Weil es immer interessant ist, über den Sinn des Lebens nachzudenken, hab ich das jetzt auch getan.
Allerdings ist es nicht "durchdacht", sondern einfach so "aus dem Bauch heraus", das heißt: Ich denke während ich schreibe:
Ich denke, es ist wichtig, dass wir uns den Anforderungen des Lebens, den Anforderungen das Augenblicks stellen und dass wir es so gut wie möglich machen.
Diese Anforderungen können von außen kommen: Ich werde mit einer Situation konfrontiert und muss "antworten" im weitesten Sinn.
Ganz banal: Jemand spricht mich an, ich muss ihm eine Antwort geben, es sollte die richtige Antwort sein.
Viel komplexer und komplizierter: Ich komme zu einem Unfall und muss entscheiden, wie ich mich verhalte.
Die Anforderungen können aber auch von mir selber stammen.
Beispiel: Ich habe mich entschlossen, dir zu antworten. Nun sollte es dann aber auch eine gute Antwort werden.
Gut wird es dann, wenn mein Tun und Lassen so sachgerecht und gleichzeitig so menschenfreundlich wie möglich ist.
Neben der Forderung des Augenblicks gibt es aber noch eine zweite Forderung:
Mein Leben hat dann Sinn, wenn ich über den vielen Kleinigkeiten nicht die große Linie verliere. Die berühmte Frage: Wie möchte ich auf dem Sterbebett mein Leben sehen? Was wird dann als wichtig und richtig vor mir stehen? Werde ich dann sagen können: "Mein Leben war gut!"