Klar, du kannst ein wirklich hartes Leben führen, wirklich hart, bei dir da in Heilbronx oder Saarbrooklyn.
Aber, junge, wenn du bei Mama daheim wohnst, das Essen aus ihrem Kochtopf verzehrst und mit einem pinken Glitzerstift auf neongelbes Pferdchenpapier Texte schreibst, während du deine ersten Pickel ausdrückst, dann schreib nicht über dein hartes Leben.
Von mir aus, wenn du deine Texte mit dem Blut erschossener Gangmitglieder auf den kalten Beton eurer rauen Straßen schreibst, dann fahr den Gangsterfilm.
Aber rede nicht von Zeug, von dem du keine Ahnung hast.
Niemand hat was gegen einen Battletext. Aber man sollte es nicht übertreiben.
Und wenn du in deinem Battletext drei mal sagst, dass du meine Mutter aufschlitzt um dabei noch mal zu betonen, dass es ein Battletext sei, dann ist das nicht interessant. Lines wie „Ich ****e deine Mutter“ haben damals bei Savas geschockt. Also wenn du mir sagst, meine Mutter sei eine Schlampe entgegne ich dir: „Meine Mutter heißt ****** und ist Hausfrau.“
Wenn du einen deepen Text schreibst, betone nicht zehn mal, dass du deepe Texte schreibst. Wenn er deep ist werde ich es selber merken. Ich brauche keinen Fingerdeut um es zu sehen.
Zuletzt ist zu sagen, dass bei einem Battletext einfach Lines mit Witz, oder Lines, die wirklich punchen wichtig sind.
Bsps:
Dein Penis ist nur auf Englisch „dick“.
Ich brauch nur ein’ Text rappen/
und deine Crew macht Sackhüpfen in Leichensäcken.//
Bei einem deepen Text solltest du darauf achten, dass du ein Thema hast, über das du reden willst und das dann auch wirklich verfolgst. Du brauchst einen roten Faden, ohne ihn bist du aufgeschmissen wie ein Tennisball. Wir vorhin schon gesagt, dein Text wird nicht deep, wenn du mit Fremdwörtern immer wieder wiederholst, wie deep dein Text doch sei.