Das macht die Grafikkarte nur, wenn entsprechende Programme Schnittstellen wie OpenCL nutzen oder im Falle von Nvidia CUDA, ansonsten bleibt die Grafikkarte dort inaktiv. Die Auslagerung von Berechnungen an die Grafikkarte nennt man allgemein Direct Compute.Quote:
Es ist doch so, dass die Grafikkarten CPU-intensive Prozesse beschleunigen, z.B. beim rendern , oder irre ich mich da?
3D Programme wie Cinema4D nutzen die OpenCL Schnittstelle um den Editor von der Grafikkarte berechnen zu lassen um schneller zu agieren und zusätzliche Einstellungen freizuschalten, will man sein Projekt allerdings endgültig Rendern, wird dies lediglich über die CPU getan. Programme von Autodesk wie 3DS Max oder Maya unterstützen CUDA, sowohl im Editor als auch zum finalen Rendern. Hier ist aber das Problem, dass Nvidia Karten in Sachen Hardwarebeschleunigung sehr schlecht sind, und man mindestens eine GTX 780 bräuchte, damit sich dies lohnt. Eigentlich sind hierfür nämlich die Nvidia Quadro und Tesla Grafikkarten vorgesehen die sich aber rein an den professionellen Bereich wenden.
Ansonsten aber wie gesagt, bleibt die Grafikkarte im Leerlauf. Es gibt halt noch die iGPUs von Intel, die z.B. beim Video encoden mit einspringt und die CPU unterstützt. Dies sind aber sonder Features und da die iGPUs nicht so der Brüller sind, ist die Beschleunigung auch eher trivial^^