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Originally Posted by Speeechless
Mich würde eure Meinung hierzu interessieren. Bitte nicht von den Kommentaren beeinflussen lassen. :d
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Hoffe das ist erlaubt, hab den text mal kopiert und in spoiler gepackt :pimp:
So viele Menschen wie möglich sollten geimpft sein, keine Frage. Nur so lässt sich der Alltag in der Pandemie normalisieren. Die Impfstoffe sind wirksam, Geimpfte gehen trotz der kurzen Entwicklungszeit für die Impfstoffe kein unvertretbares Gesundheitsrisiko ein. Und zum Glück gibt es seit mehreren Wochen ausreichend davon, sodass alle, die wollen, sich immunisieren lassen können.
Alle, die wollen – das war das zentrale Versprechen der politisch Verantwortlichen. Niemand sollte müssen. Nicht nur Kanzlerin Angela Merkel oder Gesundheitsminister Jens Spahn betonten dies immer wieder: "Wir wollen also keine Impfpflicht, auch nicht durch die Hintertür."
Doch genau das haben die Ministerpräsidentenkonferenz und Kanzleramt nun beschlossen. Denn Corona-Schnelltests werden kostenpflichtig. Geimpfte und Genesene kümmert das nicht, sie kommen in Kino, Theater, Kneipe problemlos rein. Wer aber nicht geimpft oder genesen ist, braucht einen Test. Er oder sie muss dafür bezahlen, dass sich der Alltag normalisiert. Der Beschluss führt dazu, dass sich Ungeimpfte ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben täglich neu erkaufen müssen. Wer das nicht will oder kann, dem bleibt nur übrig, etwas zu tun, was ihm bisher als freiwillig verkauft worden war: sich impfen zu lassen.
In der Sache ist das legitim. Es geht nicht darum, dass Anreize zum Impfen nicht zulässig wären. Und Ungeimpfte haben ja die Entscheidungsfreiheit, durch eine Impfung die Kosten für Tests zu vermeiden. Nicht legitim ist aber, den Menschen erst Freiwilligkeit zu suggerieren, dann jedoch ergänzende Bedingungen zu formulieren.
Wenn eine Impfung freiwillig sein soll, muss eine Gesellschaft auch in Kauf nehmen, dass sich Menschen dagegen entscheiden trotz aller Risiken und negativen Folgen. Die Gesellschaft muss mit diesen Ungeimpften leben – das gelingt bei anderen Krankheiten übrigens auch. Die Kosten für möglicherweise schwere Erkrankungen übernimmt dann die Solidargemeinschaft aller Krankenversicherten, wie sie das bei Nikotinabhängigen oder Alkoholikern auch tut.
Ein Staat aber, der in der Impfkampagne Freiwilligkeit verspricht, muss sich entscheiden: Entweder er zahlt den Nichtimpfwilligen die Tests, die er ihnen ersatzweise vorschreibt, solange sie notwendig sind. Oder er lässt sie gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben – ohne Test.
Dieses Versprechen, es werde keiner zum Impfen gedrängt, ist gebrochen. Impfunwillige werden jetzt stigmatisiert, sie müssen künftig für einen normalen Alltag zahlen. Die politisch Verantwortlichen sollten endlich eingestehen, dass sie den Impfgegnern den Alltag ganz gezielt so schwer machen, dass die ihren Widerstand gegen die Spritze aufgeben. Auch wenn das keine bequeme Botschaft an die Bevölkerung ist: Politik bleibt nur glaubwürdig, wenn sie den Menschen klar und offen sagt, was sie tut.
Ich finde das super schwierig und geb dem Autor komplett recht. Kann mich auch erinnern die diskussion mit "aber wir kommen ja dann für die behandlungen auf" hier schonmal gelesen zu haben. Funktioniert mMn halt in unserem gesundheitssystem so und man sollte sich damit abfinden und ich finde die beispiele die er dazu aufzählt auch passend.
So kindisch das klingt, für mich persönlich hat das ganze so ne gewisse trotzwirkung. Ich war davor nicht allzu sehr abgeneigt gegen ne impfung, dann aber all die hin und her berichterstattung bzgl astrazeneca hat jetzt auch nicht unbedingt geholfen. Von so dingen wie ner bratwurst fühle ich mich um ehrlich zu sein beleidigt, und es hilft nicht dass man sich mittlerweile vor jedem rechtfertigen muss wieso man denn noch nicht geimpft ist.
Leute neigen auch eher dazu ein passives, höheres risiko einzugehen, statt ein aktives. siehe
Unterlassungseffekt. Denke da fall ich schon auch ein wenig rein.
Ist halt lächerlicher drang durch die hintertür und bestätigt zweifler halt nur noch mehr. Ich hab keine angst vor impfungen per se, ich glaube nicht an mikrochips, aber mir gefällt die ganze handhabung einfach nicht. Bei einigen dingen bin ich mir einfach nicht ganz sicher was da stimmt und müsste mir die zahlen selbst einmal genauer ansehen, aber will hier nicht zu viele fässer aufmachen.
Manche aussagen finde ich schon schwierig. sowas wie "jeder ungeimpfte wird sich früher oder später infizieren", halte ich halt für hysterie
Und selbst wenn, reden wir am ende des tages ja immer noch von einem virus, dessen verbreitung wir ursprünglich nur eindämmen sollten, um die risikogruppen zu schützen und damit die intensivstation nicht überlaufen.
Für beides scheint der impfstoff ja nicht allzu effektiv zu sein, heißt ja man ist trotzdem infektiös (auch hier, habe einfach nicht die zeit/mich damit zu beschäftoigen und bin mir nicht sicher wie genau da jetzt die zahlen sind)
evtl droppt soon tm ein fresher neuer impf, bessere marketing kampagne dies das dann gucken wir nochmal. Bisschen bessere promophase phase einfach schon notwendig 2021 cmon