Quote:
Originally Posted by Unick
gezwungen wird keiner, man wird höchstens den rechtlichen anspruch auf einen zugang haben, wie es zur zeit bei dem tv ist und früher beim radio war.
mach doch mal bitte ein versuch. binde dir eine zeitung um den kopf und lauf damit 2 jahre rum und anschließend bindest du dir ein angemachtes notebook ebenfalls um den kopf und läufst die selbe zeit damit rum. wovon steigt die krebschance wohl eher?
dass man die wahl hat mag stimmen aber bis jetzt habe ich noch keinen internetartikel gefunden dass an die hohe quallität manch anderer zeitungsartikel rangekommen ist. da muss ich erstmal etwas überzeugendes finde bevor ich glaube dass es keinen unterschied gibt.
|
Wie schon gesagt, wir reden von der Zukunft. Vor einigen Jahren hätte auch keiner gedacht ein Mensch würde je gezwungen werden Steuern ohne ersichtlichen Grund zu zahlen. Es ist dir auch nicht erlaubt abgeschottet im Wald zu leben, du musst registriert sein. Das selbe kann auch in der Richtung passieren.
Ich habe verallgemeinert, was Krebs betrifft. Dein Vergleich war nicht sinnvoll, da du keine verlässliche Quelle bietest. Du findest Studien, die besagen, dass diese oder jene computergenerierte Welle soundso krebserregend ist und ich finde Studien, die besagen, dass das nicht so ist und dass Zeitungen beispielsweise viel krebserregender sind. Was ich sagen will ist, dass weder du noch ich tatsächlich wissen, was krebserregend ist und was nicht.
Ich hingegen habe im Internet viele hochqualitative Artikel entdeckt. Auch im Internetjournalismus arbeiten hochbezahlte Journalisten, die durchaus das gleiche oder gar höheres Niveau besitzen, als Zeitungsjournalisten.
Fazit: Wir wissen natürlich nicht 100%ig, ob es in naher Zukunft keine Zeitungen mehr gibt, aber wir wissen wie der Trend aussieht und der entwickelt sich seit einigen Jahren. Die Zeitung ist ein veraltetes Medium und wen würde es wundern, wenn es das irgendwann nicht mehr gibt? Der Beruf des Schmiedes z.B. stirbt auch aus, aufgrund mangelnder Nachfrage. Normalerweise wäre das nicht verwunderlich, das ist schließlich Fortschritt. In dieser Debatte sollte man versuchen in größeren Dimensionen zu denken und nach vorn zu sehen und nicht wie die aktuelle Lage ist.