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Originally Posted by xBoTuSeRx
in einer demokratie sind diskussionen vollkommen legitim und notwendig. nicht jedoch in der erziehung. ich muss mit meinem sohnemann nicht diskutieren, ob es gut ist, andere leute abzuzocken oder nicht.
du hast scheisse gebaut, und das wird geahndet. mach ich es nicht als elternteil, bekommt mein junge spaeter mal richtige probleme mit dem richter.
es hilft nicht allen mist, den der bursche macht schoen zu reden ala... es sind ja nur downloads, du hast ja nichts schlimmes gemacht, mein bester.
es hilft, grenzen aufzuzeigen. und das erfordert nunmal manchmal harte mittel.
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Natürlich sind Grenzen wichtig, aber das bedeutet ja nicht, dass diese mithilfe von Gewalt realisiert werden müssen.
Natürlich muss man mit seinem Kind nicht über Regeln diskutieren, aber er sollte sie
verstehen und nicht eingeprügelt bekommen.
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verloren gegangene werte sind eindeutig auf die erziehung, und nichts anderes zurueckzufuehren. dieser ganze Laissez-faire scheiss hat die deutsche jugend zu dwem gemacht, was sie ist. faul, unmotiviert, und vorlaut
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"Verlorene" Werte sind auf diverse Faktoren zurückzuführen und die Erziehung ist sicher ein Aspekt. Die deutsche Jugend ist im ganzen nicht faul und unmotiviert und wenn sie es wäre, wie in einigen anderen Staaten, dann liegt das an der allgemeinen gesellschaftlichen Situationen und vielen Missständen. Kollektive schlechte Erziehung kann da ein Missstand sein, aber dass gewaltfreie Erziehung schlecht ist, ist eine haltlose wie auch unlogische These deinerseits.
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Originally Posted by Meiko
Nein. Das ist meine Meinung und ich habe meine Meinung begründet, explizit beweisen muss seine Meinung aber niemand.
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Das ist richtig, beweisen musst du eine Meinung nicht. Aber normalerweise bildet man sich die Meinung aufgrund von beweisbaren Fakten, die man in einer Diskussion auch nennen können sollte, ansonsten macht die Diskussion da keinen Sinn (denn Meinungen kann ohnehin niemand ohne sachliche Argumente ändern).
Außerdem ist es keine Meinungsfrage, wenn es darum geht, was für belegbare Folgen gewaltlose Erziehung in der Gesellschaft hat.
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Originally Posted by Sanman.
Jetzt bleib mal sachlich und beschuldige mich hier nicht als Kinderschläger. Ich denke als Moderator solltest du einen gewissen Umgang mit anderen User haben, oder nicht? Langsam reicht es mal.
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Wie bitte? Du solltest als angehender Moderator auch über solchen Dingen stehen können und dich nicht bei allem angegriffen fühlen. Zeig mir die Stelle, an der ich dich Kinderschänder nenne.
Du hast gesagt, unter gewissen Umständen würdest du deine Kinder schlagen (auch wenn du dazu gesagt hast, dass es nur in Extremsituationen wäre).
Ich habe daraufhin gesagt: Gut, wenn du das mit deinem Gewissen vereinbaren kannst, dann tu es halt. Ich werde dagegen ohnehin nicht viel tun können, auch wenn es gesetzlich untersagt ist.
Für mich ist das eine legitime Antwort, zeig mir den Angriff.
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Originally Posted by Mondgesicht
Das sind aber auch Extremfälle, in denen die Kinder den Eltern einfach scheißegal sind. Hauptsache mit dem Kindergeld das Hartz IV ein bisschen aufbessern!
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Und in vielen Fällen schlagen ausgerechnet diese Leute ihre Kinder auch, wenn sie trotz fehlender Erziehung nicht hören (obwohl sie nichts dafür können).
Bis hier hin könnte ich Meiko sogar noch bedingt zustimmen. Denn diese Art der Erziehung (nämlich gar keine) ist natürlich eine Ursache von schlechtem Verhalten der Kinder. Wenn man sich also gar nicht mit den Kindern beschäftigt, sie auch nicht schlägt, verhalten sie sich schlecht. Aber keine Erziehung ist nicht gleichzusetzen mit gewaltfreier Erziehung.
Deshalb also den Rückschluss zu ziehen, dass die Gewalt das bessere Verhalten bringt, ist ziemlich naiv. Man könnte ja auch einfach mal darüber nachdenken, ob es nicht die Erziehung (inklusive Grenzen) an sich ist, die da die Werte vermittelt. Aber nein, Gewalt ist ja einfacher.
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Ich hab so den Eindruck, du verstehst hier was falsch. Keiner der Anwesenden würde seine Kinder mit einem Gürtel grün &' blau schlagen, wenn sie sich mal daneben benehmen. Es geht einfach nur drum, dass es eben Situationen gibt/gab, wo man sich einfach eine gefangen hat. Eine Ohrfeige hat noch niemandem geschadet, Schmitti!
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Das habe ich auch nicht unterstellt. Doch ich verstehe es richtig. Und doch ich widerspreche ganz bewusst dem fetten Teil.
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Und wenn ich schon diese Hippi-Scheiße hier lese von wegen "mit viel Liebe und Geborgenheit bla bla". Die meisten gewalttätigen &' völlig unerzogenen Kinder kommen genau aus solchen Familien, in denen die Eltern mit gaaanz viel Liebe an die Erziehung rangehen aber Autorität ein Fremdwort ist.
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Und Sachlichkeit ist wohl dir ein Fremdwort. Autorität hat nichts mit Gewalt zu tun. Und Liebe gehört genau so zur Erziehung wie Grenzen. Wer auch nur einen Aspekt der guten Erziehung weglässt, der verursacht früher oder später ein Fehlverhalten seitens des Kindes. Und das gleicht man auch mit Gewalt nicht aus, man kann es höchstens kaschieren, aber dann wird es sich anders äußern.
An jeden, der diese Autoritätsscheiße immer noch glaubt, der sollte mal darüber nachdenken, ob er in einem totalitären Staat nicht glücklicher wäre. Jeder Mensch hat nach dem Grundgesetz das Recht auf körperliche Unversehrtheit und auch Erziehung hebt dieses nicht auf. Und jeder Schlag ist ein Zuwiderhandeln dagegen. Zudem "prügelt" (extra in Anführungszeichen für die ganzen Korinthenkacker, die alles auf die Goldwaage legen) man dem Kind seine eigene Werte und Normen ein und bringt ihm direkt bei, dass Autoritätspersonen sich nicht rechtfertigen müssen und immer Recht haben. Souverän ist das nicht, sondern Unterdrückung im Miniaturstil. Nichts anderes macht ein Diktator mit seinem Volk.