Die Sorge, dass dies nicht die letzte knifflige Sicherheitsänderung seitens Niantic ist, ist berechtigt und wird von vielen Usern, sowie den derzeitigen API reverse engineers geteilt.
Allerdings schließen sich mit jedem Sicherheitsupdate auch Türen, sowie Motivation und Möglichkeiten der Niantic Entwickler. Sobald die aktuelle Verschlüsselung vollständig geknackt ist, wird Niantic in kürzester Zeit das nächste Update veröffentlichen, aber auch sie müssen mit jedem mal mehr Köpfchen und Wissen einfließen lassen. Es gibt nur eine Hand voll an effizienten Möglichkeiten, Sicherheitsupdates für Client und Server einzubauen. Dazu kommt, dass Niantic auf ein perfektes Spielerlebnis aus ist - dadurch können experimentelle Sicherheitsupdates wie z.B. das Nutzen von neuronalen Netzwerken, um Spieler verhalten zu validieren, nur kaum bis gar nicht umgesetzt werden, da sich das dann negativ auf den 0815 Spieler auswirkt.
Bots wird es allerdings immer geben, es gibt hunderte Möglichkeiten einen Bot für Pokemon GO zu erstellen, und ihn 1:1 wie einen menschlichen Spieler agieren zu lassen, sogar ohne den Gebrauch der aktuellen API Wrapper - das aktuelle Problem ist nur, dass sämtliche Bot's die gleichen Wrapper benutzen, um auf die Niantic API zuzugreifen, da die Wrapper schlicht und weg einfach zu bedienen und als erstes auf dem Markt waren.
Zudem findet die aktuelle Kommunikation über Google's Protocol Buffer statt, welche effizient, aber einfach mitzuschneiden, nachzubauen und zu entschlüsseln ist (High-five an Niantic).
Unsere reverse engineers sind sehr talentiert, allerdings ist die Motivation dahinter noch wichtiger - wenn diese erlischt hat Niantic gewonnen.