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Originally Posted by Cyphernomic
In Dänemark gehen 95% der Omicron-Fälle auf Geimpfte zurück. Und das bei einer Impfquote von 78% doppeltgeimpft und 82% einfach geimpft. Ähnliche sehen die Zahlen aus anderen Staaten aus. Der [Only registered and activated users can see links. Click Here To Register...] weist auf eine ähnliche Entwicklung in Deutschland hin. Es gibt bisher 186 Omikronfälle bei ungeimpften Patienten und 4020 Fälle bei Geimpften. (siehe S.14)
Hier eine Abbildung einer Studie aus Dänemark, die auf die [Only registered and activated users can see links. Click Here To Register...] gegen Omikron hinweist. (spätestens wenn der Booster nach 90 Tagen nicht kommt, wird es eindeutig)
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Und wenn man das sieht, dann sollte einem klar sein, wohin das führt, wenn ihr eure Boosterchen nicht abholt:
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D.h. entweder Booster abholen und weitere unbekannte Langzeitfolgen in Kauf nehmen oder Booster nicht abholen, aber negative Impfwirksamkeit in Kauf nehmen (was nach dem jetzigen Stand für junge Menschen unproblematisch sein sollte !?).
Wenn man naiv wäre, könnte man glauben, dass das an der Diskriminierung der Ungeimpften liegt und dadurch Ungeimpfte weniger in Kontakt mit dem Virus kommen. Das Interessante ist nun aber, dass es in einigen der betroffenen Länder kein 2G gibt und wegen 3G Ungeimpfte viel öfter getestet werden als Geimpfte.
Mal sehen wie sich das entwickelt. Ich habe ja die Angst, dass das Stockholm-Syndrom nochmal reinkickt, aber vielleicht wachen manche auf. Wenn es dann einen neuen "Impfstoff" gegen Omikron gibt und die Leute sich das wieder mit ähnlich großen Vertrauen spritzen lassen,... dann sind wir doomed. Dann kann uns, auch wenn es einen Gott gäbe, nicht mal der retten.
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Nur, damit sich hier nicht wieder Gerüchte rumsprechen (vermutlich eh schon zu spät...).
1. Diese Studie ist nicht peer-reviewed und damit wenig Wert. Denn Paper einreichen kann ich genau jetzt in dem Moment auch und da kann ich auch Kraut und Wiese behaupten.
2. Die Autoren schreiben selbst:
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The negative estimates in the final period arguably suggest different behaviour and/or exposure patterns in the vaccinated and unvaccinated cohorts causing underestimation of the VE. This was likely the result of Omicron spreading rapidly initially through single (super-spreading) events causing many infections among young, vaccinated individuals. A recent study from England (in preprint) found higher effectiveness against symptomatic Omicron initially after BNT162b2 vaccination followed by a rapid decline in protection, and that VE increased to 75.5% (56.1 to 86.3%) two weeks after booster vaccination using unvaccinated individuals as comparison.
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Das heißt sie machen das, was gut Wissenschaftler auch tun sollten:
a) Kritisch hinterfragen
b) Anhaltspunkte für oder gegen die Beobachtungen suchen. Dass sie nur eine Studie erwähnt haben ist schwach, aber schon einmal besser als gar nichts.
3. Das Paper ist schon wirklich sehr mager, da fehlt noch ganz viel bis das auch nur ansatzweise "Wissenschaft" genannt werden kann. U.a. eben auch "Related Work", eine genauere Aufdröselung der Teilnehmer der Studie (Alter, Geschlecht, etc), eine Erklärung der Messmethoden sowie genaueres Beschreiben der Tables/Figures.
Das heißt nicht, dass die Ergebnisse falsch sein müssen. Aber das alles zeigt einfach nur eine Sache ganz klar, was auch extra dort ganz groß steht:
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This article is a preprint and has not been peer-reviewed. It reports new medical research that has yet to be evaluated and so should not be used to guide clinical practice.
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Und tatsächlich die anderen Studien, die man so im Internet/in Jounrnals findet, deuten eher auf eine immer noch leicht erhöhte Immunantwort gegen Omikron hin, wenn auch Faktor 10 etwa schwächer.
Wie zum Beispiel diese Meta-Analyse:
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In the studies to date, the estimated fold-drop in neutralisation titre against Omicron ranges from 2- to over 20-fold depending on the study and serum tested. Collating data from the first four of these studies results in a combined estimate of the drop in neutralisation titre against Omicron of 9.7-fold (95% CI 5.5-17.1). We use our previously established model to predict that six months after primary immunisation with an mRNA vaccine, efficacy for Omicron is estimated to have waned to around 40% against symptomatic and 80% against severe disease. A booster dose with an existing mRNA vaccine (even though it targets the ancestral spike) has the potential to raise efficacy for Omicron to 86.2% (95% CI: 72.6-94) against symptomatic infection and 98.2% (95% CI: 90.2-99.7) against severe infection.
Source: Khoury, D. S., Steain, M., Triccas, J., Sigal, A., Davenport, M. P., & Cromer, D. (2021). Analysis: A meta-analysis of Early Results to predict Vaccine efficacy against Omicron. medRxiv.
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Aber auch das ist nur ein preprint, daher gilt hier genau dieselbe Aussage wie oben. Solange das nicht peer-reviewed ist, ists nicht viel Wert.