"Deutschland steht in der Pflicht"
Der Freiburger Erzbischof Stephan Burger sagte, Deutschland stehe als wohlhabendes Land in der Pflicht. Hilfe für Flüchtlinge sei ein Gebot der christlichen Nächstenliebe. "Und es macht unsere menschliche, humane Gesellschaft aus, Menschen in Not Hilfe zu bieten und eine Solidargemeinschaft zu sein", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. "Zumal wir im reichen Deutschland bisher nicht einmal 0,5 Prozent der Menschen aufnehmen, die weltweit auf der Flucht sind."
Zudem müsse es eine nachhaltige Entwicklungspolitik in den Krisen- und Armutsgebieten geben. Unter anderem die kirchlichen Hilfswerke seien gefordert, die Probleme an der Wurzel anzugehen. Dabei seien sie dringend auf Spenden angewiesen.
Quelle: Tagesschau
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