Ironie bezeichnet zum einen eine rhetorische Figur bei der sich der Sprecher verstellt und damit dennoch die Erwartung verbindet, dass der wahre Sinn seiner Äußerung verstanden wird, wenn auch vielleicht nicht von jedem oder von jedem in vollem Umfang, zum anderen, seit dem Ende des achtzehnten Jahrhunderts, eine literarisch-philosophische Haltung.