"Lockere" Betrachtung des Kapitels, wäre ich nur ein einfacher Fan der nicht wirklich analysieren würde:
Dies ist wohl der Beginn eines spannenden und großartigen Kampfes. Rinbo: Hengoku wird etwas beleuchtet, Naruto zeigt - endlich - Fuin-Jutsu (Auch, wenn es nicht sein eigenes ist) und Sasuke kommt ebenfalls zum Zug. Ich hätte mir nicht gedacht, dass Madara so schnell in die Ecke gedrängt wird. Das Ende des Kapitels war dann nochmal sehr überraschend und hat für eine gewisse Spannung gesorgt. Kakashis Auge im vorbeisprinten zu entfernen, um zu Obito zu gelangen, macht die ganze Sache nochmal wirklich spannend und sorgt für einen Cliffhanger, der durchaus ansprechend ist und Lust auf mehr macht.
"Logische" Betrachtung des Kapitels, die ich als jahrelanger Leser nicht ausschalten kann:
Der Kampf war ziemlich unübersichtlich und hinterlässt mehrere Fragezeichen über den Köpfen der Leser. Neben den teilweise schlecht-inszenierten Kampfszenen fällt natürlich Madaras Augen-Diebstahl auf. Könnte man ansich sogar so stehenlassen, wäre da nicht Kamui, welches er - als Jinchuuriki des Jubi - gar nicht einsetzen können dürfte. Wieder einmal beweist Kishi, dass er nicht vorausschauend planen und schreiben kann. Im Gegenteil, er repräsentiert uns hier einen weiteren Widerspruch, der Madara nur noch lächerlicher erscheinen lässt. Einen Antagonisten auf biegen und brechen zu hypen und in wirklich jeder Situationen die eigens-aufgestellten Regeln zu brechen, enttäuscht mich persönlich einfach nur.
Als einfacher Fan würde ich mich auf das nächste Kapitel freuen, als jahrelanger Verfolger des Manga bin ich enttäuscht, aber nicht wirklich verwundert.