OK, ein Letzter für heute.
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Danke für dein Interesse an der Diskussion, aber ich habe nicht mehr viel Zeit, um auf deine Fragen einzugehen, aber lass mich dir sagen: Ich habe mit niemanden den Kontakt abgebrochen, wegen der politischen Situation. Ein paar dumme Kommentare musste ich sicher aushalten, aber darüber sehe ich gerne hinweg. Ich sehe das alles gar nicht persönlich. Außerdem sehe ich in meiner Traumwelt auch Platz für "Staatsbedienstete in grüner Uniform". "Sicherheitspersonal" gab es schon als wir in Stämmen gelebt haben. Diese wird es sicher auch in einer Welt ohne zentrale Autoritäten geben. :)
Das ist ein Irrglaube. Eine Gemeinschaft, die auf den freien Markt und die Natur setzt, d.h. an etwas höchst dezentralisiertes Vertrauen hat, ist viel schwieriger zu hintergehen, als eine, die daran glaubt, dass eine kleine Gruppe von gewählten Repräsentanten für das Wohl der Gemeinschaft sorgen können. Während die gewählten Repräsentanten sich lediglich um ihre Wahl kümmern müssen, die durch rhetorische "Honeypots" und viel private Unterstützung (die natürlich auf Eigeninteresse geschieht) gewährleistet wird, müssen Unternehmen durch möglichst gute Dienstleistung sich auf dem Markt gegenüber zahlreichen anderen Konkurrenten durchsetzen. Auf dem Markt ist der Kampf um Dominanz sehr dynamisch, sofern dieser nicht durch staatliche Regulation "erstarrt" und gestört wird. Wir haben hier die Gegenüberstellung: Vertrauen in eine ineffiziente zentrale Autorität (Staat) vs. Vertrauen in ein effizientes dezentrales System (Wirtschaft). Ich denke, dass wir in den letzten 200 Jahren hervorragende Beispiele dafür hatten, angefangen bei der Emanzipation von Alleinherschern, dem Internet bis zu Kryptowährungen. Wir träumen heute schon davon bald den Planeten zu verlassen. Der Trend der Dezentralisierung wird immer weitergehen.Quote:
Wenn du dafür bist, dass der Staat kein access mehr haben sollte, wer schützt das Gut der Menschen, wer schützt dich vor Gefahren? Wer schützt die Verarmten, die alleinstehenden Kranken und den Behinderten?
Ich finde es interessant, dass du so viel vertrauen in die Menschen setzt, weil nur so kann eine Staatsform in der Richtung gut funktionieren.
Wenn "nicht wertschöpfende Arbeit" (wie du es nennst) keinen Wert hätte, würde kein Bedarf danach Bestehen. Wo ein Bedarf ist, dort bildet sich auch das Angebot. Das Interesse am Wohl der Armen und Schwachen existiert alleine aus Stabilitätsinteressen auch auf einem freien Markt. Wenn du die staatliche Interventionen aus der Gleichung rausnimmst, verschwindet dieser "Markt" nicht. Ich würde sogar behaupten, dass der "Markt der Wohltätigkeit" sogar noch effizienter würde. Aber solch ein System setzt ein ganz anderes Menschenbild und ganz andere Kompetenzen voraus. Vielleicht sind wir heute nicht so weit, aber irgendwann ganz sicher. Vielleicht ist "irgendwann" sehr bald, wer weiß das schon.Quote:
Es gäbe wahrscheinlich dann auch ein noch schlechteres Gesundheitssystem, weil die meisten Berufe in diesem Sektor nicht wertschöpfend sind.
Was einen nicht killt, macht einen nur stärker. xDQuote:
Aber das erklärt es auf jeden Fall wieso du so eine Meinung zu der jetzigen Situation hast. Muss ja äußerst schrecklich für dich sein :D.
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Danke für dein Interesse an der Diskussion, aber ich habe nicht mehr viel Zeit, um auf deine Fragen einzugehen, aber lass mich dir sagen: Ich habe mit niemanden den Kontakt abgebrochen, wegen der politischen Situation. Ein paar dumme Kommentare musste ich sicher aushalten, aber darüber sehe ich gerne hinweg. Ich sehe das alles gar nicht persönlich. Außerdem sehe ich in meiner Traumwelt auch Platz für "Staatsbedienstete in grüner Uniform". "Sicherheitspersonal" gab es schon als wir in Stämmen gelebt haben. Diese wird es sicher auch in einer Welt ohne zentrale Autoritäten geben. :)