Mir persönlich geht diese ständige Zielverschiebung auf die Nerven. Zuerst sollten die Infektionszahlen unten gehalten werden, dann der R-Wert, dann die Inzidenzen, dann die Impfrate hoch. Die Impfrate reicht jetzt aber auch nicht mehr, denn plötzlich ist die Impfung erst ab drei Impfungen so richtig wirksam! Aber selbst das wird nicht mehr reichen, denn über Tests für Geimpfte und Genesene wird auch schon beraten.
Das Problem ist die Kommunikation und das Verhalten seitens der Politik: Es wird nie ein Ende in Sicht sein, weil sich die Ziele dort hin stetig wandeln und verändern so wie es auch die Definitionen von Herdenimmunität und Impfungen es getan haben. Versteht mich nicht falsch, denn klar ist Wissenschaft im stetigen Wandel und Erkenntnisse können sich ändern. Was mich stört ist wie leichtfertig das getan wird und mit Informationen um sich geworfen wird. In meinen Augen kann man dann nicht von den Bürgern erwarten alles immer zu 100% zu glauben und zu akzeptieren.
Alle drehen sich wie die Fahnen im Wind, aber leider werden immer nur die Auswirkungen von größeren Problemen bekämpft, anstatt die Ursachen. Es werden Milliarden an Geldern in Impfungen, Tests und Masken investiert, anstatt in den Ausbau des Gesundheitssystems. Natürlich kann man nicht einfach Personal für Krankenhäuser innerhalb weniger Monate herzaubern. Aber Moment.. mittlerweile haben wir diese Situation seit März 2020. Bald sind zwei Jahre um - zwei Jahre, in denen die Politik sich überlegen konnte das Geld, das für Tests herausgeworfen wird, in höhere Gehälter für Spitals- und Pflegepersonal zu investieren. Zwei Jahre, um kostenlose oder kostengünstige Aus-, Fort- und Weiterbildungen für Ärzte, oder jene die es werden wollen, anzubieten. Zwei Jahre, um Spitälern mehr Kapazitäten zur Verfügung zu stellen und diese nicht mehr wie Unternehmen arbeiten zu lassen. Denn heutzutage ist genau das der Fall; Krankenhäuser müssen genau wie Unternehmen Gewinn erwirtschaften. Mehr Patienten bedeuten also zwangsläufig auch mehr Geld, und das obwohl Menschenleben plötzlich vermeintlich so viel wert sind.
Es ist generell diese Heuchlerei, die der Grund ist, warum ich bis jetzt noch nicht geimpft bin. "Aus Solidarität" wird gefordert sich impfen zu lassen. Wo war die Solidarität alle Jahre zuvor? Die Leute, die mit dem Mittelfinger aus dem Fenster mit dem Diesel-SUV herumcruisen und das kapitalistische System begeistert mittragen meinen plötzlich zu "Volkshelden" zu werden, weil sie sich impfen lassen. Ich möchte ein System unterstützen, das tatsächlich den Menschen wertschätzt und - aus welchen Gründen auch immer - sich bislang nicht absolut null um die Zustände, mit denen wir jetzt zu kämpfen haben, geschert hat. Jahrelang hat die Bevölkerung dabei zu gesehen, wie das Gesundheitssystem teilweise privatisiert, kaputtgespart und wie Dreck behandelt wurde. Aber jetzt wird zum Wohle aller groß gefordert, diskriminiert und gespalten. Und nein ich bin kein genereller Impfgegner, ich bin kein überzeugter Kommunist, der die ganze Welt verstaatlichen will und kein rechter Verschwörungstheoretiker.
Ich sehe mich sozialpolitisch links gerichtet und mein Umfeld gestaltet sich großteils auch dementsprechend. Viele der Leute, die ich kenne sind ebenfalls aus genau diesen Gründen noch nicht geimpft. Werde ich mich eines Tages gegen Corona impfen lassen? Ja, wahrscheinlich schon. Ich habe schon öfters mit dem Gedanken gespielt, aber als mündiger Bürger habe ich keine Lust darauf mich wie eine Marionette nach dem Wind der Politiker zu richten, die jahrelang Scheiße gebaut haben, die die Bevölkerung jetzt ausbaden darf.
Denn wen treffen im Endeffekt die ganzen Maßnahmen? Richtig: Die kleinen Leute, die Allgemeinbevölkerung. Diejenigen sind es, die psychische Schäden von Lockdowns austragen müssen, sich tagtäglich mit den zahlreichen Verordnungen und Regeländerungen auseinandersetzen müssen. Der Elite kann der Scheiß im Grunde egal sein, mit genug Geld kann man leben wie man möchte und hat weiterhin Zugang und Zugriff auf alles worauf man Lust hat. Bars haben zu? Dann wird eben in der Villa eine eigene geschmissen. Die Gastronomie hat geschlossen? Dann regeln das eben die eigenen Köche in einer schönen Gala.
Das Problem ist die Kommunikation und das Verhalten seitens der Politik: Es wird nie ein Ende in Sicht sein, weil sich die Ziele dort hin stetig wandeln und verändern so wie es auch die Definitionen von Herdenimmunität und Impfungen es getan haben. Versteht mich nicht falsch, denn klar ist Wissenschaft im stetigen Wandel und Erkenntnisse können sich ändern. Was mich stört ist wie leichtfertig das getan wird und mit Informationen um sich geworfen wird. In meinen Augen kann man dann nicht von den Bürgern erwarten alles immer zu 100% zu glauben und zu akzeptieren.
Alle drehen sich wie die Fahnen im Wind, aber leider werden immer nur die Auswirkungen von größeren Problemen bekämpft, anstatt die Ursachen. Es werden Milliarden an Geldern in Impfungen, Tests und Masken investiert, anstatt in den Ausbau des Gesundheitssystems. Natürlich kann man nicht einfach Personal für Krankenhäuser innerhalb weniger Monate herzaubern. Aber Moment.. mittlerweile haben wir diese Situation seit März 2020. Bald sind zwei Jahre um - zwei Jahre, in denen die Politik sich überlegen konnte das Geld, das für Tests herausgeworfen wird, in höhere Gehälter für Spitals- und Pflegepersonal zu investieren. Zwei Jahre, um kostenlose oder kostengünstige Aus-, Fort- und Weiterbildungen für Ärzte, oder jene die es werden wollen, anzubieten. Zwei Jahre, um Spitälern mehr Kapazitäten zur Verfügung zu stellen und diese nicht mehr wie Unternehmen arbeiten zu lassen. Denn heutzutage ist genau das der Fall; Krankenhäuser müssen genau wie Unternehmen Gewinn erwirtschaften. Mehr Patienten bedeuten also zwangsläufig auch mehr Geld, und das obwohl Menschenleben plötzlich vermeintlich so viel wert sind.
Es ist generell diese Heuchlerei, die der Grund ist, warum ich bis jetzt noch nicht geimpft bin. "Aus Solidarität" wird gefordert sich impfen zu lassen. Wo war die Solidarität alle Jahre zuvor? Die Leute, die mit dem Mittelfinger aus dem Fenster mit dem Diesel-SUV herumcruisen und das kapitalistische System begeistert mittragen meinen plötzlich zu "Volkshelden" zu werden, weil sie sich impfen lassen. Ich möchte ein System unterstützen, das tatsächlich den Menschen wertschätzt und - aus welchen Gründen auch immer - sich bislang nicht absolut null um die Zustände, mit denen wir jetzt zu kämpfen haben, geschert hat. Jahrelang hat die Bevölkerung dabei zu gesehen, wie das Gesundheitssystem teilweise privatisiert, kaputtgespart und wie Dreck behandelt wurde. Aber jetzt wird zum Wohle aller groß gefordert, diskriminiert und gespalten. Und nein ich bin kein genereller Impfgegner, ich bin kein überzeugter Kommunist, der die ganze Welt verstaatlichen will und kein rechter Verschwörungstheoretiker.
Ich sehe mich sozialpolitisch links gerichtet und mein Umfeld gestaltet sich großteils auch dementsprechend. Viele der Leute, die ich kenne sind ebenfalls aus genau diesen Gründen noch nicht geimpft. Werde ich mich eines Tages gegen Corona impfen lassen? Ja, wahrscheinlich schon. Ich habe schon öfters mit dem Gedanken gespielt, aber als mündiger Bürger habe ich keine Lust darauf mich wie eine Marionette nach dem Wind der Politiker zu richten, die jahrelang Scheiße gebaut haben, die die Bevölkerung jetzt ausbaden darf.
Denn wen treffen im Endeffekt die ganzen Maßnahmen? Richtig: Die kleinen Leute, die Allgemeinbevölkerung. Diejenigen sind es, die psychische Schäden von Lockdowns austragen müssen, sich tagtäglich mit den zahlreichen Verordnungen und Regeländerungen auseinandersetzen müssen. Der Elite kann der Scheiß im Grunde egal sein, mit genug Geld kann man leben wie man möchte und hat weiterhin Zugang und Zugriff auf alles worauf man Lust hat. Bars haben zu? Dann wird eben in der Villa eine eigene geschmissen. Die Gastronomie hat geschlossen? Dann regeln das eben die eigenen Köche in einer schönen Gala.