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[RoM Bannfrage] Betrug!

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Ich fasse das am besten für mich noch einmal zusammen, nicht wundern

Quote:
Allgemeines zum Kauf virtueller Gegenstände

Inzwischen haben sich vor allem in den USA und in Korea Juristen Gedanken über die rechtliche Beurteilung gemacht. Die Diskussion dreht sich überwiegend um die Frage, ob Spieler oder Spieleanbieter Eigentum an den virtuellen Gegenständen haben beziehungsweise erwerben. Viele Spieler sind der Ansicht, Eigentümer derjenigen Items zu sein, die sie ordnungsgemäß erspielt haben. Innerhalb der Spielumgebung können sie auch sicherlich als virtuelle Eigentümer gelten.
Können, müssen aber nicht. Bei Fr0gster ist in den AGB doch ganz klar geregelt, dass man nur das Nutzungsrecht an den Items erwirbt.
Quote:
Originally Posted by Fr0gster AGB
10.3 Die Items bleiben Eigentum von FROGSTER. Dem Nutzer wird das Item lediglich im Rahmen des Spielverlaufs zur Nutzung überlassen. Sobald der Nutzungsvertrag der Parteien hinsichtlich des Online-Spieles endet, erlischt gleichzeitig auch das Nutzungsrecht der zur Verfügung gestellten Items. Vor dem Erwerb eines Items wird der Nutzer auf diesen Umstand hingewiesen
Quote:
Aber wie sieht es innerhalb der realen Welt und ihren rechtlichen Gegebenheiten aus? Nach deutschem Recht ist die Frage ziemlich komplex. Virtuelle Items sind keine Sachen im Sinne von körperlichen Gegenständen, sondern abgrenzbare Teile eines Spiels, also eines Computerprogramms. Was zwischen den Spielern beim Verkauf von virtuellen Items abgeschlossen wird, ist dennoch eine Art Kaufvertrag - aber nicht über eine Sache, an der Eigentum verschafft werden müsste, sondern über einen nichtkörperlichen Gegenstand, genauer gesagt über die Möglichkeit der Nutzung eines virtuellen Items in einem bestimmten Spiel.
Fr0gster vs. Kunde

Kunde kauft Dias bei Fr0gster gegen Euros. Kaufvertrag? Ja.
Kunde kauft Dias bei Fr0gster gegen Euros. Nutzungsvertrag? Ja, die Rechte an der freien Nutzung der Diamanten bzw. des virtuellen Guts wird dem Kunden eingeräumt.

Gegenstand der Nutzung = Teil eines Computerprogramms != körperlicher Gegenstand

Kunde vs. Kunde
Kunde verschenkt über die vom Betreiber vorgesehene Funktion das Nutzungsrecht eines Item-Shop Gegenstandes und erwartet, dass die andere Partei ihm ebenfalls ein virtuelles Gut (Gold) schenkt bzw. die Nutzung überträgt. Schenkung? Ja. Verpflichtungsvertrag? Ja, insofern es vorher vereinbart wurde.

Quote:
Wer ein Item verkauft, verpflichtet sich, dieses auch zu übertragen und hat im Gegenzug Anspruch auf den Kaufpreis. Beide Ansprüche bestehen aufgrund der vertraglichen Vereinbarung zwischen den Handelspartnern und können notfalls vor Gericht geltend gemacht werden. An den Spielen hat der Hersteller normalerweise die Urheber- und Markenrechte. Zumindest bei den derzeit üblichen Spielen sind die Möglichkeiten für den Spieler, durch ?Crafting“ wirklich eigene Items herzustellen, extrem begrenzt und erlauben kaum Kreativität.
Stimmt, das sind die Bestandteile die aus dem Verpflichtungsgeschäft wie dem Kaufvertrag hervorgehen.

Quote:
Daher haben die Spieler auch kein Urheberrecht an den von ihnen im Spiel produzierten Items. Trotzdem kann sich der Hersteller nicht auf sein Urheberrecht berufen, um einen Verkauf zu unterbinden - auch dann nicht, wenn die Art etwa eines magischen Gegenstands nur für das betreffende Spiel erfunden wurde und kein Vorbild außerhalb besitzt.

Der Urheber hat das Item ins Spiel integriert und damit in den Verkehr gebracht. Sein Recht, die Verbreitung zu verbieten, ist damit erschöpft. Urheber- und Markenrechte des Herstellers stehen dem Verkauf somit nicht entgegen.
Moment mal. Es geht zwar hier nicht um die Unterbindung des Verkaufs von Items, aber meint er damit auch den Verkauf außerhalb der virtuellen Spielwelt? Außerhalb der Spielwelt greifen die Geschäftsbedingungen von Fr0gster, siehe dazu Punkt 10.4 der AGB (siehe oben). Jeder Benutzer bzw. Kunde hat diese Bedingung akzeptiert und ist auch verpflichtet sich daran zu halten. Innerhalb der Spielwelt steht einem Verkauf von Items sowieso nichts im Wege. Für mich ist es allerdings nur eine Übertragung der Nutzungsrechte auf jemand anderen

Quote:
Ein Vertrag ist ein Vertrag Unabhängig davon, ob der Spieleanbieter den Weiterverkauf von virtuellen Items wirksam verbieten kann, ist der Handel zwischen den Spielern auf jeden Fall kein rechtsfreier Raum. Das heißt nicht, dass ein spielintern gediebter Glitzerstab auch im Rechtssinn gestohlen sei: Ein Diebstahl kann nur an Sachen begangen werden, virtuelle Gegenstände sind aber keine Sachen. Wer sich aber verpflichtet, einen bestimmten virtuellen Gegenstand oder einen Account zu übertragen, muss diesen real vereinbarten Vertrag auch erfüllen. Tut er das nicht, hat sein Vertragspartner zumindest einen Anspruch auf Rückzahlung. Wer dabei täuscht, muss mit einer Bestrafung wegen Betrugs rechnen, ungeachtet der zivilrechtlichen Ansprüche, denen er sich aussetzt. Das ist im Unterschied zu anderen hier angesprochenen Rechtsfragen auch unstreitig. Im Übrigen kann man Spielern, die virtuelle Items kaufen oder verkaufen, nur raten, in der virtuellen Welt nicht weniger vorsichtig zu sein als in der realen: Wer einen Anspruch einklagen will, braucht Beweise. ICQ-Protokolle beispielsweise eignen sich dazu vor Gericht denkbar schlecht. E-Mail-Nachrichten sind etwas besser - sofern ihre Verfasserschaft nicht erfolgreich abgestritten werden kann. Im Zweifelsfall ist es am besten, sich eine beabsichtigte Transaktion noch einmal in allen Einzelheiten ausdrücklich bestätigen zu lassen.

Quelle: ct 20 2005, S. 178 Vertragsrecht Dr. Andreas Lober, Olaf Weber

Dr. Andreas Lober arbeitet als Rechtsanwalt im Bereich des IT- und Kartellrechts Olaf Weber ist Richter in Saarbrücken.
Also wenn ich jemanden den Loot oder sonst irgendeinen Gegenstand in irgendeiner Form klaue, ist das kein Diebstahl an sich weil es sich nicht um Sachen sondern um virtuelle Güter handelt?

Wenn ich aber einen „Kaufvertrag“ über den Handel mit virtuellen Gütern vereinbare, sind die Vertragsparteien zur Herausgabe der nichtkörperlichen Gegenstände bzw. zur Zahlung des Kaufpreises verpflichtet? Wie soll man das denn bitte beweisen? Mit ICQ-Protokollen aka Screenshots vom Spiel? Das kann man doch alles verfälschen und ne Vertragsrechtliche-E-Mail werden sich die Handelspartner vor dem Handel in Runes of Magic nicht schreiben.

Quote:
Originally Posted by Atheuz View Post
Runes of Magic ist ledeglich eine Platform auf der der Handel stattfinden kann, genauso wie es ein Chat sein kann oder Ebay. Selbst bei Hausrecht bestehen immernoch deutsche Gesetze (Die in dem Fall allerdings sehr spärlich sind, aber die kosten der verlorenen dias müssen 100% ersetzt werden), und wenn es Beweise gibt das beide Parteien den gleichen Kaufgrund haben ist es auch völlig egal ob es nun mit der Funktion gemacht wurde um dias zu "verschenken" oder nicht.

Stimmt, Runes of Magic stellt eine Art Handelsplattform mit eigenen Regeln/Nutzungsbedingungen dar, die jeder Spieler vorher akzeptieren muss um das Angebot zu nutzen. Allerdings sollte man hier zwischen Ebay und Runes of Magic differenzieren.

Ebay = Handel von Eigentum gegen Echtgeld (Eigentumsübertragung)
RoM = Handel von virtuellem Besitz/der Nutzung von Items gegen andere Items

Dass die deutschen Gesetze immer noch bestehen streitet ja gar keiner ab. Wäre ja schlimm wenn das Internet ein rechtsfreier Raum wäre

Beweise in Form von Screenshots? Wohl kaum. Selbst der Support bei Fr0gster lässt solche Beweise nicht durchgehen, da sowas wie Screenshots eben auch gefälscht werden können mittels Adobe Photoshop.

Fr0gster hat seinen Teil des Kaufvertrags übrigens erfüllt, sobald sich auf deinem Account die Dias befinden. Die Nutzungsrechte an den Diamanten wurden dir übertragen und du kannst damit machen was immer du möchtest.

Alles andere ist wohl eher eine Schenkung oder ein Güter-Tausch. Ich tausche z.B. einen Item-Shop Gegenstand gegen eine gewisse Menge an anderem virtuellen Gut (Gold). Wenn ich RoM-Gold allerdings bei e*PVP oder Ebay für Geld verkaufe, kommt durchaus ein wirksamer Kaufvertrag zustande. mh… sehr komplex die Sache wie Herr Lober und Weber schon geschrieben haben. Ein Glück bin ich kein Jurist xD





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