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Originally Posted by MrSm!th
Was für ein Hype soll das sein? Eigentlich machen nur konservative Spacken, die ein Problem mit Homosexualität haben, aus einer Mücke einen Elefanten. Davon abgesehen gibt es ein paar Paradiesvögel, die ihre Homosexualität gerne sehr extrovertiert ausleben (wie eigentlich bei jeder Subkultur) und der Rest geht einfach seinem Leben nach. Freie Entfaltung ist in einem freien Land eine Selbstverständlichkeit.
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Ist die gesamte "Homoehen"-Bewegung an dir vorbeigegangen? Da gab es erst vor kurzem einen riesigen Hype drum. Der war dann auch ebenso schnell wieder verflogen und dümpelt jetzt nur noch vor sich her. Den Hype meinte ich.
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Originally Posted by MrSm!th
Btw. ist Homosexualität mal sowas von gar nicht für die Geburtenrate relevant. Die Energie könnte man viel eher in mehr Kitaplätze und bessere Förderung von Familien stecken. Da ist nämlich der Knackpunkt. Die Menschen bekommen keine Kinder, weil die finanzielle Belastung zunehmend zum existenzbedrohenden Risiko wird und darauf hat nicht jeder Bock.
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Man -könnte- vieles. Es wird zwar in jedem Wahlprogramm, von so ziemlich jeder Partei, erwähnt das etwas für die Familien getan wird aber naja. Wir wissen beide wie viel Geld im Endeffekt wirklich bei Kitas landet. Das wird sich in nächster Zukunft auch nicht ändern, egal wen man wählt.
Aber ich stimme dir durchaus zu das man in Sachen Kitas was unternehmen sollte.
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Originally Posted by MrSm!th
Ach so, ja, schreib das mal in ein Wahlprogramm: Wir werden Homosexualität tabuisieren und die Menschen dazu drängen, ihre Neigungen zu unterdrücken, anstatt sich frei zu entfalten, damit wieder mehr Kinder geboren werden.
NS-Zeit ahoi!
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Dass das niemand so in sein Wahlprogramm schreibt sollte ja wohl klar sein..
Obwohl es durchaus mal interessant wäre zu sehen was passiert wenn es jemand macht.
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Originally Posted by MrSm!th
Ich weiß ja, dass du im OT gerne mit besonders bescheuerten, edgy Standpunkten auftrumpfst, um zu provozieren und Aufmerksamkeit zu erhalten, aber das ist sogar für dich zu bekloppt, daher ist dieser Teil des Gesprächs nun auch für mich vorbei. Zu viel Trollen verdirbt den Spaß.
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Ich mag das Wort "edgy" nicht sonderlich. Ich will auch gar keine Aufmerksamkeit, versteh gar nicht warum mir das ständig jeder vorwirft. Das ist nur ein netter Nebenaspekt meiner wundervollen Meinung zur Welt.
Aber gut, kann dich ja keiner zwingen auf den Teil zu reagieren - also lassen wir das einfach.
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Originally Posted by MrSm!th
Wollen wir nicht. Will niemand mit etwas Hirn im Kopf. Wer Errungenschaften wie die Würde des Menschen abschaffen will, wäre bestens dafür geeignet, damit direkt mal bei sich anzufangen.
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Wollen wir jetzt noch nicht. Je nachdem was noch alles passiert ist eine Änderung, Abschaffung oder schlichtes ignorieren der Menschenrechte gar nicht so unwahrscheinlich.
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Originally Posted by MrSm!th
Täusch dich da mal nicht, das geht ganz schnell. Und auch Jahrzehnte vergehen sehr schnell. Zumal man nicht erst gegensteuern kann, wenn die Zustände bereits eingetroffen sind.
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So wird es aber im Endeffekt aussehen. Jetzt gibt es, seitens der Politik, noch gar keinen Handlungsbedarf..nun zumindest sieht es so aus wenn man den Politikern mal beim Arbeiten zuschaut. Andere Themen sind da grade "wichtiger" - der derzeitige Favorit, die Flüchtlingskrise. Sobald es dann zu spät für die meisten ist wird etwas an der gesamten Rentenpolitik geändert, auch wenn es dann wohl nicht mehr so viel bringt.
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Originally Posted by MrSm!th
Die NASA möchte ab 2030 erste bemannte Missionen zum Mars durchführen und selbst an diesen Plänen gibt es Zweifel bezüglich der Machbarkeit. Bis es dort die ersten Siedlungen gibt, geschweige denn bis das Ganze massentauglich wird, denn das ist nötig, um die Erdpopulation nennenswert zu verändern, vergehen noch ein paar Jahrzehnte mehr. Die Folgen des Bevölkerungswachstums werden hingegen schon 2050 als kritisch prognostiziert. Wird eng.
Realistischer ist da, dass wir Ressourcen von anderen Planeten bzw. dem Mond abbauen. Aber das löst keine Müll-, Nahrungs- und Energieprobleme.
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2030 ist nicht mehr so weit entfernt - grade mal 14 Jahre. Wer weiß was innerhalb der nächsten 14 Jahre noch alles in der Weltraumtechnik passiert. Das ein derartiges Projekt kritisch angesehen wird ist ja wohl selbstverständlich. Ich würde mir mehr Sorgen um den Erfolg machen wenn es nur Zustimmung gäbe. Zwischen 2030 und 2050 liegen dann auch noch einmal 20 Jahre, mehr als genug Zeit um entweder umzusiedeln oder mit der Technik weit genug zu sein um das Bevölkerungsproblem zu lösen. Und sei es das man schlicht auf's Meer ausweicht oder die Menschen mal anständig verteilt, genug Platz ist vorhanden.
Das Müllproblem ist doch recht einfach zu lösen, nur eben momentan noch sehr stark mit Kosten verbunden -> wir schießen einfach alles ins All. Wirklich viel Unterschied würde das auch nicht machen, so viel wie da oben immerhin schon herumfliegt.
Über das Nahrungsproblem mach ich mir nicht mal wirklich Sorgen. Der Vorteil in Deutschland zu leben ist doch was wir mit als letztes von echter Nahrungsmittelknappheit getroffen werden. Zu erst sind 3. Welt Länder dran oder ärmere Länder im Balkan o.ä.. Danach kommen erst wir und der Rest der "First World".
Für das Energieproblem wird schon ausreichend geforscht, ich seh da persönlich also auch nur wenig Bedarf aktiv etwas zu tun.
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Originally Posted by MrSm!th
Nein, du hast mich falsch verstanden. Mehr Kinder zögern das Umdenken in Politik und Gesellschaft, das zwangsläufig eintreten muss, nur heraus. Es ist wie die Kredite an Griechenland. Die zusätzlichen Gelder helfen in keinster Weise, machen auch keinem das Leben angenehmer, im Gegenteil. Sie ziehen das Leiden nur in die Länge, anstatt endlich das zu machen, was ohnehin unumgänglich ist: einen Schuldenschnitt.
Die Politik ist nur langsam, wenn sie es sich erlauben kann. Wenn die Kacke am dampfen ist, geht es plötzlich ganz schnell. Daher gibt es keinen Grund, das Unumgängliche hinauszuzögern und das wird auch nicht passieren. Die Geburtenrate wird nicht plötzlich wieder steigen. Deshalb versucht unsere Regierung, mit Zuwanderung dagegen zu halten, aber auch das wird die sozialen Probleme nicht lange aufschieben und den Knall am Ende nur größer machen.
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Mh gut, hab dich wohl wirklich falsch verstanden, mein Fehler.
Aber auch hier gilt dann halt wirklich das wir einfach auf den besagten Knall warten müssen. Politik ist nun einmal Politik, und da passiert nie etwas bis es nicht endgültig notwendig ist. Da kann man sich so sehr wünschen das sich frühzeitig/rechtzeitig etwas ändert wie man will.
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Originally Posted by MrSm!th
Ganz im Gegenteil, Moral und Ethik sind der Kern der Politik. Nichts anderes ist die Motivation hinter Sozialstaat und Menschenrechten, hinter Gesetzen im Allgemeinen. Die Frage, warum Mord eine Straftat sein sollte, ist eine ethische. Was du vielleicht eher meintest: Emotionen haben in der Politik nichts zu suchen. Würde ich nicht 100%ig unterschreiben, da Politik für Menschen ist und zu Menschen auch Emotionen gehören, aber es stimmt wohl, dass sie nicht den allgemeinen Kurs bestimmen sollten. Primär hat Politik rational zu sein und auch in Moral und Ethik lassen sich Thesen ohne Probleme rational begründen. Das machen Philosophen am laufenden Band.
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Naja gut, ich pack Emotionen mit zur Moral und Ethik, da grade das subjektive Empfinden von Moral sich sehr stark verändern kann wenn die richtigen Emotionen mitspielen. Hätte ich wohl klarstellen sollen.
Gleichzeitig würde ich aber auch sagen das Emotionen in dem Fall gar nichts in der Politik zu suchen haben, oftmals sind sie ja doch einfach nur hinderlich. Das beste Beispiel dafür wäre ich finde die Flüchtlingskrise. Inwiefern da nun mit Emotionen gehandelt wurde kann ich natürlich nicht einschätzen, es sieht aber doch recht stark danach aus das mehr Emotionen als rationales Denken eingeflossen ist. Wäre mehr rationales Denken eingeflossen wären wir heute nicht in dem Schlamassel in dem wir stecken. Man hätte das ganze von Anfang an anders angehen können und somit viele unserer derzeitigen Probleme lösen können. Dafür hätte man nur mal die Emotionen weglassen sollen und zu ein paar Flüchtlingen auch mal "nein" sagen müssen.