Code:
#include <iostream>
#include <conio.h>
to include = einfügen, einbinden
Mit den zwei Befehl bindest du etwas ein, nämlich die Header iostream und conio.h. In einem Header stehen Funktionsdeklarationen, Typdefinitionen, Klassendeklarationen,...
Die Raute vor dem Befehl bedeutet, dass sich die Anweisung an den Präprozessor richtet. Bevor das Ganze also Compiliert wird, verrichtet der Präprozessor seine Arbeit und bindet die Header mit in den Vorgang ein.
Der Header Iostream stellt dabei einige Module bereit, mit denen du in der Konsole In- und Output verrichten kannst, d.h. Bildschirmausgaben und Eingaben.
Conio.h macht im Grunde das gleiche, ist aber kein ANSI C++. Er ist zudem OS abhängig soweit ich weiß und sollte vermieden werden.
Beide Funktionen sind Input-Funktionen, also für Benutzereingaben. Unterschied: getch() ist in conio.h deklariert, cin.get() in iostream. Deshalb ist cin.get() vorzuziehen. Weiterer Unterschied: getch() wartet, bis eine beliebige Taste gedrückt wurde und liefert als return-Value diesen Character. cin.get() wartet auf das Drücken von Enter. Beide Befehle stehen am Ende deines Programmblocks soweit ich mich erinnern kann. Das hat folgenden Sinn (Unsinn?):
Das Programm arbeitet Zeile für Zeile ab. Gelangt der Ablauf nun an die Zeile mit der Bildschirmausgabe "Primzahl gefunden..." würde ohne cin.get() gleich darauf das return folgen und das Programm beendet sich. Damit sich das Programm nicht gleich beendet, kann man vor dem return das cin.get() schreiben, damit der Ablauf unterbrochen wird und das Programm dann beendet wird, wenn der Nutzer Enter gedrückt hat. Wenn man aber die Konsolenanwendung normal über eben cmd starten würde, bräuchte man das Ganze nicht.