Und ihr müsst mal aufhören, jede Kritik an eine Entscheidung direkt als Feuer gegenüber eurer Logik zu sehen - genauso wie es die "Querdenker" hier tun.Quote:
Wieso fragst du mich? Ich habe diese Empfehlung nicht gewertet.
Du missverstehst mich. Ich habe dir deine Kritik nicht abgesprochen, ich wollte nur wissen, welchen Wert sie hat und ob du dich in der Lage siehst so etwas sachlich wie konstruktiv zu werten bzw. zu kritisieren. Das würde natürlich voraussetzen, dass du dich zu mindest mit der Thematik eingehend beschäftigt hast z.B. beruflich oder zu mindest in deiner Freizeit.
Ich glaube aber, du machst es dir, in deiner Meinungsbildung, bei einer unglaublich komplexen und komplizierten Thematik, unglaublich einfach.
Das ist aber ein generelles Problem an dem sich besonders Querdenker und Verschwörungstheoretiker stoßen wie z.B. wenn ein Offensivkrieger uns erzählen will, dass Impfungen nichts bringen obwohl der wissenschaftliche Konsens das Gegenteil ist. Eine fachlich-inkompetente Person widerspricht dem wissenschaftlichen Konsens einer wirklich sehr komplexen Thematik auf die simpelsten Art und Weiße, mit der simpelsten Erklärung. Falls es überhaupt eine Erklärung gibt, meistens ja nicht mal das.
Ich brauche es mir gar nicht so komplex zu machen, weil die These relativ einfach ist. Wenn die Ernährung bereits extreme Auswirkungen auf die Schwangerschaft und auf das Kind haben kann (worüber es genügend Studien gibt) - nämlich bis auf das Level der Gene des Kindes, wird eine Impfung es mindestens genauso haben.
Das ich die vollständige Rationalität der Entscheider in Frage stelle ist spätestens dann der Fall wenn zu Beginn letzten Jahres laut damit geworben wurde, sich impfen zu lassen und dann wäre das ganze Spiel rum bis es sich dazu entwickelt hat, dass man sich "zum eigenen Schutz impft". In Anbetracht der Situation, nämlich möglichst alle sofort impfen zu wollen, würde mich eine unmoralische Entscheidung wie diese nicht wundern.
mRNA ist kein Allheilmittel. Ebenso haben hier viele vergessen das sich mRNA nur so schnell durchgesetzt hat, weil es in Anbetracht der Situation eine schnelle Lösung gebraucht hat die auch funktioniert. Ansonsten wären wir noch vor mindestens 10 Jahren weiterer Forschung zu mRNA-Impfstoffen (HIV, Krebs, ...).
Das wäre nicht die erste kontroverse Empfehlung. Ich muss hier nicht an Astrazeneca erinnern, und das ist nur eines der Beispiele. Selbst die Ernährung einer Schwangeren kann einen Unterschied machen, ob und wie das Kind sich nach der Geburt entwickelt.Quote:
Aber die Empfehlen den Impfstoff doch nicht einfach aus Spaß an Schwangere und Kinder.
Der Impfstoff durchlief die selben Prozeduren wie andere Impfstoffe auch, bloß beträgt hier die Studie nun über 3 Milliarden Teilnehmer (nicht Schwangere). Ich kann deine Bedenken verstehen, aber es wird ja nicht einfach irgendwas Empfohlen ohne das es irgendwo getestet wurde, Fruchtwasserproben, Blutproben, etc anhand derer dann entschieden wird okay es ist sicher.
Du hattest doch diese tolle Grafik bei der die Auswirkungen von geimpft und ungeimpft gezeigt wurden. Ich sehe dabei ganz klar keinen Vorteil darüber, eine Schwangere zu impfen und das Kind potenziell indirekt zu gefährden.
Passivrauchen, Alkohol und die Ernährung kann Auswirkungen auf das Kind haben. Eine Impfung wird das ebenso können. Wenn wir also Kinder nicht impfen, was auch so richtig ist, sollten Kinder bevor sie auf die Welt gekommen sind nicht bereits so einem Risiko ausgesetzt sein.