Weil es wirtschaftlich starke Regionen sind, die gut zusammen passen würden.
Die Mittel- und Norddeutschen hassen uns Bayern sowieso.
Wir hassen sie nicht, ganz im Gegenteil, finden aber einiges nicht ganz fair.
Z.B. seit 1950 musste Bayern inflationsbereinigt unterm Strich 43 Mrd abgeben. Vor allem in den letzten 8 Jahren war der Unterschied heftig groß.
Das ist momentan pro Jahr ein Wert von ca. 80 000 Lehrer, 97 000 Polizisten, 2000 Kilometer Straßen und knapp 75 000 neuen Studienplätzen.
Es ist nicht so, dass es keinen Finanzausgleich geben sollte. Er sollte aber gedeckelt ablaufen (wie früher halt auch). Was pro Kopf tot gewirtschaftet wurde (Hallo Berlin!), sollte man nicht ewig am Leben erhalten.
Genau das selbe hat man in meiner Stadt vor dem Mauerfall in Nord-Bayern auch versucht. Am Ende hat alles nichts gebracht. Die Menschen müssen in wirtschaftlich stärkere Regionen ziehen. Der Prozess wird zu stark beeinflusst.
---
Ich wünsche mir einfach weniger Politik.
Ich verstehe sowieso nicht den Sinn einer Partei. Wenn eine Partei ihre Ziele erfüllt, dann hat sie, wenn es perfekt läuft, kein Existenzrecht mehr. Welche Partei will das schon?
Bestes Beispiel ist das rot-grün regierte NRW. Dort herrscht auch die größte - und immer größer werdende - Schere zwischen arm und reich. Und das nicht seit kurzem, sondern seit 35 Jahren.
Zum Glück haben wir hier noch etwas direkte Demokratie: Volksbegehren.
Genauso wie die Österreicher und ähnlich wie die Schweizer.
Ich weiß, dass sind alles Milchmädchenrechnungen. Trotzdem finde ich es unverantwortlich, dass uns die Option "weniger Politik" genommen wurde, indem pro Wahlberechtigten anstelle von tatsächlichem Wähler Geld fließt.