen recht gut besucht werden, so könnte dies fatale Folgen haben, da durch die angegebenen Bankdaten bei Firstload jederzeit durch die Behörden Rückschluss auf den Webseitenbetreiber gezogen werden kann. Also durchaus ein heikles Thema, welches gut durchdacht sein sollte.
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3. (Vermutung) Besucherzahlen passen nicht zur internetseite
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Das stimmt tatsächlich. Es handelte sich um ein Weblog bei Blogger.com mit nur einem Artikel, einem Banner und über 12.000 Hits. Doch wie gesagt, kann dies wirklich kontrolliert werden?
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4. (Vermutung) Anmeldung falscher Zielgruppe über den selben link
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Dies ist die einzige deiner Aussagen, die ich inhaltlich nicht verstehe. Wie denkst du denn würde Firstload Zielgruppen definieren? Schließlich wird kein Geburtsdatum angegeben.
Nun zu deiner Aussage über die "Schlecker SIM Karten". Ich habe o2 Karten genutzt, nur für's Protokoll. Schlecker war ein Vorschlag des Verfassers der Anleitung, genauso gut könnte man Karten bei Aldi, Netto, REWE, real und unzähligen weiteren Discountern erwerben. Wundert mich, dass dir das nicht bekannt war. Da es wie gesagt nur ein Versuch war, werde mich natürlich nicht erneut bloß auf einen Provider beschränken. Der Grund, dass ich dies derart fahrlässig behandelte, lag darin begründet, dass Firstload jeden Lead erst einige Tage später vergütet (bei mir zwischen 4 und 6) und ich die ersten 10 Leads allesamt gutgeschrieben bekam. Da die Leads nicht sofort vergütet, sondern offensichtlich erst tagelang überprüft wurden, ging ich davon aus, dass während dieses Prozesses derartige Auffälligkeiten sofort erkannt würden. Da dies nicht der Fall war, nahm ich an, ich könnte an meiner Methode festhalten. Mir ist auch bis heute unklar, was vor der Vergütung eines Leads geprüft wird und wieso es mehrere Tage in Anspruch nimmt, wenn doch selbst die auffälligsten Ungereimtheiten wie in meinem Fall nicht zur Kenntnis genommen werden. Die Überprüfung, die zum Bann führte, wurde offenbar erst durchgeführt, als mir bereits 200 EUR gutgeschrieben wurden.
Wie dem auch sei, mir ging es wie gesagt darum herauszufinden, wie viel Arbeit wirklich von Nöten ist um Firstload zu täuschen. Aus Sicherheitsgründen plane ich bei meinem nächsten Angriff verschiedene Provider in zufällig wechselnder Reihenfolge zu verwenden. Leider gibt es zurzeit wohl keine T-Mobile Freikarten und ich überlege ernsthaft, ob Vodafone, E-Plus und o2 für einen Neustart bereits ausreichen. Natürlich nur, wenn an alles andere bereits gedacht wurde. Es ist für mich schwer vorstellbar, dass bei der Rufnummernkontrolle tatsächlich überprüft wird, ob auch alle Netze bedient werden. Natürlich könnte es auf Dauer eine Gefahr darstellen, wenn der größte Netzbetreiber überhaupt nicht in Erscheinung tritt. Daher plane ich, nach der ersten erfolgreichen Auszahlung hin und wieder eine T-Mobile Karte günstig bei eBay zu erwerben (3 € inkl. 10 € Guthaben) und diese anschließend wieder zu verkaufen, um die Verluste möglichst gering zu halten.
Verschiedene Mail Provider sind selbstverständlich genauso notwendig, dies habe ich auch unmissverständlich hervorgehoben. Lediglich bei den ersten 5 Anmeldungen (die wie erwähnt dennoch vergütet wurden, warum auch immer) habe ich Wegwerfdienste verwendet (1 mal Dodgit, 4 mal Mailinator). Der anschließende Umstieg war eventuell zu spät, außerdem fehlten aufgrund der Verwendung eines US VPNs bei der Registrierung der Mail Konten die wichtigsten deutschen Anbieter Web.de und GMX.net. Wobei ich sicher bin, dass die Mail Provider in meinem Fall das kleinste Problem waren.
Denn wie ich erst nach meinem Bann festgestellt habe, wurden sämtliche meiner Leads über identische IP-Adressen generiert (zumindest innerhalb eines Tages schätze ich). Ich nutzte wie erwähnt mobiles Internet im Mobilfunknetz von o2 und trennte die Verbindung zwischen jeder neuen Anmeldung eines Leads, wobei sich die IP-Adresse änderte. Jedoch erstelle ich die Anmeldungen allesamt über den portablen Browser "Opera Mini". Dieser speichert und kompromiert die angesurfte Website zunächst auf einem firmeneigenen Server, bevor er sie an das Endgerät des Nutzers weiterleitet. Auf diese Weise werden Websites bis zu 90% kompromiert und die Ladegeschwindigkeit dementsprechend drastisch erhöht. Andernfalls wäre das mobile Internet für mich wertlos gewesen, da sämtliche Standardbrowser für das Laden der Seiten eine Ewigkeit benötigen oder gänzlich versagen. Doch der Geschwindigkeitszuwachs forderte einen hohen Preis: Die IP-Adresse, welche auf den angesurften Server übertragen wurde, war logischerweise nicht mehr die eigene, sondern die des Opera Servers! Und diese ändert sich natürlich nicht(oft), egal wie häufig man die eigene Netzwerkverbindung wiederaufbaut. Ein fataler Fehler, der neben der identischen Telefonnummern wohl das gewichtigste Kriterium für meinen Rauswurf war.
Der Gedanke, die IP-Adressen genauer zu kontrollieren, kam mir wie gesagt erst nach meinem Bann. Vor meinem Angriff prüfte ich lediglich, ob durch die Neueinwahl ins o2 Netz tatsächlich eine neue IP vergeben wird, was der Fall ist. Allerdings weicht diese nur unbedeutend von der vorherigen ab, ähnlich wie beim heimischen Reconnect werden lediglich die hinteren Ziffern erneuert. Auch dies wäre also eine eindeutige Auffälligkeit gewesen. Um identische IP-Bereiche zu vermeiden, bleibt einem also nur noch der Weg über Proxies. Hoffentlich wird Firstload hierbei nicht auch noch die Herkunft der Proxies kontrollieren, was wieder das Verdachtsmoment erhärten könnte. Denn ständig wechselnde, sichere und schnelle Proxies aus Deutschland werden eher schwer aufzuspüren sein. Ausländische gibt's hingegen zu hauf.
Natürlich ist es unentschuldbar, dass ich diese Dinge alle erst im Nachhinein strenger kontrolliert habe. Jedoch muss ich erwähnen, dass ich zum Zeitpunkt meines Angriffs als Grundlage lediglich die Anleitung aus dem Netz hatte und mir mobiles Internet völlig fremd war. Die Sache mit dem Opera Mini hätte mir allerdings ruhig früher einfallen können.
Nun noch zu einem Kriterium, welches du hier exklusiv in den Raum wirfst:
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Ich konnte es deinem roman leider nicht entnehmen, aber der gravierenste fehler ist, dass man mit den accounts nichts runtergeladen hat und das fällt denen 10000000%ig auf.
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Ein sehr interessanter Punkt. Natürlich kam mir der Gedanke auch einmal in den Sinn. Jedoch besagt das Kredo aller Usenet Anbieter, dass keine Nutzer-Protokolle über das Downloadverhalten angelegt werden. Da dies eine rechtliche Zusicherung ist (und der Punkt in der Anleitung keine Erwähnung fand), konnte ich von dessen Richtigkeit ausgehen. Selbstverständlich ist mir klar, dass solche Behauptungen trotz rechtlicher Verpflichtung firmenintern nicht bindend sein müssen. Firstload kann trotzdem Logs erstellen und diese zu Sicherheitszwecken verwenden, wie im Fall des Betrugsverdachts. Solange dies nicht an die Öffentlichkeit dringt versteht sich, denn sonst wäre das Geschrei unter der treuen Kundschaft sicher groß.
Die Frage ist, wie löst man dieses Problem, sollte es eines sein? Meinst du, es wird nicht nur kontrolliert
ob runtergeladen wird, sondern auch
was? Um dem Ganzen vorzubeugen, müsste man wohl eine virtuelle Maschine, Sandbox o.ä. aufsetzen und diese jedesmal zwischen den Downloads löschen. Einfacher wäre eine portable Version der Firstload Downlod Software, gibt es aber meines Wissens nur für den UseNeXT Clienten.
Wenn man dies wirklich alles beachten müsste, stellt sich ernsthaft die Frage, ob die Sache rentabel genug wäre. Klar, bei nur wenigen Anmeldungen im Monat ist das Ganze noch realisierbar. Doch wenn man ordentlich verdienen möchte, also nicht nur ein Taschengeld, ist das wohl kaum zumutbar. Es würde jeden Tag soviel Zeit kosten, dass man wohl kaum noch zu etwas anderem käme. Und das kann ja nicht der Plan sein hinter "alternativen Arbeitsmethoden".
Abschließend möchte ich nochmal ausdrücklich klarstellen, dass deine Feststellung, ich hätte zu viele Fehler begangen, natürlich gerechtfertig ist, ich jedoch die meisten davon bewusst in Kauf nehmen musste, um das Verhältnis zwischen Risiko (SIM-Karten), investierter Zeit und möglicher Gewinnerwartung auf einem zumutbaren Niveau zu halten. Durch den unerträglich schlechten Netzausbau seitens o2 in meinem Wohnort nahm die Aktion ohnehin schon mehrere Stunden täglich in Anspruch. Warum ich trotz der langen Ladezeiten auf das Nutzen des mobilen Internets bestand, lag zum einen an der Anleitung, zum anderen darin, dass es eben das sicherste Verfahren darstellte, in Bezug auf Rückverfolgungsmöglichkeiten. Mir ist durchaus bekannt, wie genau Mobiltelefone durch amtliche Behörden lokalisiert werden können. Jedoch sind die SIM-Karten jeweils nur wenige Minuten aktiv und auf Fake Namen registriert. Diese können zwar ebenfalls theoretisch samt Adresse durch die Behörden eingesehen werden, jedoch wird die Anschrift des Empfängers zurzeit offiziell nicht bewohnt. Du siehst also, ein paar Gedanken habe ich mir schon gemacht. Nur wollte ich diesen Vorteil nicht über die Maße strapazieren und habe deswegen versucht, die Karten mehr als nur einmal zu nutzen, um nicht das Aufsehen des Postzustellers auf mich zu ziehen. Nun bleibt mir jedoch wohl keine andere Wahl, will ich bei Firstload nochmal einen Angriff starten. Auf mobiles Internet werde ich dann wohl verzichten, da der IP-Bereich ein zu großes Risiko darstellt.
An dieser Stelle fasse ich alle möglichen Kriterien nochmal zusammen:
- IP Adressen der Fake-Accounts sollten sich nicht ähneln (Proxies).
- Cookies müssen vor dem Erstellen eines jeden Fake-Accounts gelöscht werden.
- Bankdaten sollten vor der Verwendung auf Plausibilität geprüft werden. Die Mehrfacheingabe völlig unterschiedlicher Bankdaten könnte den Verdachtsfall erhärten.
- Fake-Accounts dürfen nicht unmittelbar nacheinander, sondern in unterschiedlichen Zeitabständen erstellt werden, die kein System erkennen lassen.
- Telefonnummern sollten sich deutlich unterscheiden, d.h. so viele Netzanbieter wie möglich bedienen.
- Fake Accounts müssen rechtzeitig gekündigt werden. Die Kündigungsschreiben dürfen im Wortlaut nicht identisch sein.
- E-Mail Anbieter sollten ohne zu erkennendes System wechseln. Verbreitete Dienste wie Web.de, GMX.net, GMail, Yahoo! und AOL sind weniger verbreiteten (Freenet, T-Online) vorzuziehen.
- Das Verhältnis zwischen Clicks auf die verwendeten Firstload Werbemittel und daraus resultierenden Anmeldungen sollte in einem plausiblen Verhältnis stehen (z.B. 100:1).
- Aufgrund der Browserkennung sollte ohne erkennbares System zwischen Webbrowsern gewechselt werden. Verbreitete Webbrowser wie Firefox, Internet Explorer, Opera, Safari und Google Chrome sind weniger verbreiteten vorzuziehen. Hier bieten sich Portable Versionen an.
- Die Website, auf der die Werbemittel eingebunden werden, sollte nicht nur gut besucht sein, sondern auch inhaltlich den Eindruck erwecken eine große Zielgruppe anzusprechen.
- Es sollte möglichst mit jedem Fake-Account Downloadvolumen erzeugt werden.
Ein weiterer zu erwähnender Punkt wäre deiner Meinung nach offenbar, dass man nicht ausschließlich Leads haben darf, die innerhalb der Testphase gekündigt werden. An dieser Stelle muss ich aber leider endgültig meine Unfähigkeit zum Ausdruck bringen, denn wie das gehen soll entzieht sich völlig meiner Vorstellungskraft:
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Warum verteidigst du den mist von diesem komischen typen mit seiner dubiosen anleitung. Falls es wahr ist was du schreibst, dann hat er anscheinend eine recht erfolgreiche seite, worüber sich einige bei firstload anmelden und dann 4-5 anmeldungen von ihm täglich nicht auffallen.
Denn wenn über Jahre einer 1000-2000€ monatlich damit macht und noch KEINEN einzigen zahlenden kunden firstload gebracht hat oder nur sehr wenige fällt das auf. Man man man. Dort oben sind nicht nur zu versaufende gehirnzellen drin, einfach mal benutzen.
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Zunächst einmal habe ich niemanden verteidigt. Ich kenne den Typen ja nicht einmal, habe die Anleitung bei Google gefunden. Kontakt kann man auch keinen mit ihm aufnehmen, da er sie anonym einstellte. Alles was ich sagte, war dass ich seine Aussagen für glaubwürdig erachte. Denn was hätte er davon, so einen Text aufzusetzen und ihn mit seinem Ref-Link für
Partner zu versehen, wenn die neuen Partner, die sich über seinen Link anmelden, mit dieser Methode keinen Erfolg hätten? Dann würde er schließlich nichts an diesen Partnern verdienen (Partner, die neue Partner werben erhalten 10% von deren Verdienst). Aus dieser Perspektive betrachtet erscheint deine Aussage, der Typ hätte wahrscheinlich eine erfolgreiche Page, mit der er reale Leads erzielt, eher unplausibel. Wenn 3 bis 5 Anmeldungen am Tag
zusätzlich deines Erachtens nicht auffallen, wie viel reale Anmeldungen müsste er dann jeden Tag erzielen? Vielleicht geht's ja nur mir so, aber bei solch einem Umsatz würde ich mir die Mühe der zusätzlichen Fake Anmeldungen schenken. Ganz abgesehen vom Risiko erwischt zu werden.
Daher kann ich auch nicht nachvollziehen, wie du es einerseits für möglich hälst, Firstload "Geld abzunehmen" (denn du bietest ja "vielversprechende Lösungsvorschläge per PM"), andererseits die Möglichkeit ausschließt, bei Firstload zu verdienen ohne jemals Gewinn für Firstload zu erzielen durch das Werben von Leads, die tatsächlich Abonnements abschließen. Wie du das hinbekommen möchtest, würde ich gerne hören.
Ich hoffe, ich konnte einige Missverständnisse aufklären und weitere konstruktive Denkanstöße zu dem Thema geben.
@WQLFI:
Hi !
es freut mich, dass es doch noch Querdenker hier gibt, die dem tristen Alltagstrott von der Schippe springen möchten. Außerdem gefällt mir dein freundlicher Umgangston sehr, was besonders in diesem Thread ja nicht gerade die Regel ist.
Ich würde dir gern Neues berichten, doch leider stecke ich immer noch in der Vorbereitungsphase. Für meinen zweiten Versuch habe ich mir fest vorgenommen, nichts zu überstürzen und alle Sicherheitsrisiken genaustens abzuschätzen. Wie du diesem Beitrag entnehmen kannst, habe ich den Eindruck, nun die Risiken genau zu kennen. Deshalb habe ich das Gefühl, dass ich bald den Angriff starten kann.
Ein paar konstruktive Beiträge in diesem Thread würden das Warten eventuell noch beschleunigen. Ich bin gespannt, ob hier jemand noch etwas beizutragen hat.